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Geändert am: 23.06.2021 22:15:30

Dow Jones geht mit Verlusten aus der Sitzung -- SMI schliesst im Minus -- DAX letztlich tiefer -- Asiatische Börsen beenden Handel mehrheitlich höher

Die Wall Street zeigte sich zur Wochenmitte leichter. Der heimische Leitindex und der deutsche DAX mussten im Mittwochshandel Verluste hinnehmen. An den Märkten in Asien ging es zur Wochenmitte überwiegend aufwärts.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt wies zur Wochenmitte rote Vorzeichen aus.

Der SMI zeigte sich zum Handelsstart tiefer. Auch im weiteren Verlauf hielt er die schwächere Tendenz bei, bis er 0,70 Prozent im Minus bei 11'898,62 Punkten schloss.

Auch die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI verzeichneten Abgaben. Zum Börsenschluss hatte der SLI 0,52 Prozent auf 1'925,81 Punkte verloren, der SPI gab um 0,56 Prozent auf 15'297,02 Einheiten nach.

Dabei waren die Vorgaben aus den USA und aus Asien eigentlich positiv. Denn US-Notenbankchef Jerome Powell hatte am Vortag die Marktteilnehmer beruhigt, als er sagte, das Fed habe die Inflation im Blick, wolle aber nicht übereilt an der Zinsschraube drehen. Der Preisanstieg sei wahrscheinlich nur vorübergehend.

Dennoch setzte sich an der Schweizer Börse die Konsolidierung fort. Der Markt sei technisch betrachtet noch immer überkauft, hiess es. Zudem habe Powell mit seinen Äusserungen vor allem den Technologie- und Wachstumswerten Schub gegeben, die hierzulande nicht stärker gewichtet seien. Da der SMI aber stark mit defensiven Werten bestückt sei, könne er nicht mithalten. Dennoch dürfte sich der Aufwärtstrend fortsetzen, da die Worte des Fed-Chefs gegen frühere Erhöhung der Zinsen sprächen. Dies dürfte den Anlegern grundsätzlich mehr Vertrauen geben.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex gab nach einem stärkeren Handelsauftakt nach.

Der DAX war mit einem Aufschlag in den Handel gestartet, rutschte dann jedoch immer tiefer ins Minus und musste schlussendlich Verluste in Höhe von 1,15 Prozent auf 15'456,39 Einheiten hinnehmen.

Nach zwei Tagen mit Kursgewinnen ging es am Mittwoch abwärts. Auch neue Rekorde an der US-Technologiebörse NASDAQ am Vorabend konnten dem deutschen Leitindex keinen Schub mehr verleihen. Überraschend gute Konjunkturdaten fielen als Treiber für die Kurse ebenfalls aus.

An der Wall Street hatten Anleger mit neuerlichen Aktienkäufen auf beruhigende Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell reagiert. Der oberste Währungshüter des Landes hatte die zuletzt hohe Teuerung einmal mehr als vorübergehend bezeichnet.

"Die Stimmung schwankt zwischen konjunktureller Zuversicht, neuerlichen Bedenken angesichts der Corona-Deltavariante und den Inflationsgefahren", fasste Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba die Gemengelage zusammen. Die Investmentbank HSBC sieht Abwärtspotenzial für den DAX, sollte dieser unter 15'400 Zähler fallen.

WALL STREET

An den US-Börsen fehlte am Mittwoch der Antrieb.

Der Dow Jones eröffnete den Handel marginale kaum fester und pendelte im weiteren Verlauf in einer engen Range um die Nulllinie. Aus dem Handel ging er dann schliesslich 0,21 Prozent tiefer bei 33'874,24 Punkten. Der NASDAQ Composite startete ebenfalls wenig bewegt. Anschliessend legte er aber zu und konnte zwischendurch eine neue Bestmarke aufstellen. Die Sitzung beendete er letztendlich 0,13 Prozent im Plus bei 14'271,73 Zählern.

Investoren an den US-Märkten konzentrierten sich weiter auf die Unterstützung durch die Notenbanken und setzten auf Wirtschaftserholung. Kurz nach der Eröffnung standen ausserdem die Stimmungsdaten aus der Industrie und dem Service-Sektor im Fokus der Anleger. Negativ auf die Märkte wirkte die sich immer stärker verbreitende Delta-Variante des Corona-Virus.

Gestern Abend hatte Fed-Chef Jerome Powell abermals die Märkte beruhigt. Nach seinen Aussagen sei die Inflationszunahme nur von gewisser Zeit. Die Stärke an den Märkten könnte sich also vorsetzen.

ASIEN

Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Mittwoch überwiegend fester.

Etwas aus der Reihe tanzte der Nikkei: Er schloss um 0,03 Prozent tiefer bei 28'874,89 Einheiten.

Auf dem chinesischen Festland ging es hingegen nach oben: Der Shanghai Composite gewann letztlich 0,25 Prozent auf 3'566,22 Zähler. Der Hang Seng ging bei 28'817,07 Punkten mit einem Plus von 1,79 Prozent in den Feierabend.

Für gute Stimmung sorgte, dass US-Notenbankchef Jerome Powell erneut signalisiert hatte, dass die Zentralbank geduldig sein wird, bevor sie ihre Geldpolitik strafft und dass man die hohe Inflation als von vorübergehender Natur einschätzt. Powell sagte, dass das Überschiessen der Inflation aus Kategorien wie den Gebrauchtwagen stamme, die direkt von der Wiedereröffnung der Wirtschaft betroffen seien. Daneben bemerkte er, dass die Fed bereit sei, ihre Instrumente einzusetzen, sollte sich die Inflation als hartnäckiger erweisen als erwartet. Zuletzt hatte die Fed erste Zinserhöhungen für 2023 in den Raum gestellt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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