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Geändert am: 24.11.2021 22:09:01

Wall Street schlussendlich uneins -- SMI letztlich in Grün -- DAX geht schwächer aus dem Handel -- Märkte in Fernost schliessen ohne gemeinsame Richtung

Der heimische Leitindex konnte am Mittwoch kleine Gewinne verbuchen, während der DAX auf rotem Terrain notierte. Die US-Börsen zeigten sich zur Wochenmitte uneinheitlich. Die asiatischen Indizes konnten sich nicht für eine einheitliche Richtung entscheiden.

SCHWEIZ

Zur Wochenmitte präsentierte sich der Schweizer Aktienmarkt freundlich.

Der SMI begann den Tag im Plus, fiel dann jedoch zeitweise auf rotes Terrain zurück. Im Verlauf konnte er erneut in die Gewinnzone vordringen und beendete die Sitzung 0,23 Prozent höher bei 12'395,72 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI zeigten sich ebenfalls mit positiver Tendenz. Sie schlossen 0,21 Prozent stärker bei 1'999,25 Zählern bzw. 0,16 Prozent fester bei 15'842,65 Einheiten.

Damit konnte sich der SMI aber nur wenig von den deutlichen Verlusten am Vortag erholen. Die Anleger zeigten sich weiter besorgt über die grassierende Corona-Pandemie und verschärfte Eindämmungsmassnahmen in einigen Ländern. In Deutschland hinterliess die sich verschärfende Krise denn auch bereits wieder Spuren, wie der abermals gesunkene ifo-Index zeigte. "Der Rückgang beim ifo-Geschäftsklima war angesichts der rasant gestiegenen Infektionszahlen erwartbar", kommentierte ein Ökonom. Am Abend steht das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank an. Gleichzeitig warf der morgige US-Feiertag bereits seine Schatten voraus. In den USA wird Thanksgiving gefeiert.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex verbuchte am Mittwoch Verluste.

Der DAX startete wenig verändert in den Mittwochshandel. Nachdem der ifo-Geschäftsklimaindex schwächer ausgefallen war, fiel er jedoch ins Minus zurück und verharrte dort. Zum Handelsende notierte er 0,37 Prozent tiefer bei 15'878,39 Punkten.

Eine erneut verschlechterte Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat dem DAX am Mittwoch weiter zugesetzt. Nach dem Fall unter die 16'000 Punkte am Dienstag setzte der Leitindex seine von Corona- und Inflationsbedenken ausgelöst Korrektur fort.

Das ifo-Geschäftsklima verschlechterte sich im November schon zum fünften Mal in Folge. Laut der Commerzbank geht dies hauptsächlich auf das Konto der vierten Corona-Welle, die derzeit über Deutschland einbricht. Diese gilt unter Börsianern seit einigen Tagen schon als Kernargument gefallener Aktienkurse, ergänzt durch erneute Inflations- und Zinsbedenken. "Die deutsche Wirtschaft dürfte im Winterhalbjahr bestenfalls stagnieren", folgerte der Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer.

"Insbesondere vor dem morgigen US-Feiertag und dem nahenden Wochenende bleiben die Marktteilnehmer vorsichtig", sagte der Marktbeobachter Andreas Lipkow von der comdirect. "Thanksgiving" wird von vielen Amerikanern für ein verlängertes Wochenende genutzt. Am Abend folgt das Sitzungsprotokoll der jüngsten Fed-Sitzung.

WALL STREET

An den Märkten in den USA ging es zur Wochenmitte in verschiedene Richtungen.

Der Dow Jones gab zum Handelsstart leicht nach und vermochte es letztlich zum Vortagesschluss aufzuschliessen. Aus dem Handel ging er mit einem minimalen Minus von 0,03 Prozent bei 35'804,38 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete daneben in der Verlustzone und konnte im Verlauf auf grünes Terrain steigen. Zum Läuten der Schlussglocke verblieb ein Zuschlag von 0,44 Prozent bei 15'845,23 Zählern.

Vor dem "Thanksgiving"-Fest am Donnerstag hielten sich Anleger am Mittwoch zurück. Am Abend legte die US-Notenbank Fed ihr jüngstes Protokoll vor, auf das Anleger bereits gespannt gewartet hatten. Dieses offenbarte, dass einige Mitglieder der Fed eine schnellere Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe bevorzugt hätten, um mit früheren Zinsschritten auf die steigende Inflation reagieren zu können. Darüber hinaus wurden vorbörslich bereits zahlreiche Konjunkturdaten veröffentlicht. So fiel das BIP im dritten Quartal minimal geringer aus als zuvor erwartet. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen auf den tiefsten Stand seit 1969. Die Aufträge für langlebige Güter reduzierten sich im Oktober überraschend.

ASIEN

Mit einer uneinheitlichen Tendenz zeigten sich die asiatischen Börsen zur Wochenmitte.

In Japan fiel der Nikkei am Mittwoch um 1,58 Prozent auf 29'302,66 Punkte zurück.

Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite um 0,10 Prozent auf 3'592,70 Zähler nach oben, während der Hang Seng in Hongkong bis zum Handelsende noch 0,14 Prozent auf 24'685,50 Einheiten zulegen konnte.

Weiter leicht belastend waren die Sorgen, dass mit der erneuten Nominierung von US-Notenbankpräsident Jerome Powell eine raschere Straffung der Geldpolitik erfolgen könnte. Besonders deutlich fiel das Minus dabei in Tokio aus: Da am Dienstag in Tokio feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, konnte der Markt die jüngste Entwicklung nun erst nachholen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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