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Geändert am: 26.01.2022 22:04:01

US-Notenbank-Entscheid: Dow Jones schlussendlich im Minus -- SMI zieht bis zum Handelsende stark an -- DAX schliesst mit kräftigen Gewinnen -- Märkte in Fernost letztlich uneinig

Zur Wochenmitte fuhren sowohl der heimische als auch der deutsche Markt Gewinne ein. Die US-Börsen gaben all ihre Aufschläge ab und drifteten ins Minus. Derweil tendierten die asiatischen Indizes in verschiedene Richtungen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt blieb zur Wochenmitte auf Erholungskurs.

Der SMI notierte bereits zur Eröffnung klar im Plus und präsentierte sich auch im weiteren Verlauf stark. Bis zum Handelsende kletterte er um 1,28 Prozent auf 12'098,26 Punkte.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI verweilten in der Gewinnzone. Der SLI legte letztlich um 1,53 Prozent auf 1'938,35 Einheiten zu, während der SPI 1,30 Prozent stärker bei 15'351,47 Zählern schloss.

Der Leitindex SMI eroberte am Mittwoch direkt zur Eröffnung die Marke von 12'000 Punkten wieder zurück, unter die er am Montag aufgrund von Zinssorgen und wegen der sich zuspitzenden Ukraine-Krise gestürzt war. Allerdings verlief die Entwicklung in einzelnen Werten sehr volatil. Die laufende Bilanzsaison lieferte bisher mehrheitlich positive Impulse. Und manche Anleger beurteilten daher das deutlich tiefere Kursniveau wieder als günstige Einstiegsgelegenheit.

Im Fokus der Anleger stand der am Abend bevorstehende Zinsentscheid der US-Notenbank und insbesondere die Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell. Von ihm erhofften sich die Marktteilnehmer abgesehen von Hinweisen zur weiteren Entwicklung der US-Geldpolitik - etwa eine Marschtabelle mit den geplanten Zinsschritten und Angaben zur Bilanzreduktion - auch versöhnliche Worte. "Es könnte gut sein, dass 'Super-Jay Powell' heute Abend die Börsenwelt wieder retten wird", sagte ein Marktbeobachter. Der Markt habe bereits sehr viel Restriktives eskomptiert. Allerdings schwebe die aus dem Ukraine-Konflikt resultierende Kombination aus einem hohen Ölpreis und starker Unsicherheit wie ein Damoklesschwert über den Märkten.

DEUTSCHLAND

Zur Wochenmitte zeigte sich der deutsche Leitindex sehr stark.

Der DAX startete bereits deutlich fester in den Mittwochshandel. Im Verlauf legte er weiter zu und konnte am Nachmittag zeitweise sogar die Marke von 15'500 Punkten zurückerobern - diese bis zum Handelsende jedoch nicht halten. Er verabschiedete sich 2,22 Prozent stärker bei 15'459,39 Zählern in den Feierabend.

Vor den mit Spannung erwarteten geldpolitischen Signalen der US-Notenbank hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch seine Erholung mit deutlichen Gewinnen fortgesetzt. Damit hat der Leitindex zumindest einen Teil der Verlustserie seit dem Jahreshoch am 5. Januar wieder wettgemacht.

Im Fokus der Anleger stand die bevorstehende Leitzinsentscheidung der Fed und insbesondere die Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell. Viele Experten rechneten mit der Ankündigung einer baldigen Zinserhöhung. Noch wichtiger als die Zinswende selbst sind für den Markt aber Hinweise auf das Tempo der Straffungen. Dabei sei es aber wohl kaum noch möglich, die Märkte auf der restriktiven Seite zu überraschen, da schon viel eingepreist sei, hatten die Devisenmarktexperten der Commerzbank zuletzt erklärt.

WALL STREET

An den US-Börsen herrschte am Mittwoch erhöhte Volatilität.

So eröffnete der Dow Jones mit sichtlichen Gewinnen und baute diese im weiteren Verlauf noch aus. Doch im späten Handel wurden geldpolitische Sorgen grösser und drückten den US-amerikanischen Leitindex letztlich um 0,38 Prozent auf 34'168,09 Punkte nach unten. Noch deutlicher gewann zeitweise der Techwerteindex NASDAQ Composite, nachdem er bereits zum Start geklettert war. Auch er driftete nach unten, konnte letztlich jedoch ein Plus von 0,02 Prozent auf 13'542,12 Zähler in den Feierabend retten.

Wie erwartet steuert die Fed angesichts der hohen Inflation auf eine erste Zinsanhebung zu. An den Finanzmärkten gilt ein Zinsschritt im März um 0,25 Prozentpunkte aber als längst eingepreist - mit bis zu drei weiteren im Jahresverlauf. "Die entscheidende Nachricht für die Märkte lautet: Die Fed strafft ihre Geldpolitik, aber eben nicht schneller und nicht stärker als erwartet", urteilte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners in einem ersten Kommentar.

Unter anderem kam nach den Aussagen von Powell die Sorge auf, dass auf jeder kommenden Sitzung an der Zinsschraube gedreht werden könnte. Anleger wurden daraufhin nochmals sorgenvoller, was die Schnelligkeit der geldpolitischen Straffungen betrifft. Zuletzt galten bis zu vier Zinsschritte in diesem Jahr als eingepreist. Powell hatte sich auch zum Abbau der aufgeblähten Fed-Bilanz geäussert. Demnach könnte dieser rascher als beim letzten Mal über die Bühne gehen.

Neben der Geldpolitik standen am Mittwoch weitere Börsen-Schwergewichte mit Quartalsbilanzen im Fokus, etwa Microsoft und Boeing. Aber auch Texas Instruments und AT&T legten ihre Zahlen zum abgelaufenen Quartal vor. Daneben bereitet den Anlegern Freude, dass der Spielzeughersteller Mattel eine Lizenz zur Produktion von Figuren basierend auf jenen von Disney und den "Frozen"-Filmen zurück bekommt.

ASIEN

Das Warten auf die US-Notenbank dominierte am Mittwoch das Geschehen an den asiatischen Börsen.

Der japanische Leitindex Nikkei fiel bis zum Handelsende um 0,44 Prozent auf 27'011,33 Punkte zurück.

Der Shanghai Composite gewann derweil 0,66 Prozent auf 3'455,67 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong zum Schluss 0,19 Prozent höher bei 24'289,90 Einheiten stand.

Erneut negative US-Vorgaben - insbesondere für Technik- und Wachstumsaktien - wurden weitgehend abgeschüttelt, nach den heftigen Verlusten am Vortag tendierten die meisten Indizes gut behauptet.

Die Fed wird am Abend (MEZ) die Beschlüsse ihrer zweitägigen Beratungen bekannt geben. Im Fokus stehen dabei Hinweise über Tempo und Ausmass der für 2022 erwarteten Zinserhöhungen und über den Beginn der Schrumpfung der Zentralbankbilanz. Erwartet wird aktuell vom Markt der erste von vier Zinsschritten im März. Nicht gänzlich auszuschliessen ist aber, dass die Fed angesichts der extrem hohen Inflation das Vorgehen forciert. Dabei sorgt am Markt aber für Verunsicherung, dass Konjunkturdaten aus den USA zuletzt eher durchwachsen ausgefallen sind.

An den chinesischen Börsen sorgte für etwas Zuversicht, dass Ministerpräsident Li Keqiang erneut Massnahmen der Regierung zur Stabilisierung der Wirtschaft des Landes signalisiert hat.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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