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Geändert am: 23.07.2021 22:24:56

US-Börsen schliessen im Plus -- SMI geht auf Rekordniveau ins Wochenende -- DAX legt schlussendlich zu -- Asiens Börsen letztlich überwiegend schwächer

Beim heimischen Aktienmarkt waren am Freitag Gewinne zu sehen - sogar ein neues Rekordhoch war drin. Auch der deutsche Leitindex bewegte sich auf grünem Terrain. An der Wall Street herrschte vor dem Wochenende eine gute Stimmung. Die Börsen in Fernost gaben am Freitag mehrheitlich nach.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich am Freitag in Grün.

So eröffnete der SMI mit Gewinnen und vergrösserte diesen anschliessend noch. Am Abend betrug das Plus noch 1,28 Prozent auf 12'130,83 Punkte.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI legten im Tagesverlauf zu und beendeten die Sitzung 1,18 Prozent höher bei 1'970,10 Punkten bzw. 1,12 Prozent fester bei 15'596,61 Zählern.

Die Schweizer Börse setzte am Freitag zu einer Erholung an und legte auf breiter Front zu. Damit wetzte der Leitindex SMI nicht nur seine Kursscharte vom Vortag mehr als aus, sondern markierte bei knapp 12'142,60 Punkten auch noch ein neues Rekordhoch. Gestützt wurde der Markt vor allem von der Aussicht auf weiterhin offene Geldschleusen seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) und gute Konjunkturzahlen, hiess es im Handel. Die EZB hatte am Vortag ihren expansiven Kurs mit Zinsen auf Rekordtief und milliardenschweren Anleihekäufen bekräftigt.

"Die Märkte haben Gewissheit, dass die Zinsen noch länger niedrig bleiben", sagte ein Händler. Damit bleiben die Märkte gut unterstützt, denn das Motto "Buy the dip" bleibe gültig. Dennoch seien auch die Inflationsängste und die Sorgen im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus weiterhin Themen am Markt. Konjunkturdaten fänden bei den Anlegern entsprechend weiterhin grosse Beachtung. So war etwa die Unternehmensstimmung in der Eurozone im Juli auf den höchsten Stand seit 21 Jahren gestiegen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zog am Freitag an.

Der DAX startete bereits stärker und stand auch im weiteren Handelsverlauf klar im Plus. Die Handelswoche beendete er dann letztendlich mit Gewinnen von 1 Prozent auf 15'669,29 Punkte.

Am Donnerstag hatte die Europäischen Zentralbank ihren expansiven Kurs mit Zinsen auf Rekordtief und milliardenschweren Anleihekäufen bekräftigt. Das zu Beginn der Corona-Pandemie aufgelegte, besonders flexible Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen wird bis mindestens Ende März 2022 fortgeführt. Die Sorgen der Anleger mit Blick auf die rasante Ausbreitung der Deltavariante des Coronavirus rückten damit etwas weiter in den Hintergrund.

An diesem Freitag nun sorgten frische Konjunkturdaten für etwas neuen Schwung. So zog der von IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für Deutschland im Juli stärker an als gedacht.

"Die Daten bestätigen, dass die deutsche Wirtschaft mit grossem Schwung ins dritte Quartal gestartet ist", schrieb Analyst Elmar Völker von der Landesbank Baden-Württemberg. "Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Stimmung trotz anhaltender Materialengpässe nur knapp unter dem Höchststand vom März, und der Dienstleistungssektor feiert die fortgesetzte Lockerung von Corona-Restriktionen mit einem neuen Rekordhoch."

Die jüngste Entwicklung der Corona-Inzidenzen mahnte Völker zufolge jedoch zur Vorsicht vor zu viel Euphorie. In Frankreich, wo sich die Infektionslage zuletzt deutlich stärker verschlechtert habe als hierzulande, seien die Einkaufsmanagerindizes im Juli bereits leicht auf dem Rückzug. Die positive Botschaft von den deutschen Unternehmen komme daher zugleich mit einem Warnsignal, die Pandemie nicht voreilig für beendet zu erklären.

WALL STREET

Die US-Börsen verabschiedeten sich am Freitag freundlich ins Wochenende.

Der Dow Jones erzielte einen Tagesgewinn von 0,68 Prozent und schloss bei 35'061,55 Punkten. Der NASDAQ Composite legte etwas stärker zu und verteuerte sich um 1,04 Prozent auf 14'836,99 Zähler.

Starke Quartalszahlen sowohl aus der "Old Economy" als auch aus der neuen Tech- und Social-Media-Welt von Twitter, Snap und Co. haben die Aktien-Rally in New York am Freitag befeuert. Angesichts der guten Nachrichten von Twitter und Snap legten auch die Kurse anderer Branchengrössen wie des Online-Fotodienstes Pinterest und Facebook kräftig zu. Facebook stiegen um 6 Prozent auf ein Rekordhoch. Hier rief Credit Suisse mit 480 Dollar das höchste Kursziel aus, das derzeit am Markt kursiert. Es räumt dem Kurs weiteres Aufwärtspotenzial von fast 30 Prozent ein.

Mit American Express und Honeywell veröffentlichten zwei weitere Titel aus dem Dow Jones Index Quartalsberichte und Ausblicke. Diese kamen am Markt gut an, die Aktien von American Express stiegen um 1,6 Prozent und zogen auch die Papiere des Kontrahenten Visa um 2,1 Prozent mit nach oben. Niemals zuvor hat American Express in einem Quartal so viele Neukunden für die Nobelkarte Platinum Card gewonnen wie in den Monaten April bis Juni.

ASIEN

Die Börsen in Asien wiesen am Freitag überwiegend rote Vorzeichen aus.

In Japan ruhte der Börsenhandel feiertagsbedingt wie schon am Donnerstag nun auch am Freitag. Am Mittwoch verbuchte der japanische Leitindex Nikkei zuletzt ein Plus von 0,58 Prozent auf 27'548,00 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,68 Prozent auf 3'550,40 Zähler. In Hongkong schloss der Hang Seng 1,45 Prozent tiefer bei 27'321,98 Punkten.

Zum Wochenausklang haben an den Börsen in Ostasien Corona-Sorgen wieder die Oberhand gewonnen. Anleger hielten entweder still oder nahmen Gewinne mit.

Die Vorgaben aus den USA waren wenig inspirierend. Dort war der Rally der vergangenen Tage etwas die Luft ausgegangen, nachdem die wöchentliche Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gestiegen war.

Zur Zurückhaltung der Anleger in Asien dürfte auch beigetragen haben, dass nach Börsenschluss in Asien Einkaufsmanagerindizes aus zahlreichen europäischen Ländern und den USA zur Veröffentlichung anstanden. Überdies tagt in der kommenden Woche die US-Notenbank.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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