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Geändert am: 24.01.2022 22:02:42

US-Börsen schaffen es im Montagshandel ins Plus -- Ausverkauf: SMI schliesst unter 12'000 Punkten -- DAX erleidet herbe Verluste -- Asiens Börsen letztlich ungleich

Anleger am heimischen Markt ergriffen am Montag die Flucht. Der deutsche Leitindex gab ebenfalls deutlich nach. An den US-Börsen kam es im späten Handel zu einer Aufholjagd. Die Märkte in Fernost fanden am Montag keine gemeinsame Richtung.

SCHWEIZ

Der Ausverkauf am heimischen Aktienmarkt ging am Montag in verstärktem Ausmass weiter.

Der SMI startete bereits schwächer und fiel im Verlauf immer weiter zurück. So hat der Leitindex im Laufe des Tages auch die Marke von 12'000 Punkten nach unten durchbrochen. Zum Handelsende notierte er 3,84 Prozent im Minus bei 11'881,30 Punkten

Der SLI und der SPI folgten der negativen Tendenz des Leitindex. Sie verloren letztlich 3,97 Prozent auf 1'896,11 Zähler respektive 3,56 Prozent auf 15'107,67 Einheiten.

Auch in Europa setzten die wichtigsten Börsenplätze ihren jüngsten Abwärtstrend fort. "Bereits letzte Woche erlebten die globalen Aktienmärkte ihre schlechteste Woche seit Anfang 2021 - getrieben von der Sorge um eine straffere Politik der US-Notenbank, der Ungewissheit über den Ausgang der aktuellen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine und enttäuschenden Gewinnmeldungen einiger namhafter Unternehmen", sagte ein Händler. Angesichts dieser Gemengelage sei es nicht überraschend, dass die Unsicherheit hoch bleibe.

In dieser Woche dürften die Augen vor allem auf die Makrofront gerichtet sein. So zeigen die EU-Einkaufsmanagerindizes, dass die rasche Ausbreitung der Corona-Variante Omikron auf die Unternehmensstimmung gedrückt hat. Aus den USA folgen im Wochenverlauf unter anderem das BIP und die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung. Das Hauptaugenmerk wird aber auf die FOMC-Sitzung am Mittwoch gerichtet sein. "Die bedeutenden Abwärtskorrekturen der letzten Woche können als Zeichen gewertet werden, dass der Kurswechsel des Fed bereits eingepreist wird", kommentierte ein Händler. Dennoch werden die Äusserungen des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell genau analysiert werden. In der Zwischenzeit geht die Berichtssaison weiter. Hierzulande stehen neben Logitech am Dienstag Zahlen von Lonza, SGS und Givaudan auf der Agenda.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Montag die Bären.

Der DAX eröffnete den Handel schwächer und gab anschliessend noch viel deutlicher nach. Dabei fiel er zeitweise sogar unter die runde 15'000-Punkte-Marke. Bis zum Handelsende konnte er diese wieder knapp zurückerobern und verabschiedete sich schliesslich mit einem Abschlag von 3,80 Prozent bei 15'011,13 Punkten in den Feierabend.

Die Furcht vor zunehmenden geopolitischen Spannungen und steigenden Zinsen hat den Anlegern am deutschen Aktienmarkt den Wochenauftakt verhagelt.

Immer mehr zum Belastungsfaktor für die Märkte wird zudem der drohende militärische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Angesichts massiver Spannungen hat das US-Aussenministerium mittlerweile die Familien von Diplomaten angewiesen, die US-Botschaft in Kiew zu verlassen. Auch die britische Botschaft reduzierte ihr Personal. "Für die Börsen bleibt eine Eskalation weiterhin ein ernst zu nehmender Risikofaktor", warnte Marktexperte Timo Emden von Emden Research.

In der neuen Börsenwoche dürften die Anleger auch auf die Ergebnisse der US-Notenbanksitzung (Fed) am Mittwoch achten. Laut den Experten der Commerzbank werden vor allem Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell Signale zum Tempo der Leitzinserhöhungen mit Spannung erwartet. Zuletzt gingen die Anleger davon aus, dass die Fed wegen der hohen Inflation schneller gegensteuert als bisher gedacht.

Rasche und deutliche Zinserhöhungen könnten aber zum Problem für Unternehmen mit hohen Schulden werden. Zudem lastet die Inflation in Form höherer Löhne sowie Rohstoffkosten auf den Gewinnmargen.

WALL STREET

Die US-Börsen knüpften am Montag zunächst mit deutlichen Verlusten an die rabenschwarze Vorwoche an, im späten Verlauf drehte die Stimmung aber.

Der Dow Jones verbuchte im Montagshandel teils herbe Verluste. Im späten Verlauf legte der Leitindex eine Aufholjagd hin und schafft es sogar ins Plus, mit einem Aufschlag von 0,30 Prozent schloss der Leitindex bei 34'366,67 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite gab zunächst ebenfalls massiv nach, schaffte es spät aber ebenfalls in die Gewinnzone und schloss 0,63 Prozent höher bei 13'855,13 Zählern.

Die hohe Inflation, die Erwartung schneller steigender Zinsen, die Omikron-Infektionswelle, eine bislang durchwachsene Berichtssaison und dann noch der Ukraine-Konflikt - für die sehr nervösen Anleger waren die Gründe derzeit breit gefächert, um sich zwischenzeitlich zurückzuziehen.

Der Dreh- und Angelpunkt für die Anleger blieb aber die US-Geldpolitik. Auf der ersten Notenbanksitzung in diesem Jahr dürften am Mittwoch im Rahmen des Entscheids zwar noch keine Leitzins-Änderungen bekanntgegeben werden. Der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets erwartet dann aber mehr Klarheit darüber, wann und in welchem Tempo die Notenbank den Märkten "im Kampf gegen die Inflation den Geldhahn zudrehen will."

Zudem stehen mit IBM zum Wochenstart, Microsoft am Dienstag, Intel und Tesla am Mittwoch und Apple am Donnerstag stark beachtete Technologiekonzerne mit ihren Quartalsberichten im Blick.

ASIEN

Am Montag zeigten sich die asiatischen Indizes mit unterschiedlichen Tendenzen.

Der japanische Leitindex Nikkei notierte letztlich 0,24 Prozent höher bei 27'588,37 Punkten.

Der Shanghai Composite gewann derweil 0,04 Prozent auf 3'524,11 Zähler, während es in Hongkong für den Hang Seng 1#24 Prozent auf 24'656,46 Stellen abwärts ging.

Die Stimmung an den asiatischen Börsen war zum Auftakt der neuen Woche weiter gedrückt. Vor dem Hintergrund der im laufenden Jahr erwarteten Zinserhöhungen in den USA und wegfallender Wirtschaftsstimuli vieler Notenbanken agierten die Anleger weiter vorsichtig und bevorzugten sichere Häfen wie Anleihen. Hinzu kam als Bremsfaktor, dass im Laufe der Woche die US-Notenbank das weitere Vorgehen berät, wobei nicht gänzlich auszuschliessen ist, dass sie dann schon weitere Verschärfungen beschliessen wird. Bislang wird die erste Zinserhöhung an den Märkten für März erwartet. In Shanghai sprachen Marktteilnehmer davon, dass technische Faktoren auf eine baldige Gegenbewegung hindeuteten und der Markt im Laufe der Woche in eine Erholungsphase eintreten könnte. Die Umsätze seien derweil niedrig im Hinblick auf die zum Monatsende beginnenden mehrtägigen Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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