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Geändert am: 28.01.2022 22:15:29

US-Börsen letztlich mit kräftigen Gewinnen -- SMI geht schwächer ins Wochenende -- DAX schliesst tiefrot -- Märkte in Fernost letztlich uneinheitlich

Der heimische Aktienmarkt als auch der deutsche Leitindex gaben am letzten Handelstag der Woche nach. Die US-Börsen zeigten sich vor dem Wochenende zwar volatil, konnten letztlich aber deutlich zulegen. Am Freitag tendierten die asiatischen Indizes in unterschiedliche Richtungen.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt dominierten vor dem Wochenende die Bären.

Der SMI gab zum Handelsbeginn leicht nach und rutschte im Verlauf tiefer ins Minus. Bis zum Handelsende konnte er seine Verluste jedoch etwas eindämmen und notierte letztlich bei 12'104,44 Punkten (-0,60%).

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten den negativen Tendenz des Leitindex und notierten zum Ertönen der Schlussglocke 0,78 Prozent schwächer bei 1'930,80 Zählern respektive 0,51 Prozent tiefer bei 15'342,23 Einheiten.

Die Pläne der US-Notenbank, wahrscheinlich schon im März die Zinsen zu erhöhen, und die Ukraine-Krise verunsichern die Anleger. Das anstehende Wochenende war für viele ein weiterer Grund, vorsichtshalber Geld vom Tisch zu nehmen. Allerdings machten die US-Börsen am Freitag nach einem Schwächeanfall im frühen Handel rasch Boden gut, womit sich auch in der Schweiz die Kurse von ihren Tagestiefs erholten.

Enttäuschungen hielt derweil die aktuelle Bilanzsaison parat: Die Zahlen von Givaudan überzeugten nicht in allen Punkten.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt verbuchte vor dem Wochenende Abschläge.

Der DAX eröffnete die Sitzung mit Verlusten und weitete diese im Laufe des Tages noch aus. Zwar erholte er sich im Laufe des Nachmittags noch etwas von seinem Tagestief bei 15'122,65 Punkten, dennoch beendete er den Handel mit minus 1,32 Prozent bei 15'318,95 Zählern deutlich tiefer.

Der Schlingerkurs am deutschen Aktienmarkt hat sich am Freitag mit einer schwachen Tendenz fortgesetzt. Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei RoboMarkets, sprach von einer "ereignisreichen und teils turbulenten Handelswoche". Denn die Anleger seien hochnervös angesichts der Frage, wie weit der Ausverkauf bei den Technologieaktien noch geht. "Und die nun offiziell verkündete Zinswende in den USA dürfte die Antwort auf diese Frage auch noch eine Weile hinauszögern", glaubt Molnar.

WALL STREET

Die New Yorker Börsen setzten ihre Berg- und Talfahrt am Freitag mit weiteren Schwankungen fort, verbuchten letztlich aber kräftige Aufschläge.

Der Dow Jones stieg bis zum Handelsschluss um 1,65 Prozent auf 34'725,47 Punkte. Er hatte zunächst mit einem geringfügigen Minus von 0,07 Prozent bei 34'135,24 Punkten eröffnet und sich dann immer weiter ins Plus gekämpft - musste im Verlauf jedoch auch kräftige Rückschläge hinnehmen. Der Techwerteindex NASDAQ Composite schloss mit einem satten Gewinn von 3,13 Prozent auf 13'770,57 Zähler. Er hatte sich auch im Handelsverlauf die meiste Zeit auf grünem Terrain bewegt, nachdem er schon zum Start um 0,63 Prozent auf 13'436,71 Zähler gestiegen war.

Starke Apple-Zahlen waren den Anlegern in Zeiten der Zinssorgen ein gewisser Trost. Die straffere Geldpolitik der US-Notenbank hatte den Aktienmarkt dennoch weiterhin fest im Griff und verunsicherte die Anleger nach wie vor. Die zurückliegende Woche war von erheblicher Volatilität an den Märkten geprägt. Vor allem Spekulationen rund um den künftigen Zinskurs der US-Notenbank angesichts der hohen Inflation und falkenhaft eingestufte Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zur Wochenmitte hatten für teils heftige Ausschläge an den Börsen gesorgt. Hinzu kam die weiter angespannte Situation rund um Russland und die Ukraine.

Hinweise auf die weitere Entwicklung der Inflation gaben am Freitag aktuelle Konjunkturdaten. So stieg der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent. Auf Jahressicht erhöhte sich der Index um 5,8 (November: 5,7) Prozent. In der Kernrate ohne die Komponenten Nahrung und Energie stieg der Index um 0,5 Prozent auf Monats- und 4,9 (4,7) Prozent auf Jahressicht. Der PCE-Deflator ist das von der US-Notenbank bevorzugte Inflationsmass. Auch der Arbeitskostenindex war im vierten Quartal spürbar gestiegen, jedoch nicht so stark wie am Markt erwartet. Derweil hat sich die Stimmung unter den US-Verbrauchern im Januar überraschend deutlich eingetrübt, wie der entsprechende Index der Universität Michigan zeigte.

Apple legte eine starke Quartalsbilanz vor. Im Weihnachtsgeschäft erzielte der iPhone-Hersteller trotz der globalen Chip-Knappheit erneut Rekordzahlen. Laut dem DZ-Bank-Experten Ingo Wermann zeigte es sich, dass die bestehenden Lieferengpässe sehr gut abgefedert wurden.

Daneben standen Caterpillar, Chevron und Visa mit Quartalsbilanzen im Fokus der Anleger.

ASIEN

Die asiatischen Börsen waren sich am Freitag uneinig.

Der japanische Leitindex Nikkei zog vor dem Wochenende um 2,09 Prozent auf 26'717,34 Punkte an.

Der Shanghai Composite stand schlussendlich 0,97 Prozent tiefer bei 3'361,44 Zählern, während der Hang Seng in Hongkong 1,08 Prozent auf 23'550,08 Einheiten verlor.

Zweigeteilt hat sich die Börsenlandschaft in Asien am Freitag gezeigt. In Tokio stiegen die Indizes nach den herben Verlusten im Wochenverlauf kräftig. Die chinesischen Börsen blieben dagegen zurück und tendierten schwächer. Hier bremste, dass Anleger vor den Feiertagen zum Neujahrsfest auf Nummer sicher gingen und lieber Positionen glattstellten. In Schanghai wird in der nächsten Woche gar nicht gehandelt, in Hongkong erst wieder am Freitag.

Nachdem an den Vortagen die Hinweise der US-Notenbank auf steigende Leitzinsen und einen Abbau der Notenbankbilanz an den Börsen noch für heftige Verluste gesorgt hatten, hiess es nun, die Fed dürfte mit ihren Massnahmen, die zu hohe Inflation in den Griff bekommen, für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum ohne Überhitzung sorgen. Am Vortag war für das US-BIP im vierten Quartal mit einem Plus von 6,9 Prozent ein deutlich stärkerer Anstieg als erwartet mitgeteilt worden. Daneben sprachen Marktteilnehmer aber auch schlicht von Schnäppchenkäufen.

Für Rückenwind insbesondere in Tokio sorgte zusätzlich der Dollar. Der Dollar-Index war zuletzt auf den höchsten Stand seit Sommer 2020 gestiegen vor dem Hintergrund der strafferen US-Geldpolitik. Yen ging mit 115,60 je Dollar um, verglichen mit Wochentiefs knapp über 113,50. Ein schwächerer Yen verbessert die Exportaussichten japanischer Unternehmen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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