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Geändert am: 22.04.2021 22:01:49

Wall Street geht mit Verlusten aus dem Handel -- SMI letztlich etwas fester -- DAX legt bis zum Sitzungssende zu -- Asiatische Börsen schliessen mehrheitlich im Plus

Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag mit leicht positiver Tendenz. Der deutsche Leitindex konnte Gewinne verbuchen. An den US-Börsen dominierten die Bären. An den Märkten in Fernost ging es am Donnerstag überwiegend aufwärts.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag freundlich.

Der SMI eröffnete wenig bewegt, konnte dann aber moderate Gewinne verbuchen. Bis zum Handelsende konnte er um 0,14 Prozent auf 11'224,90 Punkte zulegen.

Der Nebenwerte-Index SLI präsentierte sich mit plus 0,03 Prozent letztlich wenig verändert bei 1'813,10 Zählern. Der SPI schloss derweil 0,35 Prozent stärker bei 14'437,62 Stellen.

Nach einer in engen Grenzen verlaufenen Seitwärtsbewegung hat der Schweizer Aktienmarkt am Donnerstag gut behauptet geschlossen. Allerdings war der positive Stand des Leitindex SMI vor allem den nach Quartalszahlen sehr starken Nestlé-Aktien zu verdanken, während Credit Suisse-Aktien nach Quartalszahlen und einer überraschenden Kapitalmassnahme der Grossbank unter Druck gerieten.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag Gewinne verbuchen.

Der DAX konnte bereits zur Eröffnung zulegen und hielt sich auch im Tagesverlauf in der Gewinnzone. Zum Handelsende stand ein Aufschlag von 0,82 Prozent auf 15'320,52 Punkte an der Tafel.

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben den jüngsten Rückschlag auch am Donnerstag für Käufe genutzt. Die Beschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB) liessen die Kurse kalt. Wie allgemein erwartet, beliess die Notenbank den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent. Mit den Anleihekäufen will die EZB je nach den Marktbedingungen flexibel agieren.

Am Montag hatte der DAX knapp über 15'500 Punkten ein Rekordhoch erreicht, anschliessend hatten Investoren jedoch Kursgewinne eingestrichen. Unter den Marktbeobachtern mehren sich indes Stimmen, die vor einer zu euphorischen Haltung warnen. So wies die Investmentbank HSBC darauf hin, dass in den USA der Anteil der Optimisten am Markt einen extrem hohen Wert erreicht habe. "Deshalb müssen Anleger weiterhin auch die Unterseite im Blick haben", rät die Bank mit Blick auf etwaige Kursverluste.

WALL STREET

Der Handel an den US-Börsen war am Donnerstag von Abschlägen geprägt.

So eröffnete der Dow Jones wenig bewegt, rutschte anschliessend jedoch deutlich tiefer in die Verlustzone und verabschiedete sich mit einem Abschlag von 0,94 Prozent auf 33'814,91 Punkte aus dem Handel. Auch der NASDAQ Composite fiel nach einem kaum veränderten Start ins Minus und beendete die Sitzung schliesslich 0,94 Prozent schwächer bei 13'818,41 Zählern.

Nach den Vortagsgewinnen waren die New Yorker Börsen am Donnerstag wieder auf Talfahrt gegangen. Als Hauptgrund dafür, dass der zuvor nur moderat schwächere Dow Jones Industrial immer tiefer ins Minus rutschte, galten Steuerpläne des US-Präsidenten Joe Biden. Einem Bericht zufolge will dieser Kapitalerträge künftig stärker besteuern.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg in Berufung auf Kreise berichtete, soll Biden gewillt sein, für wohlhabende Amerikaner eine Kapitalertragssteuer in Höhe von 43,4 Prozent vorzuschlagen. Damit würde er die Abgabe in etwa verdoppeln, hiess es. Aktuelle Wirtschaftsdaten aus den USA hatten am Donnerstag kaum Auswirkungen. Auf Unternehmensseite waren Anleger mit zahlreichen Quartalsberichten beschäftigt.

Schon an den vergangenen Tagen hiess es, die Rekordrally sei aus Sorge vor einer schon sehr hohen Aktienbewertung und den weltweit immer noch hohen COVID-19-Infektionen ins Stocken geraten. "Die Besorgnis wächst, dass dies den globalen Wachstumsaufschwung zum Entgleisen bringen könnte, nachdem sich die Anleger in Erwartung einer sich erholenden Weltwirtschaft zuletzt reichlich mit Aktien eingedeckt haben", sagte ein Marktexperte.

ASIEN

Am Donnerstag verbuchten die wichtigsten Aktienmärkte in Asien in der Mehrzahl Gewinne.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss um 2,38 Prozent höher bei 29'188,17 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland ging der Shanghai Composite um 0,23 Prozent leichter bei 3'465,11 Stellen aus dem Handel. Der Hang Seng in Hongkong beendete den Handelstag bei 28'755,34 Zählern um 0,47 Prozent fester.

Am Donnerstag standen die Börsenampeln in Asien weitgehend auf grün. Damit erholten sich die Indizes etwas von der Talfahrt des Vortages - an der Wall Street endete am Vorabend eine Phase zweitägiger Gewinnmitnahmen. In Tokio, wo zwei Tage hintereinander die grössten Verluste verbucht wurden, fiel die Erholung am deutlichsten aus. Die explodierenden Coronainfektionen in Teilen Asiens wie in Indien, aber auch in Teilen Japans gerieten wieder etwas in den Hintergrund. Analysten sahen daher mehr Potenzial nach oben, weil sich Anleger wieder verstärkt der gut laufenden Berichtsperiode und der Konjunkturerholung zuwendeten.

In Hongkong sprachen Händler ebenfalls von einem sich verbessernden Sentiment, gleichwohl sahen sie aber nicht mehr viel Potenzial für üppige Aufschläge. Der Reigen von Platzierungen und anderen Aktivitäten zur Kapitalaufnahme dürfte sich fortsetzen und die Liquidität am Markt begrenzen, hiess es.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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