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Geändert am: 26.07.2021 22:16:26

SMI und DAX schliessen im Minus -- Wall Street schlussendlich stabil -- Asiens Börsen letztlich uneinheitlich

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt waren zum Wochenstart von Verlusten geprägt. Die US-Börsen bewegten sich zum Start in die neue Woche kaum. Auf dem chinesischen Festland ging es am Montag tief abwärts, der japanische Handel zeigte sich hingegen stärker.

SCHWEIZ

Der Zürcher Handel zeigte sich am Montag verlustreich.

Der SMI lag den ganzen Tag in der Verlustzone und schloss 0,67 Prozent leichter bei 12'049,63 Zählern.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI gaben schlussendlich nach. Sie beendete den Handel mit Verlusten von 0,52 Prozent bei 1'959,82 Punkten bzw. 0,61 Prozent bei 15'502,45 Einheiten.

Der Schweizer Aktienmarkt legte zu Beginn einer weiteren datenreichen Woche erst einmal den Rückwärtsgang ein. Insgesamt sei die Stimmung etwas durchwachsen, hiess es im Handel. Hauptgrund dafür seien die deutlichen Kursverluste an den chinesischen Aktienmärkten. Die Furcht vor einer neuen Regulierungswelle durch die chinesische Regierung habe die Börsen zum Wochenauftakt fest im Griff und für deutliche Kursverluste gesorgt. Auch der China-Besuch der stellvertretenden US-Aussenministerin Wendy Sherman dürfte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, zumal das Verhältnis der beiden Staaten angespannt ist.

DEUTSCHLAND

Der Frankfurter Handel präsentierte sich am Montag schwächer.

Der DAX stand während des gesamten Handelstages im Minus und ging letztlich 0,32 Prozent tiefer bei 15'618,98 Punkten in den Feierabend.

Auf die Stimmung der Anleger drückte das ifo-Geschäftsklima. "Die deutsche Wirtschaft hat das Wachstumshoch durchschritten", resümierte Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank in Liechtenstein die rückläufigen Juli-Stimmungsdaten. Der wohl wichtigste deutsche Frühindikator gebe bereits Einblicke für die kommenden Monate. Im Herbst werde die deutsche Wirtschaft vom Aufholmodus in den Normalmodus wechseln. "Darauf bereitet uns der ifo-Geschäftsklimaindex vor." Zudem könnte die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus den Ausblick getrübt haben, und auch die Lieferschwierigkeiten von Vorprodukten und Rohstoffen belasteten.

WALL STREET

An der Wall Street schlug die anfängliche Vorsicht in dezenten Optimismus um.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung marginal schwächer und arbeitete sich leicht ins Plus. Letztlich gewann er 0,24 Prozent auf 35'144,31 Punkte. Der NASDAQ Composite tendierte schlussendlich 0,03 Prozent stärker bei 14'840,71 Zählern, nachdem er etwas tiefer in den Handelstag eingestiegen war.

Auch in der neuen Woche gilt das Interesse der Anleger vor allem der Bilanzsaison. Nach Börsenschluss am Montag legt Tesla Zahlen vor. Im weiteren Verlauf der Woche werden Quartalsausweise von Technologie-Giganten wie Alphabet, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft erwartet. Dazu steht am Mittwoch der Zinsentscheid der US-Notenbank auf der Agenda.

Etwas auf der Stimmung lastete die Befürchtung, dass sich die Spannungen zwischen China und den USA verschärfen könnten, nachdem Peking Washington vorgeworfen hat, verantwortlich für den Stillstand in den Beziehungen zwischen beiden Ländern zu sein. Dazu kam, dass China harte regulatorische Massnahmen gegen heimische Unternehmen ergriffen hat und damit die heimischen Aktienmärkte am Montag auf Talfahrt schickte.

ASIEN

Die Börsen in Asien fanden am Montag keine gemeinsame Richtung.

In Japan verbuchte der japanische Leitindex Nikkei nach der zweitägigen Feiertagspause in der vergangenen Woche letztlich ein Plus von 1,04 Prozent auf 27'833,29 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging es hingegen tief abwärts: Der Shanghai Composite fiel schlussendlich 2,34 Prozent auf 3'467,44 Zähler. In Hongkong gab der Hang Seng 4,13 Prozent nach auf 26'192,32 Punkte.

Sehr geteilt zeigte sich die Börsenlandschaft in Asien am Montag. Während Tokio fest tendierte, verzeichneten die chinesischen Börsen in Hongkong und Shanghai empfindliche Einbussen von deutlich über 2 Prozent. Derweil macht der Bitcoin einen Riesensatz nach oben. Der japanische Nikkei-Index gewann nach einer guten Vorlage der Wall Street vom Freitag deutlich hinzu. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass am Donnerstag und Freitag in Japan feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, so dass hier auch Nachholbedarf nach oben bestand. Händler berichteten daneben von kurstreibenden Hoffnungen auf starke Quartalsergebnisse der Unternehmen in der gerade begonnenen Berichtssaison. Auch der zum Dollar schwächere Yen stütze etwas, hiess es.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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