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Geändert am: 22.06.2021 22:06:03

US-Handel endet auf grünem Terrain -- SMI schliesst niedriger -- DAX zum Handelsende leicht im Plus -- Asiens Börsen schlussendlich überwiegend freundlich

Der heimische Leitindex gab am Dienstag nach, wogegen es mit dem deutschen DAX leicht aufwärts ging. An der Wall Street griffen Anleger zaghaft zu. Die Märkte in Asien legten mehrheitlich zu.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt verzeichnete am Dienstag Verluste.

So eröffnete der SMI schon schwächer und verweilte im Tagesverlauf auf rotem Terrain. Letztendlich wies der SMI minus 0,11 Prozent auf 11'982,48 Einheiten aus.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI kamen kaum von der Stelle: Während der SLI 0,13 Prozent fester bei 1'935,82 Punkten schloss, zeigte sich der SPI mit plus 0,03 Prozent bei 15'393,57 Stellen schlussendlich kaum bewegt.

Schwache Tech- und Gesundheitswerte hielten den Schweizer Aktienmarkt am Dienstag im Minus. Investoren seien derzeit in einem Spannungsfeld gefangen zwischen eher lockeren geldpolitischen Versprechen und Hinweisen auf eine straffere Geldpolitik. Entsprechend genau dürften Investoren daher in dieser Woche auf eine Reihe von Fed-Rednern schauen. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell macht am heutigen Dienstag den Anfang, wenn er vor dem US-Kongress spricht. "Die US-Notenbank Federal Reserve spielt mit den Märkten das berühmte Spiel mit Zuckerbrot und Peitsche", kommentierte ein Händler.

Das Zuckerbrot könnte bei der Anhörung von Powell verteilt werden, nachdem die Anleger immer noch die Peitsche vom vergangenen Mittwoch nach der Fed-Sitzung spürten. Andererseits sollten sich Marktteilnehmer auf weiter sinkenden Kurse einstellen, falls klar werde, dass Powell zu den Mitgliedern gehört, die bereits in den kommenden Monaten mit einer Normalisierung der Geldpolitik beginnen wollen, warnt ein weiterer Händler. Derzeit verbrächten Anleger vor allem Zeit damit, die Signale der Notenbanken zu deuten. Es sei auch davon auszugehen, dass mit den nun kommenden Sommermonaten die Umsätze zurückgehen werden und die Volatilität zunehmen wird.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex legte am Dienstag vorsichtig zu.

So startete der DAX leichter, schaffte aber im Verlauf den Sprung über die Nulllinie. Schlussendlich wies er plus 0,21 Prozent bei 15'636,33 Punkte aus.

Nach dem starken Wochenbeginn hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag an Schwung eingebüsst. "Die Marktteilnehmer scheinen sich in die Sommerpause zu verabschieden", sagte Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect.

Nach einem Rekordhoch des DAX Mitte des Monats befindet sich das Börsenbarometer wieder in einer Konsolidierung auf hohem Niveau, also einer Phase stagnierender bis leicht fallender Kurse, ohne dass sich ein Trendwechsel ergibt. Ähnlich war die Gemengelage im April und Mai, als sich der DAX nach einer Höchstmarke von gut 15'500 Zählern wochenlang unter teils starken Schwankungen seitwärts bewegte.

Möglicherweise geht der nächste Impuls wieder einmal von der US-Notenbank Fed aus. Deren Chef Jerome Powell äussert sich am Abend vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses zur Corona-Politik der Fed. Powell bekräftigte laut einem vorab veröffentlichten Manuskript, dass der jüngste starke Inflationsschub vorübergehender Natur sein dürfte. Die starke Teuerung in den USA hatte die Börsenkurse zuletzt belastet.

"Die Öffentlichkeit wird genau hinhören, was Powell zur Leitzinsentwicklung zu sagen hat", schrieb Marktstratege Thomas Meissner von der Landesbank LBBW. Die Prognose scheine nicht zu gewagt, dass das "Rauf und Runter" an den Finanzmärkten zunächst weitergeht.

WALL STREET

Am Dienstag legten die US-Indizes nach einer Vortagesrally weiter zu.

Der Dow Jones zeigte sich über weite Strecken des Handelsverlaufs im Plus, schlussendlich ging das Börsenbarometer mit einem Plus von 0,20 Prozent bei 33'945,71 Zählern aus dem Handel. Auch der NASDAQ Composite zeigte sich auf grünem Terrain und erreichte bei 14'269,77 Punkten zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch. Am Ende stand ein Plus von 0,79 Prozent auf 14'253,27 Zähler.

An den vergangenen Tagen hat sich der Markt als launisch und volatil gezeigt, wobei Anleger gierig jeden Hinweis von Seiten der US-Notenbank aufsaugen. Die Aufmerksamkeit richtete sich auf eine öffentliche Anhörung von Zentralbankchef Jerome Powell vor dem US-Parlament. Powell sagte, die Inflation in den USA sei zwar zuletzt stärker gestiegen als erwartet. Allerdings wiederholte der Notenbank-Chef auch frühere Aussagen, wonach der Preisanstieg wahrscheinlich nur vorübergehend sei. "Angesichts der Tatsache, dass die Märkte weiterhin sehr empfindlich auf Kommentare von Fed-Vertretern und Inflationserwartungen reagieren, versprechen die nächsten Tage für die Märkte recht ereignisreich zu werden, da zahlreiche Fed-Vertreter auf der Liste stehen", sagt Analyst Lukman Otunuga von FXTM.

ASIEN

Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Dienstag mehrheitlich in Grün.

Der Nikkei in Tokio schloss mit einen kräftigen Gewinn von 3,12 Prozent bei 28'884,13 Indexpunkten. Nachdem die COVID-Impfquoten in Japan gestiegen seien, hätten die dortigen Anleger wieder Vertrauen in die Erholung der Wirtschaft und den Aktienmarkt gefasst, erklärten Marktteilnehmer die Kursgewinne vom Dienstag. Unterstützend habe auch der zum Dollar wieder leicht schwächere Yen gewirkt.

Auf dem chinesischen Festland kletterte der Shanghai Composite um 0,80 Prozent auf 3'557,41 Zähler. Der Hang Seng fiel hingegen bis Handelsende um 0,63 Prozent auf 28'309,76 Zähler.

Überwiegend erholt von den Vortagesverlusten haben sich die Börsen in Ostasien gezeigt. Rückenwind kam von der Wall Street. Dort hatten die Kurse am Montag Boden gutgemacht, weil Konjunkturoptimismus die Oberhand über Inflations- und Zinsängste gewann, zumal einige Vertreter der US-Notenbank die zuletzt falkenhafteren Töne etwas abmilderten.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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