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Geändert am: 22.11.2021 22:10:19

US-Börsen schlussendlich uneins -- SMI schliesst im Minus -- DAX letztlich leichter -- Märkte in Fernost beenden Handel uneinheitlich

Zum Start in die neue Woche konnte weder der heimische noch der deutsche Aktienmarkt seine Anfangsaufschläge halten. Die US-Börsen zeigten sich derweil uneinheitlich. In Asien war am Montag keine gemeinsame Richtung auszumachen.

SCHWEIZ

Mit leichten Verlusten hat der Schweizer Aktienmarkt den Handel am Montag beendet.

Der SMI eröffnete kaum verändert, konnte anschliessend zwar leicht ins Plus klettern, fiel dann aber auf rotes Terrain zurück. Zum Handelsende notierte er 0,27 Prozent tiefer bei 12'510,81 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI schlossen derweil mit einem Abschlag von 0,48 Prozent bei 2'023,33 Zählern respektive 0,44 Prozent bei 16'038,70 Einheiten.

Einerseits belasteten die Corona-Infektionszahlen und die neuen Einschränkungen in einigen europäischen Ländern. Andererseits zeigten sich die Anleger zuversichtlich mit Blick auf Konjunktur und Unternehmenszahlen. Unterstützung kam vom Devisenmarkt, nachdem der US-Präsident den bisherigen Notenbankchef Jerome Powell für eine zweite Amtszeit nominiert hat. Nicht zum Zug kommt damit Lael Brainard, die als geldpolitische Taube gilt. Mit der Meldung legte der Dollar zu, auch gegen den Franken.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt hielten sich am Montag zurück.

Der DAX begann den neuen Handelstag mit einem kleinen Aufschlag und hielt sich anschliessend auf diesem Niveau, bevor er in die Verlustzone abrutschte und sich schliesslich 0,27 Prozent tiefer bei 16'115,69 Punkten in den Feierabend verabschiedete.

Nachdem am Freitag schon Sorgen vor Corona-Massnahmen hochgekocht waren, liess das Virusthema die Anleger zu Wochenbeginn nicht los. Laut dem Marktbeobachter Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets dürften mögliche Lockdowns noch einige Zeit wie ein Damoklesschwert über dem deutschen Aktienmarkt hängen. In Österreich begann am Montag eine dreiwöchige Zeit mit neuen Ausgangsbeschränkungen.

Der Charttechniker Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel hält die Jahresendrally zwar prinzipiell noch für intakt, sieht aber auch die Gefahr von weiteren kurzfristigen Rückschlägen.

Auf Unternehmensseite stand am Montag Vonovia im Blick mit einer acht Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung, die im Zuge der Finanzierung der Übernahme der Deutschen Wohnen auch erwartet worden war.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Montag uneinheitlich.

Der Dow Jones legte zunächst etwas zu. Nachdem er die Gewinne ausgebaut hatte, ging es jedoch wieder an die Nulllinie zurück. Der US-amerikanische Leitindex beendete die Sitzung 0,05 Prozent höher bei 35'619,25 Zählern. Der Techwerteindex NASDAQ Composite rutschte dagegen deutlich ab. Nachdem er seine Anfangsgewinne komplett aufgeben musste, ging es letztlich tief ins Minus. Er ging 1,26 Prozent niedriger bei 15'854,76 Punkten in den Feierabend.

Positive Impulse kamen aus China, wo die Zentralbank geldpolitische Lockerungsmassnahmen signalisiert hatte, um die Erholung der heimischen Wirtschaft zu stützen. Auch die Kontinuität an der Spitze der US-Notenbank wurde nach Spekulationen über einen Führungswechsel der Fed wohlwollend aufgenommen. Im späten Handel sorgte jedoch US-Finanzministerin Janet Yellen mit Aussagen zur Inflation für Unruhe am Markt.

Unter den Einzelwerten richtete sich der Fokus der Anleger angesichts von Booster-Impfkampagnen unter anderem auf die Papiere der Mainzer BioNTech und der US-Konkurrentin Moderna und die Aktien von BioNTech-Partner Pfizer. Die mRNA-Impfstoffe dieser Unternehmen gelten weiter als wichtigste Säulen von europaweiten Kampagnen, die wegen der dramatischen Infektionslage ins Rollen gekommen sind.

ASIEN

Mit einer uneinheitlichen Tendenz zeigten sich die Aktienmärkte in Asien zu Wochenbeginn.

In Japan erholte sich der Nikkei im Verlauf von anfänglichen Verlusten und lag letztendlich marginale 0,1 Prozent im Plus bei 29'774,11 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite 0,61 Prozent auf 3'582,08 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong um 0,32 Prozent auf 24'970,00 Einheiten nachgab.

Leicht stützend wirkte, dass die japanische Regierung wie erwartet ein umfangreiches Konjunkturpaket geschnürt hat, um die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Pandemie zu unterstützen. Zum Gesamtvolumen von umgerechnet 431 Milliarden Euro gehören auch Barzahlungen an Familien und kleinere Unternehmen. Teilnehmer sprachen allerdings von dünnen Umsätzen in Tokio, im Vorfeld des Feiertages am Dienstag.

Derweil hat die People's Bank of China den Referenzzins für Bankkredite unverändert gelassen. Die Notenbank wird diesen aber wahrscheinlich bald senken, meint Capital Economics - wohl noch vor Jahresende. In Hongkong ging es am Montag bergab - Teilnehmer verwiesen auf die Verhängung erneuter Corona-Beschränkungen in vielen Teilen der Welt, die den konjunkturellen Aufschwung wieder abwürgen könnten.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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