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Geändert am: 25.01.2022 22:26:55

US-Techtitel schliessen deutlich schwächer -- Nach Kursrutsch vom Vortag: SMI letztlich leicht erholt -- DAX geht fester aus dem Handel -- Asiens Börsen schliessen mit kräftigen Verlusten

Am heimischen Aktienmarkt waren am Dienstag leichte Stabilisierungstendenzen zu sehen. Der deutsche Aktienmarkt verbuchte Gewinne. An den US-Börsen waren rote Vorzeichen zu sehen. In Fernost regierten die Bären.

SCHWEIZ

Der Ausverkauf am heimischen Aktienmarkt wurde am Dienstag unterbrochen.

Der SMI ist mit einem Plus gestartet und hielt sich im Verlauf grösstenteils in der Gewinnzone. Die Vortagesverluste komplett aufholen konnte das Börsenbarometer aber nicht. Letztlich kletterte es um 0,54 Prozent auf 11'945,69 Punkte.

Für den SLI und den SPI ging es bis zum Handelsende um 0,69 Prozent auf 1'909,23 Punkte beziehungsweise 0,69 Prozent auf 15'176,71 Zähler nach oben.

Am Montag hatte der SMI mit einem Minus von 3,84 Prozent den schwärzesten Tag seit dem Coronacrash im März 2020 erlebt. "Von daher war eine technische Gegenbewegung zu erwarten", sagte ein Händler. Ob dies die von vielen Marktteilnehmern erwartete Korrektur gewesen sei, müsse sich erst weisen. Denn die Zins- und Inflationssorgen sowie die Ukrainekrise bleiben ungelöst.

Manche Händler hoffen, dass die genannten Problemherde nun zu einem guten Teil eingepreist sind. Die Abwärtsbewegung könnte aber auch anhalten, meinen andere. Daher sollte man in Erholungsphasen Verkäufe erwägen. Vor der mit Spannung erwarteten Bekanntgabe der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend dürften die Märkte sehr nervös bleiben. Dies zeigt etwa der Volatilitätsindex VSMI, der sich zwar leicht entspannt hat, aber weiterhin nahe dem höchsten Niveau seit November 2020 steht. Händler erhoffen sich vom Fed Hinweise, wie stark die Zinsen erhöht werden. Dass das Fed wegen der aktuellen Marktentwicklung von einer Straffung der Zügel absieht, wie so oft in den vergangenen Jahren, glauben nicht mehr viele Marktteilnehmer. "Dafür hat sich die Inflation zu sehr verselbständigt", meinte ein Händler.

DEUTSCHLAND

Nach dem Kurseinbruch zum Wochenstart erholte sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag leicht.

Der DAX war mit Aufschlägen in den Handel gestartet und hielt sich über weite Strecken in der Gewinnzone. Zum Handelsende notierte er 0,75 Prozent höher bei 15'123,87 Zählern.

Konjunkturdaten stützten die Kurse. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hatte sich zu Jahresbeginn trotz der grassierenden Omikron-Welle verbessert. Das ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, stieg von Dezember auf Januar erstmals wieder seit Mitte 2021. Analysten hatten mit einer Eintrübung gerechnet.

Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei RoboMarkets, sieht die Börse nach dem Ausverkauf vom Vortag nun am Scheideweg. Auf den ersten Blick sehe es nun so aus, "als sei die Börse zumindest kurzfristig im Tal angekommen. Schaut man sich aber die äusseren Umstände an, sieht es alles andere als gut aus." Vor allem der drohende Konflikt zwischen der Ukraine und Russland bringe eine gehörige Portion Unsicherheit mit sich, so Molnar.

WALL STREET

An den US-Börsen war am Dienstag die Unsicherheit der Anleger zu spüren.

Der Dow Jones schwankte im Handelsverlauf stark, konnte die zwischenzeitlich eroberte Gewinnzone schlussendlich aber nicht verteidigen und schloss mit einem Abschlag von 0,20 Prozent bei 34'296,74 Punkten. Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite musste Verluste hinnehmen, die fielen aber deutlicher aus: Mit einem Abschlag von 2,28 Prozent verabschiedete sich das Börsenbarometer bei 13'539,29 Punkten.

Am Markt hiess es, nervöse Investoren nutzten kurze Phasen mit anziehenden Kursen schnell wieder als Ausstiegsgelegenheit. Börsianern zufolge bleibt es die grosse Frage, wie die Fed künftig den Spagat schafft, die hohe Inflation zu bekämpfen und gleichzeitig die Finanzmärkte vor einer Schieflage zu bewahren. Vor dem Zinsentscheid am Mittwoch bleibt die Lage deshalb angespannt.

Die Strategen von Goldman Sachs warnen inzwischen vor einem inflationsbedingten Zinsschock. Gemeint ist damit eine besonders scharfe geldpolitische Straffung, die laut den Experten eine Wachstumsdelle auslösen und den Aktienmarkt belasten könnte. Besonders für hoch verschuldete Unternehmen etwa aus der Technologiebranche werden steigende Zinsen schon länger als Problem angesehen.

Auf Unternehmensseite stehen IBM, American Express, Johnson & Johnson, Verizon, General Electric sowie Raytheon Technologies mit Quartalszahlen im Fokus der Anleger. Nach dem Börsenschluss wird ausserdem der Software-Riese Microsoft seine Bücher öffnen.

ASIEN

Am Dienstag zeigten sich die asiatischen Indizes mit Verlusten.

Der japanische Leitindex Nikkei verabschiedete sich 1,66 Prozent tiefer bei 27'131,34 Punkten in den Feierabend.

Der Shanghai Composite verlor daneben 2,58 Prozent und schloss bei 3'433,06 Punkten, während in Hongkong der Hang Seng 1,88 Prozent auf 24'192,91 Indexpunkte verlor.

Dass es an der Wall Street im Handelsverlauf am Montag zu einer spektakulären Erholung gekommen war und die US-Indizes sogar im Plus schlossen, stützte nicht. Die Börsen der Region schlossen sich mehr der Vorgabe aus Europa an, wo es zu Wochenbeginn teils panikartige Verkäufe gegeben hatte.

Für Verkaufsdruck sorgten Befürchtungen über eine noch aggressivere Straffung der US-Geldpolitik als ohnehin schon erwartet. Die US-Notenbank wird am Mittwoch die Beschlüsse ihrer zweitägigen Beratungen verkünden. Bislang wird wegen der hohen Inflation mehrheitlich im laufenden Jahr mit vier Zinserhöhungen gerechnet, mit der ersten im März. Befeuert wurden die globalen Zinserhöhungssorgen noch von Verbraucherpreisen aus Australien, die im vierten Quartal 2021 stärker gestiegen sind als erwartet.

Hinzu kamen als Belastungsfaktor die zunehmenden Spannungen zwischen dem Westen und Russland wegen des Ukraine-Konflikts. In Tokio verwiesen Marktteilnehmer auch noch auf die Corona-Pandemie. Die japanische Regierung erwägt für weitere Regionen schärfere Restriktionen, um die Ausweitung der Omikron-Welle einzudämmen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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