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Geändert am: 27.07.2021 22:01:29

US-Börsen schliessen mit Verlusten -- SMI und DAX schliessen tiefer -- Asiens Märkte letztlich uneinheitlich

Der Schweizer sowie der deutsche Aktienmarkt zeigten sich im Dienstagshandel mit Abgaben. Am US-Aktienmarkt führte der jüngste Rekordlauf am Dienstag zu Gewinnmitnahmen. An den Börsen in Fernost ging es vorwiegend abwärts.

SCHWEIZ

Der Zürcher Handel war am Dienstag von Verlusten charakterisiert.

Der SMI war bereits mit einem Verlust gestartet und schloss am Abend 0,24 Prozent tiefer bei 12'021,09 Zählern.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI beendeten den Handel auf rotem Terrain. Sie verloren 0,56 Prozent auf 1'948,86 Punkte bzw. 0,25 Prozent auf 15'466,98 Einheiten.

Angesichts der verschiedenen Unsicherheitsfaktoren nähmen Anleger Gewinne mit, sagten Händler. Dies sei angesichts des nach wie vor rekordhohen Kursniveaus wenig erstaunlich. Die Konsolidierung innerhalb der Handelsspanne zwischen 11'950 und 12'150 Punkten halte an. Das Geschäft verlaufe jedoch in eher ruhigen Bahnen, hiess es weiter. Dies liege wohl an den vielen Unternehmensergebnissen und vor allem an der Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) am Mittwochabend.

Die Entwicklung in China werde genau verfolgt, sagte zudem ein Händler. Bislang machten die Panikverkäufe an den dortigen Börsen die Marktteilnehmer aber nicht nervös. "Die Situation sollte sich aber möglichst rasch beruhigen, um einen Flächenbrand zu verhindern." Die Führung in China hatte am Wochenende den Spielraum privater Bildungseinrichtungen erheblich eingeschränkt. Der Eingriff gilt nach strengen Vorschriften für die Technologiebranche als weiteres Beispiel für das Risiko, dem ausländische Investoren in China ausgesetzt sind. Weitere Eingriffe würden nicht ausgeschlossen, hiess es am Markt.

DEUTSCHLAND

Der Frankfurter Handel zeigte sich am Dienstag mit Abgaben.

Der DAX stand den ganzen Handelstag im Minus und ging schlussendlich 0,64 Prozent schwächer bei 15'519,13 Punkten in den Feierabend.

Der deutsche Leitindex hat damit seine Abschläge vom Wochenauftakt ausgeweitet. Verluste am Aktienmarkt in China, wo eine zunehmende staatliche Regulierung den Investoren Sorgen bereitet, hinterliessen auch hierzulande in den Kursen ihre Spuren. Pekings Politik verunsichere die Investoren, sagte Milan Cutkovic, Analyst beim Broker Axi.

Das Kursniveau bei 15'500 Punkten im DAX sollte gehalten werden, ansonsten drohe ein erneuter Rücksetzer bis 15'000 Punkte, sagte Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect. Dafür müssten sich aber sowohl die Börsenwelten in Asien als auch in den USA freundlich präsentieren, so Lipkow. In New York hatten am Vortag die wichtigsten Indizes weitere Rekorde erzielt, im Dienstagshandel ging es dort bis zum Handelsschluss in Deutschland aber wieder abwärts.

WALL STREET

Nach den jüngsten Rekordständen nahmen die Anleger an der Wall Street erst einmal Gewinne mit.

So eröffnete der Dow Jones verabschiedete sich 0,24 Prozent schwächer bei 35'059,64 Indexpunkten in den Feierabend. Auch der NASDAQ Composite gab nach und schloss 1,21 Prozent schwächer bei 14'660,58 Zählern.

Belastend wirkten sich der fortgesetzte Ausverkauf an den chinesischen Börsen sowie die Passivität vieler Anleger vor der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Fed) aus, sagten Marktbeobachter. Frische US-Konjunkturdaten hatten nur wenig Einfluss auf die Kurse.

Zentrales Thema blieb zudem die Bilanzsaison. Die bisher vorgelegten Zahlen haben überwiegend positiv überrascht. Dem steht aber die Sorge gegenüber, dass die wieder steigenden Corona-Fallzahlen die Erholung der Wirtschaft abwürgen könnten. Überdies haben viele Unternehmen mit Lieferkettenproblemen zu kämpfen. Und nicht zuletzt belastet die stark gestiegene Inflation.

ASIEN

Die Märkte in Asien wurden sich am Dienstag nicht einig.

In Japan verbuchte der japanische Leitindex Nikkei bis zum Handelsende ein Plus von 0,49 Prozent auf 27'970,22 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite letztlich 2,49 Prozent abwärts auf 3'381,18 Zähler. In Hongkong gab der Hang Seng nach dem gestrigen Ausverkauf erneut 4,22 Prozent nach auf 25'086,43 Punkte.

Bedenken wegen der zunehmenden Regulierung der Privatwirtschaft Chinas haben die Börsen des Landes auch am Dienstag belastet. Die chinesische Regierung hatte am Wochenende eine Reform des privaten Bildungssektors angekündigt, was den Börsen des Landes schon den Wochenstart verhagelt hatte. Nachdem zuletzt vor allem Technologie-Konzerne im Fokus der Regierung standen, dürften sich Investoren vermehrt fragen, welche Branche als nächstes bei der chinesischen Staatsführung in Ungnade fällt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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