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Geändert am: 27.10.2021 22:05:58

US-Börsen gehen uneins aus der Sitzung -- SMI beendet Handel im Minus -- DAX letztendlich schwach -- Asiatische Börsen schliessen mit Verlusten

Die US-Börsen zeigten sich zur Wochenmitte zögerlich. Der heimische Markt gab am Mittwoch nach. Der deutsche Leitindex tauchte in die Verlustzone ab. An den Märkten in Fernost zeigen sich zur Wochenmitte leichtere Notierungen.

SCHWEIZ

Am heimischen Markt zeigten sich die Kurse zur Wochenmitte tiefer.

Der SMI eröffnete marginal tiefer und gab dann weiter nach. Schlussendlich wies er Abschläge von 0,49 Prozent auf 12'087,45 Punkte aus.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI zeigten sich im Tagesverlauf ebenfalls schwächer, nachdem sie knapp im Minus starteten. Der SLI schloss schliesslich bei 1'964,97 Zählern um 0,32 Prozent tiefer, während der SPI bei 15'558,22 Stellen um 0,47 Prozent leichter aus dem Handel ging.

Trotz mehrheitlich guter Ergebnisse sprang der Funke nicht auf die Aktienmärkte über, sagte ein Händler. Denn die Stimmung wurde von den anhaltenden Zins- und Inflationssorgen getrübt. Diese machten den Märkten zunehmend zu schaffen. Dass die US-Notenbank Fed kommende Woche das Tapering ankündigt, gelte inzwischen als ausgemachte Sache. Aber die Befürchtungen, dass das Fed wegen der steigenden Preise früher als angenommen an der Zinsschraube drehen könnte, würden erst eingepreist, hiess es weiter.

Daher würden Konjunkturzahlen und die Äusserungen der Notenbanker genau analysiert. Dabei belegten Preisdaten aus Deutschland den anhaltend hohen Inflationsdruck. So erhöhten sich im September die Einfuhrpreise um 17,7 Prozent zum Vorjahresmonat. Auch in der Schweiz wurden leicht zunehmende Inflationsraten und steigende Leitzinsen erwartet, wie aus dem CS-CFA-Index hervorgeht. Dieser hat sich im Oktober etwas eingetrübt. Mit Spannung warten die Marktteilnehmer nun auf die Ergebnisse der Zinssitzung der EZB, die am Donnerstag veröffentlicht werden.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt gab im Mittwochshandel nach.

Der DAX eröffnete mit einem kleinen Minus und setzte sich dann in der Verlustzone fest. Letztendlich notierte er noch 0,33 Prozent schwächer bei 15'705,81 Punkten.

Nach zwei starken Börsentagen hatte der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte eine Pause eingelegt. Immerhin hat der Leitindex DAX vom jüngsten Tief vor drei Wochen bereits wieder um mehr als sechs Prozent zugelegt. Im Fokus standen weiter die Quartalsberichte der Unternehmen, die bislang durchaus überzeugen konnten. Im Hintergrund schwelten aber auch die Sorgen wegen der hohen Inflation und deren möglichen Folgen weiter.

Trotz der jüngsten Kursstärke zeugte die Stimmung "weiterhin von einer spürbaren Unsicherheit und Unentschlossenheit der Marktteilnehmer", schrieb Analyst Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel. Grund hierfür seien nicht zuletzt die stark gestiegenen Renditen von Bundes- und US-Anleihen gewesen. "Dies verschärft neben dem aktuellen Inflationsdruck auch die Bedenken bezüglich ansteigender Zinsen in Europa und den USA", so Utschneider.

WALL STREET

Anleger in den USA zeigten sich am Mittwoch verhalten.

Der Dow Jones eröffnete den Handel etwas fester, diel dann aber ins Minus zurück. Letztendlich verbuchte er Verluste von 0,74 Prozent auf 35'490,69 Punkte. Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete derweil höher und verblieb auch anschliessend in der Gewinnzone, ehe er die Sitzung nahezu unverändert bei 15'235,84 Zählern beendete.

Unter den Einzelwerten standen unter anderem Microsoft, Visa, Google und Twitter mit Zahlenvorlagen im Fokus der Anleger. Schon in den letzten Tagen hatte die laufende Berichtssaison für Impulse gesorgt und die US-Indizes auf neue Bestmarken getrieben.

ASIEN

An den Märkten in Asien kam es am Mittwoch zu Verlusten.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss letztlich um nur 0,03 Prozent tiefer bei 29'098,24 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zeitweise grössere Verluste verbucht hatte.

Auf dem chinesischen Festland ging der Shanghai Composite bei 3'562,31 Punkten um 0,98 Prozent schwächer in den Feierabend.

Der Hang Seng in Hongkong verlor letztlich 1,57 Prozent auf 25'628,74 Stellen.

Leicht positive Vorgaben der US-Börsen verpufften, sie wurden von Sorgen um den chinesischen Immobilienmarkt und die hohe Inflation weltweit überlagert.

Die chinesischen Behörden haben nun den Gründer des in Schieflage geratenen Immobilienriesen Evergrande aufgefordert, sein persönliches Vermögen zur Rückzahlung von Schulden zu verwenden. Im Laufe der Woche ende eine Frist für die Bedienung einer Dollar-Anleihe des Konzerns, betonten die Experten von IG dazu. Zudem hat ein weiterer chinesischer Immobilienkonzern Probleme.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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