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Geändert am: 30.11.2021 22:04:46

Verluste an der Wall Street -- SMI schliesst in Rot -- DAX geht tiefer aus dem Handel -- Asiens Börsen letztlich vorwiegend im Minus

Der heimische Markt und der deutsche Aktienmarkt gaben am Dienstag nach. Die Wall Street präsentierte sich verlustreich. An den Märkten in Fernost wurden am zweiten Handelstag der Woche mehrheitlich Abgaben verbucht.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt notierte am Dienstag auf rotem Terrain.

Der SMI sank anfänglich um 0,62 Prozent auf 12'145,12 Punkte und verharrte auch im Verlauf in der Verlustzone. Letztlich ging er 0,50 Prozent leichter bei 12'159,69 Punkten in den Feierabend.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten der Richtung des Leitindex und gingen schliesslich 0,45 Prozent tiefer bei 1'961,80 Zählern respektive 0,24 Prozent schwächer bei 15'595,04 Einheiten aus dem Handel.

Erneute Sorgen um die neue Corona-Variante Omikron belasteten das Sentiment. Moderna-Chef Stephane Bancel hatte gewarnt, dass vorhandene Corona-Impfstoffe weniger wirksam gegen Omikron sein dürften und es Monate dauern könne, bis passende Impfstoffe produziert würden. Auch BioNTech hatte mitgeteilt, dass es von der Entwicklung bis zur Auslieferung 100 Tage dauern dürfte.

Somit rückten die Sorgen vor erneuten weitreichenden Corona-Beschränkungen und damit negativen Auswirkungen auf die konjunkturelle Erholung wieder in den Fokus. Die Nachrichten rund um die neue Omikron-Variante dürften kurzfristig die Richtung für die Märkte vorgeben, so ein Teilnehmer.

Dazu kamen Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell. Angesichts der "sehr starken" Wirtschaft und des "hohen" Inflationsdrucks ist es nach Aussage von Powell sinnvoll, dass die US-Notenbank die Rückführung der Nettowertpapierkäufe beschleunigt. Fed-Beobachter gehen davon aus, dass die Fed das Tempo des Tapering verdoppeln könnte, so dass die Käufe schon im März enden, obwohl es Bedenken gab, dass die Fed das Tapering wegen der Omikron-Variante des Coronavirus verzögern würde.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt war am Dienstag von Abschlägen geprägt.

Der DAX eröffnete den Handel mit einem deutlichen Minus und behielt seine negative Tendenz im Laufe des Tages bei. Er gab bis zum Handelsende um 1,18 Prozent auf 15'100,13 Punkte nach.

Die neue Corona-Variante Omikron hatte den Aktienmarkt im Griff. Die Stimmung an der Börse habe mit dem Auftauchen dieser Variante Ende der vergangenen Woche komplett gedreht, brachte es der Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets auf den Punkt. Nach skeptischen Aussagen des Moderna-Chefs Stephane Bancel zur Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe gegen Omikron stieg am Dienstag die Nervosität der Anleger nochmals spürbar.

Bancel sagte in der "Financial Times", bestehende Impfstoffe dürften mit der Omikron-Variante ihre Probleme haben. Es werde wohl länger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten. "Die Finanzmärkte dürften die nächsten Tage stark von Nachrichten zur Einschätzung der Omikron-Virusvariante bestimmt bleiben, wobei der Unsicherheitsgrad zunächst hoch bleibt", kommentierten Analysten der BayernLB. Unsicherheit ist an der Börse nie willkommen, für gewöhnlich reagieren die Kurse in solchen Phasen mit Abschlägen.

Marktteilnehmer können sich inzwischen vorstellen, dass die Notenbanken von ihrer jüngsten Tendenz zur Straffung der Geldpolitik demnächst wieder absehen werden, sollte die Pandemie das Wirtschaftswachstum abermals ausbremsen. Dies wiederum könnte eine nochmals steigende Inflation zur Folge haben. Bereits im November hatte die Teuerung in der Eurozone einen Rekordwert von 4,9 Prozent seit Bestehen des gemeinsamen Währungsraums erreicht. In Kombination mit den Omikron-Sorgen ist dies laut dem Experten Molnar für die Börse ein gefährlicher Cocktail. Denn der geldpolitische Spielraum, der notwendig wäre, um eine Verlängerung der Pandemie wirtschaftlich und finanziell abzufedern, werde dadurch eingeschränkt.

WALL STREET

Die US-Börsen verbuchten am Dienstag Verluste.

Der Dow Jones verlor 1,85 Prozent auf 34'484,18 Punkte. Der Techwerteindex NASDAQ Composite gab daneben 1,55 Prozent auf 15'537,69 Indexpunkte nach.

Der Erholungsversuch an der New Yorker Wall Street vom Wochenstart hat am Dienstag erst einmal ein Ende gefunden. Erneut hatten Corona-Sorgen die Anleger fest im Griff, nachdem Moderna-Chef Stephane Bancel der "Financial Times" gesagt hatte, bestehende Impfstoffe dürften mit der neuen Omikron-Variante ihre Probleme haben. Es werde wohl länger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten.

Zudem betonte US-Notenbankchef Jerome Powell bei einer Rede, dass die Inflation nicht länger als nur vorübergehendes Phänomen betrachtet werden dürfe. Das Risiko einer höhere Inflationsrate sei gestiegen.

ASIEN

Die Börsen in Fernost tendierten am Dienstag vorwiegend in südliche Richtung.

In Japan sackte der Nikkei letztlich 1,63 Prozent auf 27'821,76 Punkte ab.

Der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland gewann minimale 0,03 Prozent auf 3'563,89 Einheiten, während der Hang Seng in Hongkong letztlich bei 23'475,26 Zählern mit einem Minus von 1,58 Prozent notierte.

Nach den coronabedingten Abschlägen zum Wochenstart hat sich die Talfahrt der meisten Börsen in Asien am Dienstag fortgesetzt - mit zum Teil gestiegener Dynamik. Dabei hatte es zunächst nach einer Erholung ausgesehen, doch im Verlauf drehten die Aktienmärkte mit neuen bestätigten Omikronfällen nach unten ab. Den Auslöser der Talfahrten stellte ein Bericht, wonach der US-Pharmakonzern Moderna gewarnt hat, der aktuelle Impfstoff könnte im Hinblick auf die Omikron-Variante weniger effektiv schützen. Es könnte zudem Monate dauern, bis ein speziell zugeschnittener Impfstoff zur Verfügung stehe. In dieser ohnehin verunsicherten Stimmung zitierten Händler US-Notenbankpräsident Jerome Powell. Der hatte schon am Vorabend gewarnt, die neue Omikron-Variante des Coronavirus berge die Gefahr einer weiteren Verschärfung der Lieferkettenprobleme.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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