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Geändert am: 22.07.2021 22:24:29

Dow Jones letztlich mit knappem Plus -- SMI letztendlich mit rotem Vorzeichen -- DAX beendet Sitzung mit Gewinnen -- Asiens Börsen schliessen höher - Feiertag in Japan

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag deutlich tiefer, während der deutsche Leitindex Gewinne verbuchen konnte. An der Wall Street waren kleine Gewinne zu sehen. Die Börsen in Fernost zeigten sich am Donnerstag fester.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt pausierte seine Erholung am Donnerstag.

Der SMI startete etwas höher in den Handel, fiel dann jedoch unter die Nulllinie. Letztendlich wies er noch Verluste von 0,37 Prozent auf 11'977,00 Punkte aus. Damit befindet sich aber dennoch weiter in Reichweite des bisherigen Rekordhochs bei 12'085,51 Zählern.

Der Nebenwerteindex SLI zeigte sich im Tagesverlauf kaum bewegt und schloss 0,10 Prozent fester bei 1'947,14 Punkten. Der SPI notierte - wie der Leitindex - schwächer und beendete die Sitzung mit einem Minus von 0,36 Prozent bei 15'415,13 Einheiten.

In der ersten Zinssitzung nach der Verabschiedung einer neuen geldpolitischen Strategie bekräftigten Europas Währungshüter ihren expansiven Kurs mit Zinsen auf Rekordtief und milliardenschweren Anleihenkäufen.

Ökonomen hatten sich zum Teil etwas spektakulärere Entscheide erhofft. "Die heutige Zinssitzung wurde von EZB-Chefin Christin Lagarde als bedeutend angekündigt. Die Änderungen fallen aber gemessen an der Vorankündigung bescheiden aus", meinte etwa Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. "Die Werbung klang vielversprechender als sich nun das tatsächliche "Produkt" präsentiert. Man könnte auch formulieren: Viel Rauch ums Nichts."

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag im Plus.

Der DAX legte zur Eröffnung deutlich zu und hielt sich dann auch weiterhin klar auf grünem Terrain. Am Abend standen noch Gewinne von 0,60 Prozent auf 15'514,54 Zähler an der DAX-Tafel.

Wegen neu aufgekommener Corona-Sorgen war der DAX am Montag zeitweise bis auf 15'048 Punkte eingeknickt, übersprang nun aber zeitweise wieder seine zu Wochenbeginn durchbrochene 50-Tage-Linie. Sie gilt als Gradmesser für den mittelfristigen Trend.

In der ersten Zinssitzung nach der Verabschiedung einer neuen geldpolitischen Strategie bekräftigten Europas Währungshüter ihren expansiven Kurs mit Zinsen auf Rekordtief und milliardenschweren Anleihenkäufen. Ein Ende des Zinstiefs im Euroraum ist weiterhin nicht in Sicht.

Das zu Beginn der Corona-Pandemie aufgelegte, besonders flexible Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen führt die EZB bis mindestens Ende März 2022 fort. Obwohl angesichts der anziehenden Konjunktur die Zweifel an der Notwendigkeit solcher Käufe wachsen, will die Notenbank das Tempo der Wertpapierkäufe im dritten Quartal erhöhen.

"Wer auf höhere Leitzinsen hofft, wird enttäuscht", konstatierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Die Europäische Zentralbank werde ihre ultra-expansive Geldpolitik vermutlich auch die kommenden Jahre über fortsetzen. "Betongeld bleibt attraktiv. Damit wächst aber die Gefahr von Blasen an den Vermögensmärkten." Dazu gehöre der Immobilienmarkt aber auch der Aktienmarkt.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Donnerstag impulslos.

Der Dow Jones schloss bei 34'823,35 Punkten um nur 0,07 Prozent höher. Bereits zum Start hatte er sich unverändert gezeigt: Er war bei 34'799,68 Punkten nahezu genau auf Niveau seines Schlusskurses vom Vortag in die Sitzung gegangen. Der NASDAQ Composite konnte derweil den Handel mit einem Gewinn von 0,36 Prozent bei 14'684,60 Punkten beenden. Zum Start stand er 0,14 Prozent höher bei 14'652,72 Zählern.

Nach einer zweitägigen Erholung ist der Wall Street am Donnerstag die Luft ausgegangen. Für etwas Ernüchterung sorgten die wöchentlichen Arbeitsmarkdaten, die deutlich schlechter als erwartet ausgefallen waren. Auch die Hausverkäufe und die Frühindikatoren verfehlten die Prognosen leicht. "Wir denken, dass wir den Höhepunkt der Stimulierung, die durch monetäre und fiskalische Unterstützung in den Markt gepumpt wird, überschritten haben", sagte Portfoliomanager Matt Stucky bei Northwestern Mutual Wealth Management trotz der schwachen Daten.

Die Erholung der vergangenen Tage war dem kräftigen Rückschlag am Montag gefolgt, der wiederum von der Sorge wegen der Corona-Pandemie hervorgerufen worden war. Zuletzt rückte dieses Thema aber wegen der bislang sehr gut verlaufenden Berichtssaison in den Hintergrund. "Die Ergebnissaison zeigt sich weiter stark und die Ziele (der Unternehmen) belegen, dass die Deltavariante die Erholung nicht beeinträchtigt, zumindest bislang", sagte Esty Dwek von Natixis Investment Managers. "Das gibt dem Markt Vertrauen, dass sich die Erholung fortsetzt."

ASIEN

Die Börsen in Asien zeigten sich am Donnerstag fester.

In Japan ruht der Börsenhandel feiertagsbedingt am Donnerstag und Freitag. Am Mittwoch verbuchte der japanische Leitindex Nikkei ein Plus von 0,58 Prozent auf 27'548,00 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite am Donnerstag letztlich 0,34 Prozent auf 3'574,73 Zähler hinzu. In Hongkong stieg der Hang Seng bis zum Handelsschluss um 1,83 Prozent auf 27'723,84 Punkte.

Mit deutlichen Aufschlägen zeigten sich die Aktienmärkte in Asien am Donnerstag. Sie folgten der Wall Street nach oben, die ihren Erholungskurs am Mittwoch fortsetzte. An den US-Börsen hatte sich nach Aussage von Beobachtern die Meinung durchgesetzt, dass trotz wieder steigender Infektionszahlen die Corona-Pandemie die Erholung der Wirtschaft nicht wirklich beeinträchtigen werde.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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