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Geändert am: 28.07.2021 22:06:09

Nach Fed-Entscheid: US-Börsen letztlich uneinheitlich -- SMI und DAX schliessen mit Gewinnen -- Asiens Börsen gehen überwiegend in Rot aus dem Handel

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt konnten im Mittwochshandel zulegen. Ohne gemeinsame Richtung präsentieren sich am Mittwoch die US-Börsen. An den Aktienmärkten in Fernost dominierten rote Vorzeichen.

SCHWEIZ

In Zürich ging es im Mittwochshandel nach oben.

Der SMI konnte seine frühen Gewinne verteidigen und schloss 0,43 Prozent höher bei 12'073,23 Punkten.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI waren freundlichen gestartet und beendeten den Tag schliesslich fester. Zum Handelsende wiesen sie Zuwächse von 0,38 Prozent bei 1'956,36 Punkten bzw. 0,26 Prozent bei 15'498,06 Zähler aus.

Das Geschäft verlief laut Händlern bis auf einzelne Spezialsituationen in eher ruhigen Bahnen. Vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend und einer wahren Flut an Firmenabschlüssen am Donnerstag wollten sich die Anleger nicht zu weit auf die Äste hinauslassen, hiess es am Markt. Eine Änderung des geldpolitischen Kurses des Fed wird allerdings nicht erwartet, und auch ein klares Signal zur Rückführung der Anleihekäufe dürfte es (noch) nicht geben.

Für mehr Verunsicherung sorgte dagegen die Entwicklung bei den chinesischen Aktien, wo der Ausverkauf wohl noch nicht vorbei sein dürfte, wie ein Händler sagte. Investoren sorgten sich in der Volksrepublik vor staatlichen Eingriffen. Zudem nähmen die Sorgen über die möglichen negativen Folgen des rasanten Anstiegs der COVID-19-Delta-Variante für die wirtschaftliche Erholung zu, hiess es.

DEUTSCHLAND

An den deutschen Börsen waren am Mittwoch grüne Vorzeichen zu sehen.

Der DAX konnte seinen anfänglichen Gewinn etwas vergrössern und ging letztlich 0,33 Prozent höher bei 15'570,36 Zählern in den Feierabend.

Nach zwei schwächeren Tagen hat sich der DAX am Mittwoch vor den geldpolitischen Signalen der US-Notenbank Fed etwas gefangen. Neben den Fed-Beschlüssen am Abend sorgten Quartalszahlen von Unternehmen für Aufmerksamkeit.

Die Fed wird trotz hoher Inflationsraten wohl noch keine geldpolitische Trendwende vollziehen. Ein klares Signal zur Rückführung der Anleihekäufe dürfte es laut Ökonomen noch nicht geben. Die Diskussionen im geldpolitischen Ausschuss über einen Ausstieg sollten jedoch weiter gehen. Die Leitzinsspanne dürfte bei 0,0 bis 0,25 Prozent bleiben.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich am Mittwoch ohne gemeinsame Richtung.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung knapp im Plus, fiel im Verlauf jedoch ins Minus zurück. Er beendete den Handel 0,37 Prozent tiefer bei 34'930,40 Punkten. Der NASDAQ Composite hielt sich nach einem festeren Start auf grünem Terrain und schloss 0,70 Prozent stärker bei 14'762,58 Zählern.

Die Fed bestätigte ihre sehr lockere Geldpolitik wie erwartet. Der Leitzins bleibe in der Spanne von null bis 0,25 Prozent, teilte die Notenbank am Mittwoch in Washington nach ihrer Zinssitzung mit. Ökonomen hatten mit der Entscheidung gerechnet. Auch die massiven Anleihenkäufe sollen im bisherigen Tempo fortgesetzt werden. Ziel der Niedrigzinspolitik ist es, die US-Wirtschaft bei der Überwindung der Folgen der Corona-Pandemie zu unterstützen.

Zudem verarbeiten die Anleger eine Reihe aktueller Geschäftszahlen insbesondere von Tech-Unternehmen.

ASIEN

Die Märkte in Asien präsentierten sich am Mittwoch mehrheitlich in Rot.

In Tokio verlor der japanische Leitindex Nikkei im Mittwochshandel 1,39 Prozent auf 27'581,66 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite um 0,58 Prozent abwärts auf 3'361,59 Indexpunkte. Gegen den Trend fester präsentierte sich der Markt in Hongkong, dort gewann der Hang Seng 1,54 Prozent auf 25'473,88 Zähler.

Die Börsen in Fernost hätten sich zumeist an der Zurückhaltung der Wall Street vor der US-Notenbanksitzung orientiert, merkte Marktanalyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda an. "Die Währungshüter sehen sich einerseits den gestiegenen Inflationsrisiken und andererseits den wiederaufgeflammten Corona-Sorgen wegen der sich rasch ausbreitenden Delta-Variante gegenüber", beschrieb die LBBW das Spannungsfeld, in dem sich die US-Notenbank bewegt.

Chinas Marktplätze hätten unterdessen von zuversichtlichen Berichten in chinesischen Börsenpublikationen profitiert, so die Marktstrategen der Deutschen Bank um Jim Reid. Unter anderem sei die Rede davon gewesen, dass der langfristige Aufwärtstrend intakt sei. Die australischen Finanzmärkte hätten dagegen auch darunter gelitten, dass der seit Ende Juni geltende Lockdown in der australischen Metropole Sydney um vier Wochen verlängert worden sei, fügte Halley hinzu.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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