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Geändert am: 29.11.2021 22:03:41

US-Handel endet mit Gewinnen -- Leichte Erholung nach Omikron-Schock: SMI letztlich freundlich -- DAX beendet Handel mit Gewinnen -- Asiatische Indizes schliessen tiefer

Am heimischen Aktienmarkt ging es am Montag unter Schwankungen voran, während auch der deutsche Leitindex Gewinne verbuchte. An den US-Börsen ging es ebenfalls aufwärts. Die asiatischen Indizes gaben zum Start in die neue Woche weiter nach.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Montag fester.

Der SMI begann den Handel etwas höher und konnte auch anschliessend Aufschläge verbuchen. Er zeigte sich im Handelsverlauf jedoch sehr volatil und fiel zwischenzeitlich immer wieder fast auf die Nulllinie zurück. Letztlich stand ein Plus von 0,18 Prozent auf 12'220,74 Punkte an der Kurstafel.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI bewegten sich ebenfalls im Plus, wo der SLI um 0,36 Prozent höher bei 1'970,73 Punkten und der SPI 0,21 Prozent stärker bei 15'633,20 Zähler schlossen.

Nach dem Ausverkauf am vergangenen Freitag trauten sich die ersten Investoren wieder zaghaft aufs Börsenparkett. Generell fragten sich die Anleger, ob der Ausverkauf am Markt übertrieben war oder ob der Zeitplan für die Erholung von der Pandemie nach hinten verschoben werde, hiess es in einem Kommentar. "Am Markt zeigen sich bereits die ersten Schnäppchenjäger, die den Fokus auf die zyklischen Unternehmen, insbesondere aus der Flugzeugbranche, geworfen haben", kommentierte ein Händler.

"Auf der anderen Seite stehen viele Marktteilnehmer an der Seitenlinie und beobachten das weitere Vorgehen in Bezug auf die Corona-Virus-Pandemie", wie er weiter erklärt. Derzeit hielten die Entwicklungen rund um die neue Omikron-Variante die Finanzmärkte in Atem. Denn nach wie vor sei nicht hinlänglich klar, wie gefährlich diese neue Corona-Variante ist. Auch fragen sich viele Investoren, ob die erhoffte Weihnachtsrally nun eher abzuhaken sei. "Auf jeden Fall zeigt die heftige Reaktion der Märkte die Anfälligkeit der Märkte bei den aktuell hohen Bewertungen", stellt ein weiterer Börsianer heraus.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt setzte am Montag eine leichte Gegenbewegung ein.

Der DAX startete stärker in den Handelstag und blieb auch anschliessend auf grünem Terrain, auch wenn das Plus im Verlauf immer kleiner wurde. Schlussendlich beendete er den Tag mit einem Gewinn von 0,16 Prozent bei 15'280,86 Punkten.

Nach dem Ausverkauf wegen einer neuen Coronavirus-Variante hat sich der DAX am Montag wieder gefangen. Börsianer wägten ab, wie gross die Gefahr der Omikron-Variante tatsächlich werden wird - und bauten ein Stück weit auf die Unterstützung der Notenbanken. Nach einem kurzzeitigen ersten Sprung zurück über die 15'400 Punkte blieben die Anleger aber insgesamt eher vorsichtig.

Laut den Experten der österreichischen Raiffeisen-Bank handelt es sich zwar um eine vermutlich hochansteckende Variante. Sie verwiesen aber zugleich darauf, dass die entdeckten Fälle offenbar nur recht milde Symptome aufwiesen. Im besten Falle entwickele sich das Virus damit also weiter in Richtung einer endemischen Variante - mit zwar höherer Übertragbarkeit, aber einer geringeren Gefährlichkeit.

WALL STREET

Anleger in den USA fassten am Montag neuen Mut.

Der Dow Jones schloss 0,68 Prozent höher bei 35'135,55 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite legte daneben 1,88 Prozent auf 15'782,83 Zähler zu.

Die US-Börsen haben sich am Montag etwas von ihren kräftigen Verlusten vor dem Wochenende erholt. Anleger warteten wohl vor allem auf neue Erkenntnisse zur Coronavirus-Variante Omikron und sind wieder ein wenig optimistischer geworden. Denn zwar könnte Omikron ansteckender sein als etwa Delta, aber noch ist unklar, ob diese Variante auch gefährlicher ist und die Zahl der Hospitalisierungen und Todesfälle dadurch steigt. Experten aus Südafrika, wo die ersten Fälle publik geworden waren, konstatierten bisher vergleichsweise milde Symptome bei Patienten, die sich damit angesteckt haben.

Zudem hatte das US-Biotechunternehmen Moderna am Sonntag angekündigt, es könnte schon früh im kommenden Jahr einen speziell auf Omikron zugeschnittenen Impfstoff in grossem Massstab herstellen. Auch der Mainz Konkurrent BioNTech teilte mit, er arbeite neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Variante auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs - vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte.

ASIEN

An den Börsen in Fernost setzte sich die Talfahrt zum Start in die neue Woche fort.

In Japan sackte der Nikkei bis zum Handelsende um 1,63 Prozent auf 28'283,92 Punkte ab.

Der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland schloss um 0,04 Prozent tiefer bei 3'562,70 Einheiten, während der Hang Seng in Hongkong bei 23'852,24 Zählern mit einem Minus von 0,95 Prozent aus der Sitzung ging.

Bei den Anlegern ging weiter die Sorge vor massiven Restriktionen zur Eindämmung des neuen mutierten Omikron-Coronavirus um, die eine Erholung der globalen Weltwirtschaft gefährden könnte. Nach den heftigen ersten Reaktionen vom Freitag mit kräftigen Abverkäufen an den Börsen weltweit verarbeiteten die Anleger nun die einlaufenden Informationen zum neuartigen Virus.

Der Markt konzentrierte sich auf Berichte darüber, ob die vorhandenen COVID-19-Impfstoffe gegen die Omikron-Variante wirksam sind, so IG.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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