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Geändert am: 23.04.2021 22:23:13

Dow schliesst fester -- SMI verabschiedet sich leichter ins Wochenende -- DAX letztlich mit Verlusten -- Asiens Börsen schliessen vorwiegend fester

Der heimische Markt gab vor dem Wochenende nach. Der deutsche Leitindex notierte im Minus. Die US-Börsen zeigten sich am Freitag stärker. An den Märkten in Fernost ging es vor dem Wochenende vorwiegend aufwärts.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt schalteten Anleger am Freitag in den Rückwärtsgang.

Der SMI wies zur Börseneröffnung rote Vorzeichen aus und verweilte auch anschliessend im Minus. Zum Sitzungsende notierte er 0,22 Prozent tiefer bei 11'200,54 Punkten.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI zeigten sich uneinheitlich. Der SLI schloss marginale 0,07 Prozent höher bei 1'814,32 Zählern, während der SPI um 0,26 Prozent auf 14'399,96 Stellen nachgab.

Der Schweizer Aktienmarkt krebste zum Schluss einer insgesamt eher mauen Börsenwoche am Freitag etwas zurück. Ausgebremst wurde er dabei nicht zuletzt einmal mehr von den schwächeren Schwergewichten. Angesichts des starken Laufs in diesem Jahr sollte dies aber nicht weiter besorgen, hiess es von Händlern. Vielmehr sei es wichtig, dass die Märkte zwischendrin immer mal wieder etwas Luft holten.

Aktuell fehle an der Börse ein wenig der Schwung, kommentierte ein Stratege. Es sei aber auch schwer mit immer neuen, positiven Aussichten zu überraschen. Immerhin kämen die Impfungen voran und erste Volkswirtschaften streiften den Lockdown mehr und mehr ab. Dass die Stimmung grundsätzlich gut ist, zeigt sich auch an den aktuellen Konjunkturdaten. So hat sich die Unternehmensstimmung in der Eurozone im April überraschend aufgehellt. Der Markit-Einkaufsmanagerindex stieg auf 53,7 Punkte und signalisiert jetzt auch für den durch die Corona-Krise besonders angeschlagenen Dienstleistungssektor wieder wirtschaftliches Wachstum.

Für Gesprächsstoff hatte am Morgen der Baustoff-Konzern LafargeHolcim mit seinen starken Zahlen gesorgt. Dem Unternehmen ist es gelungen, im ersten Quartal 2021 deutlich besser als erwartet abzuschneiden.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt gab am Freitag nach.

Der DAX ging mit Abgaben in den Handelstag und verweilte auch anschliessend in der Verlustzone. Letztlich notierte er mit minus 0,27 Prozent bei 15.279,62 Punkten.

Nach einer zweitägigen Erholung waren die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Freitag wieder gefallen. Auch gute Konjunkturdaten aus der Eurozone konnten die Anleger vor dem Wochenende nicht mehr locken.

Aktien seien "nach den vielfach sehr deutlichen Kursgewinnen auch im ersten Quartal nicht mehr günstig", schrieb Volkswirt Carsten Mumm von der Privatbank Donner & Reuschel. Zwar könne es dank Konjunkturaufschwung, der lockeren Geld- und Fiskalpolitik und den Massnahmen der neuen US-Regierung noch weiter aufwärts gehen. Zwischenzeitliche Verlustphasen seien aber nicht auszuschliessen.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Freitag freundlich.

Zwar eröffnete der Dow Jones mit einem marginalen Rückgang, im weiteren Handelsverlauf konnte er aber klar ins Plus drehen und den Tag letztlich 0,67 Prozent stärker bei 34'043,49 Punkten beenden. Der NASDAQ Composite baute seinen anfänglichen Gewinn aus und ging 1,44 Prozent höher bei 14'016,81 Zählern in den Feierabend.

Von US-Präsident Joe Biden geplante Steuererhöhungen hatten am Donnerstag für Verluste gesorgt. Investoren wägten nun laut Experten die Auswirkungen höherer Steuern gegenüber den positiven Effekten ab, die die mit den Konjunkturprogrammen einhergehenden Investitionen in die US-Infrastruktur bringen. Die weiter lockere Geldpolitik stützte die Aktienkurse in der Nähe ihrer Rekordhochs. Die in einigen Teilen der Welt rasant steigenden Corona-Zahlen dämpften aber die Stimmung.

An diesem Freitag aber sorgten robuste Konjunkturdaten aus den USA für Erleichterung. So stiegen die vom Forschungsunternehmen IHS Markit ermittelten Indexwerte für April für den Bereich Dienstleistungen und für den Industriesektor. Die Daten deuten auf einen robusten Aufschwung in der grössten Volkswirtschaft der Welt hin. Ferner zogen die Verkäufe neuer Häuser im März stark an und erholten sich damit von den Folgen eines harten Wintereinbruchs.

Auf Unternehmensseite richteten sich die Blicke auf Intel. Gesunkene Umsätze im Geschäft mit Rechenzentren und ein scharfer Rückgang der Bruttogewinnmargen als Signal von Marktanteilsverlusten verdarben den Anlegern die Laune. Unter anderem standen auch American Express und die Snapchat-Mutter Snap mit Zahlenvorlagen im Fokus der Anleger.

ASIEN

Am Freitag verbuchten die wichtigsten Aktienmärkte in Asien in der Mehrzahl Zuschläge.

Der japanische Leitindex Nikkei gab letztlich 0,57 Prozent ab auf 29'020,63 Punkte. Tokio blieb kurzfristig die Börse mit den heftigsten Ausschlägen in beide Richtungen, schaut man auf die vergangenen Tage - belastet vom gestiegenen Yen. Zudem belasteten Sorgen über neue Coronabeschränkungen im Grossraum Tokio und Osaka das Sentiment.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite letztlich 0,26 Prozent auf 3'474,17 Stellen. Der Hang Seng in Hongkong konnte schlussendlich deutliche 1,12 Prozent zulegen auf 29'078,75 Zähler.

Die von US-Präsident Joe Biden geplanten Steuerpläne, die zunächst stärker belastet hatten, verloren im Sitzungsverlauf an Schrecken. Es gehe nicht um das "Ob", sondern doch nur um das "Wann", sagte ein Händler. Dass Biden Steuererhöhungen plane, sei bekannt gewesen. Die US-Regierung will laut einem Bericht die Kapitalertragssteuer für gutverdienende Investoren fast verdoppeln.

Robust zeigten sich die Börsen in China. Schanghai behauptete sich und Hongkong zeigte sich sogar fester. Händler warnten aber vor zuviel Optimismus angesichts der globalen Corona-Situation. Der könne sich China mit seiner Bedeutung des Exports kaum entziehen, hiess es. Zudem dürften die jüngsten Massnahmen zur Kapitalbeschaffung auf Unternehmensseite wie Platzierungen die Liquidität austrocknen. In Hongkong stützten vor allem Technologiewerte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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