SMI 12’290 1.1%  SPI 15’671 0.9%  Dow 34’022 -1.3%  DAX 15’473 2.5%  Euro 1.0417 0.0%  EStoxx50 4’179 2.9%  Gold 1’781 0.3%  Bitcoin 52’569 0.3%  Dollar 0.9203 0.0%  Öl 68.9 -2.4% 

<
Nachrichten
Marktberichte
Analysen
>
Geändert am: 22.10.2021 22:15:43

US-Börsen letztlich uneinheitlich -- SMI und DAX gehen mit Gewinnen ins Wochenende -- Asiens Börsen schliessen mehrheitlch fester

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich vor dem Wochenende mit leicht positiver Tendenz, während der deutsche Leitindex stärker zulegte. Die US-Börsen fanden keine gemeinsame Richtung. An den Märkten in Fernost wurden am Freitag vor allem Gewinne gemacht.

SCHWEIZ

Anleger in der Schweiz fassten vor dem Wochenende nochmal neuen Mut.

Der SMI startete kaum verändert in die Handelssitzung und verblieb dann zunächst an der Nulllinie. Im Verlauf schaffte er es dann jedoch doch noch in die Gewinnzone, wo er um 0,14 Prozent fester bei 12'056,21 Punkten schloss.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten dem Trend des Leitindex und legten ebenfalls um 0,29 Prozent auf 1'954,37 Zähler respektive um 0,22 Prozent auf 15'548,90 Punkte zu.

Positive Signale kamen vom angeschlagenen Evergrande-Konzern. Berichte aus China, wonach der Immobilienriese rechtzeitig vor Fälligkeit am Wochenende eine Anleihe bedient haben soll, hätten die Sorgen vor einer möglichen Zahlungsunfähigkeit des Konzerns und damit einer Ansteckungsgefahr für den chinesischen Immobiliensektor etwas abgemildert, hiess es im Handel.

Entsprechend legten die Kurse an den asiatischen Handelsplätzen zu. Weiterhin gut war am Vortag auch die Laune der Anleger in New York trotz einer Enttäuschung von IBM. "Die Sorgenmauer aus Inflationsrisiken, Ängsten vor einer strafferen Geldpolitik, Lieferketten-Unterbrechungen und einem schwächeren Wachstum ist wieder etwas in den Hintergrund getreten", meinte ein Händler.

DEUTSCHLAND

Anleger in Deutschland wagten vor dem Wochenende vorsichtigen Optimismus.

Der DAX ging am Freitag schon etwas fester in die Sitzung. Im weiteren Verlauf behielt er seine positive Tendenz bei und ging zum Handelsschluss mit einem Gewinn von 0,46 Prozent bei 15'542,98 Zählern aus dem Geschäft.

Positiv wirkten einerseits Nachrichten zu Evergrande, nachdem am Donnerstag noch der gescheiterte Notverkauf eines Bereichs des angeschlagenen Immobilienkonzerns für lange Gesichter an der Börse gesorgt hatte. So brachte der Konzern laut Insidern endlich eine Zinszahlung für eine Anleihe auf dem Weg. Hätte Evergrande das Geld nicht rechtzeitig aufbringen können, wäre ein formeller Zahlungsausfall die Folge gewesen. Andererseits herrschte Erleichterung angesichts der in Deutschland und der Eurozone zum Teil besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes, die sich zudem weiterhin im Expansionsbereich zeigten, sodass das übergeordnete Wachstumsszenario intakt blieb.

WALL STREET

Die US-Börsen fanden vor dem Wochenende keine gemeinsame Richtung.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung am Freitag kaum verändert. Nachdem er zwischenzeitlich auf rotes Terrain abrutschte, konnte er wieder in die Gewinnzone drehen und bis zum Handelsende um 0,21 Prozent auf 35'677,68 Punkte zulegen. Der Techwerteindex NASDAQ Composite fiel dagegen tiefer ins Minus, nachdem er bereits zum Start nachgegeben hatte. Er verabschiedete sich mit einem Abschlag von 0,82 Prozent auf 15'090,20 Zähler in den Feierabend.

