Wall Street fällt zum Handelsschluss weit zurück -- SMI schliesst tiefer -- DAX beendet den Handel mit Verlusten -- Asiens Börsen letztlich weit im Plus | 25.02.21 | finanzen.ch
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Geändert am: 25.02.2021 22:02:14

Wall Street fällt zum Handelsschluss weit zurück -- SMI schliesst tiefer -- DAX beendet den Handel mit Verlusten -- Asiens Börsen letztlich weit im Plus

Der heimische Markt verbuchte am Donnerstag Verluste. Der deutsche Leitindex bewegte sich ebenfalls auf rotem Terrain. An der Wall Street traten Anleger am Donnerstag auf die Bremse. An den Märkten in Fernost wurden satte Gewinne eingefahren.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag mit negativer Tendenz.

Der SMI startete mit positiven Vorzeichen in den Handelstag, fiel im Verlauf jedoch auf rotes Terrain zurück und beendete die Sitzung mit einem Abschlag von 0,64 Prozent auf 10'658,87 Punkte.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI schlossen 0,49 Prozent tiefer bei 1'727,15 Zählern respektive 0,5 Prozent leichter bei 13'318,07 Indexeinheiten.

Nach einer noch freundlichen Eröffnung war der SMI in die Verlustzone zurückgefallen, was allerdings vor allem auf die schwache Performance der hiesigen defensiven Schwergewichte zurückzuführen gewesen sei, wie es am Markt hiess. Eine Mehrheit der Aktien wurde denn auch höher gehandelt, was auf die noch vorhandene Risikobereitschaft der Investoren schliessen lässt. Gestützt wurde die Stimmung von Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell. Dieser hatte sich am Mittwoch zu Wort gemeldet und beruhigend auf die Märkte gewirkt. Powell bekräftigte seine Ansicht, dass die Wirtschaft Unterstützung braucht. Vor US-Parlamentariern sagte der Fed-Chef, die US-Konjunktur habe noch einen langen Weg vor sich, um maximale Beschäftigung und das von der Notenbank gesteckte Inflationsziel zu erreichen. Die Anleger interpretierten dies unverändert als Signal für eine weiterhin ultralockere Geldpolitik in den USA. Rückenwind kam zuletzt aber auch von guten Konjunkturdaten, insbesondere zum Wirtschaftswachstum in Deutschland. Auf Unternehmensseite rückte unter anderem Adecco mit Zahlen in den Blick der Anleger.

DEUTSCHLAND

Am Donnerstag verbuchte der deutsche Leitindex Abschläge.

Der DAX startete noch mit einem Zuwachs, fiel dann aber in die Verlustzone zurück und beendete die Sitzung 0,69 Prozent schwächer bei 13'879,33 Zählern.

Optimismus nach den jüngsten Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell liess am Donnerstag zum Handelsstart den Bullen die Oberhand: Der DAX überwand locker wieder die Hürde von 14'000 Punkten. Doch die Hoffnung, im Tageslauf weiter auf das vor drei Wochen erreichte Rekordhoch von 14'169 Punkten zuzulaufen, wurde rasch zunichte gemacht. Stattdessen setzten Gewinnmitnahmen ein.

Die Anleger seien nervös, denn weiterhin bleibe unklar, wohin die Reise nach der Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen gehe, hiess es am Markt. "Das Niveau oberhalb von 14'000 Punkten scheint für den DAX weiterhin zu luftig zu sein", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect. Die Euphorie sei angesichts teilweise eher bescheidener Geschäftszahlen verpufft. Zudem sei auch weiter die Frage offen, wann der harte Lockdown in Deutschland beendet sei. Das habe Einfluss auf die Annahmen über die erwartete Konjunkturerholung.

WALL STREET

Am US-Aktienmarkt dominierten am Donnerstag die Bären.

So eröffnete der Dow Jones quasi unverändert und fiel anschliessend weit in die Verlustzone. Letztlich beendete er den Handel mit einem Abschlag von 1,76 Prozent auf 31'400,50 Punkte. Noch deutlicher im Minus stand schlussendlich aber der NASDAQ Composite, nachdem er bereits zum Start verloren hatte. Er brach satte 3,52 Prozent auf 13'119,43 Zähler ein.

Nach dem deutlichen Kursanstieg am Vortag mit einem weiteren Rekord für den Dow Jones Industrial traten die Anleger am Donnerstag auf die Bremse. Die steigenden Renditen an den Anleihenmärkten aus Furcht vor anziehender Inflation drückten auf die Stimmung der Anleger, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda Europe. So verblassten nun auch wieder die am Vortag verbuchten Kursgewinne, ausgelöst von beschwichtigenden Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zur Geldpolitik und positiven Impfstoffnachrichten von Johnson & Johnson. Investoren seien mehr und mehr überzeugt, dass die Inflation zunehme und die Notenbank zu einer Straffung ihrer Geldpolitik veranlasse, führte Erlam aus.

ASIEN

Am Donnerstag ging es an den Märkten in Asien aufwärts.

Der japanische Leitindex Nikkei legte letztlich 1,67 Prozent auf 30'168,27 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland verbuchte der Shanghai Composite ein Plus von 0,59 Prozent auf 3'585,05 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong 1,2 Prozent auf 30'074,17 Einheiten hinzugewann.

Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag wieder nach oben gedreht. Deutliche Gewinne an der Wall Street sorgten nach den Verlusten der vorangegangen Tage für Auftrieb. Auffallend stark legten die zuletzt unter Druck gekommenen südkoreanischen Aktien zu. Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda verwies auf die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell. Diese seien extrem vorsichtig ausgefallen und zeugten von einer anhaltend lockeren Geldpolitik. Powell hatte vor US-Parlamentariern gesagt, dass die US-Konjunktur noch einen langen Weg vor sich habe, um die maximale Beschäftigung und das Inflationsziel der Fed zu erreichen. Die Aussagen hatten die US-Börsen nach verhaltenem Start am Mittwoch nach oben getrieben.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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