Falkenhafte Äusserungen des US-Notenbankpräsidenten haben die Wall Street am Freitag ausgebremst, nachdem sie zuvor von der bislang überwiegend positiven Bilanzsaison profitiert hatte. Fed-Chef Jerome Powell räumte das Risiko einer höheren Inflation ein. Es sei an der Zeit, die monatlichen Anleihekäufe zurückzufahren, für Zinserhöhungen sei es indes noch zu früh, so der Fed-Chef via Webcast während einer Podiumsdiskussion zur BIS-SARB Centenary Conference.

Enttäuschende Ausblicke einiger populärer Technologieunternehmen haben derweil die Nasdaq-Indizes ausgebremst. Die bereits am Vorabend veröffentlichten Quartalsberichte von Intel und Snap dämpften die gute Stimmung für Technologiewerte.

ASIEN

An den asiatischen Märkten ging es vor dem Wochenende mehrheitlich aufwärts.

Der japanische Leitindex Nikkei kletterte um 0,34 Prozent auf 28'804,85 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland hingegen fiel der Shanghai Composite bis zum Handelsschluss um 0,34 Prozent auf 3'582,60 Zähler, nachdem er zuvor noch leicht im Plus notierte.

Der Hang Seng in Hongkong stieg derweil um 0,42 Prozent auf 26'126,93 Einheiten.

Moderate US-Gewinne und Neuigkeiten vom angeschlagenen Immobilienkonzern Evergrande stützten. Der hochverschuldete Konzern hat sich laut Insidern mit der Zahlung fälliger Zinsen für eine Anleihe etwas Luft verschafft, worauf die chinesischen Börsen anzogen. Wie die Finanzagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, zahlt Evergrande die 83,5 Millionen Dollar vor dem Verstreichen einer Frist am Samstag.

Eigentlich war das Geld am 23. September fällig, jedoch galt eine Nachfrist von 30 Tagen. Hätte Evergrande das Geld nicht rechtzeitig aufbringen können, wäre ein formeller Zahlungsausfall die Folge gewesen. Nun stünden die Chancen gut, dass Evergrande auch die nächste, bis Ende Oktober fällige Zahlung stemmen wird, merkte Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda an.

In Japan habe unterdessen der gestiegene Jibun Bank Einkaufsmangerindex gestützt. Zudem sei die Inflation wieder in den positiven Bereich gestiegen. Vom Ende der Deflation in Japan zu sprechen, sei es aber noch zu früh, so Halley. Der Inflationsanstieg habe vor allem auf den volatilen Lebensmittel- und Energiepreisen beruht.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


Eintrag hinzufügen

Erfolgreich hinzugefügt!. Zu Portfolio/Watchlist wechseln.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Kein Portfolio vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen des neuen Portfolios angeben. Keine Watchlisten vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen der neuen Watchlist angeben.

CHF
Hinzufügen

Börsengang 2021 – RealUnit Schweiz AG | BX Swiss TV

Seit dem 29. November 2021, ist die Investmentgesellschaft RealUnit Schweiz AG an der BX Swiss kotiert und damit für AnlegerInnen handelbar (ISIN: CH1129911108 / Valoren-Nr.: 112991110 / Ticker: REALU). Heute zu Gast ist Dani Stüssi, CEO der RealUnit Schweiz AG. Welche zentralen Anlageprinzipien der 2017 gegründeten Investmentgesellschaft im Vordergrund stehen erläutert Dani Stüssi im Interview mit Matthias Müller, Head Sales & Services der BX Swiss. Mit der Kotierung an der BX Swiss können jetzt auch alle in der Schweiz ansässigen Sparer und Privatanleger einfachen Zugang zu den Realwertenanlagen der RealUnit Schweiz AG erhalten. Wie es der Investmentfirma gelingt im Krisenfall flexibel zu reagieren, das erklärt Dani Stüssi weiter.

Dani Stüssi: Börsengang 2021 – RealUnit Schweiz AG | BX Swiss TV

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
n/a

finanzen.net News

Datum Titel
{{ARTIKEL.NEWS.HEAD.DATUM | date : "HH:mm" }}
{{ARTIKEL.NEWS.BODY.TITEL}}

Nachrichten

  • Nachrichten zu Aktien
  • Alle Nachrichten
pagehit