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Geändert am: 21.10.2019 22:07:06

SMI letztlich fester -- US-Börsen schliessen freundlich -- DAX endet im Plus -- Börsen in Fernost beenden Handel mit grünen Vorzeichen

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt wies grüne Vorzeichen aus.

Der Leitindex SMI konnte nach einem kaum veränderten Start etwas zulegen und schloss 0,26 Prozent höher bei 9'991,42 Punkten.

Die Nebenwertindizes SLI und SPI schlossen sich dieser Tendenz an. Während der SLI 0,55 Prozent auf 1'534,26 Zähler zulegen konnte, verbuchte der SPI letztlich einen Zugewinn von 0,17 Prozent bei 12'082,59 Indexeinheiten.

Investoren wagten sich am Schweizer Aktienmarkt zum Wochenstart nur vorsichtig aus der Deckung. Vor allem seine defensive Ausrichtung erwies sich für den Leitindex SMI dabei einmal mehr als ein Hemmschuh. Insgesamt sprachen Händler von einer eher politisch geprägten Börse, bevor ab Dienstag dann die Berichtssaison deutlich Fahrt aufnimmt.

Bei den politischen Themen war es das anhaltende Tauziehen um den Brexit, das einmal mehr für eine gewisse Unsicherheit sorgte. Die Abstimmung zum Brexit-Deal wurde wurde von Parlamentspräsident Bercow erneut verschoben.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex zeigte sich am Montag freundlich.

Der DAX eröffnete bereits stärker und kletterte anschliessend weiter. Letztlich stand ein Aufschlag von 0,91 Prozent bei 12.747,96 Punkten an der Tafel.

Am deutschen Aktienmarkt war die Hoffnung der Anleger mit Blick auf den Brexit und den Handelsstreit grösser als die Sorge über ein Scheitern.

Die jüngsten Entwicklungen in London haben laut der Postbank auch ein Gutes: "Die Wahrscheinlichkeit eines ungeordneten EU-Austritts der Vereinigten Königreichs ist definitiv gesunken." Das Unterhaus hatte am Samstag einem Antrag zugestimmt, Johnsons Brexit-Deal erst dann grünes Licht zu geben, wenn alle zur Durchführung des EU-Austritts notwendigen Gesetze verabschiedet sind. Damit war Johnson gezwungen, gegen seinen Willen in Brüssel einen Verlängerungsantrag für den EU-Austritt zu stellen. Allerdings liess Parlamentspräsident John Bercow ein Abstimmung über den Brexit-Deal nicht zu. Damit verzögert sich eine Entscheidung weiter.

Ausserdem verwiesen Marktbeobachter auf die positive Entwicklung im Handelsstreit. Zurzeit arbeiten die beiden weltgrössten Volkswirtschaften USA und China an einem vorläufigen Abkommen. Chinas Chefunterhändler Liu He hatte in diesem Kontext am Wochenende von "substanziellen Fortschritten" gesprochen.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigen sich mit leicht positiver Tendenz.

Der Dow Jones eröffnete den Handel etwas höher. Zuletzt stieg der Kurs um 0,21 Prozent auf 26'825,74 Punkte. Der NASDAQ Composite zog deutlicher um 0,91 Prozent auf 8'162,99 Zähler an.

Nach dem Rücksetzer vom Freitag war es am US-Aktienmarkt zum Wochenbeginn zunächst wieder etwas aufwärts gegangen. Händler sprachen am Montag von Zuversicht mit Blick auf den Zollstreit zwischen den USA und China. So hatte Chinas Chefunterhändler Liu He am Wochenende von "substanziellen Fortschritten" gesprochen. Zurzeit arbeiten die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt an einem vorläufigen Handelsabkommen.

"Mit neuem Optimismus in Sachen Brexit und einem Nachlassen des US-chinesischen Handelskonflikts hat die Risikoneigung wieder zugenommen", schrieb Analystin Sharon Bell von Goldman Sachs in einem Marktkommentar.

ASIEN

Die asiatischen Indizes wiesen zum Start der neuen Woche hauptsächlich grüne Vorzeichen aus.

In Japan legte der Nikkei schlussendlich 0,25 Prozent auf 22'548,90 Zähler zu. Rückenwind erhielt der japanischen Aktienmarkt vom Devisenmarkt.

Der Shanghai Composite bewegt sich am Montag um die Nullinie: Er beendete den Handel mit marginalen plus 0,05 Prozent bei 2'939,62 Punkten. Währenddessen schmolzen die kleinen Aufschläge beim Hang Seng in Hongkong dahin, er ging letztlich um marginale 0,02 Prozent fester bei 26'725,68 Punkten aus dem Handel.

Die abermalige Hängepartie im Brexit-Drama liess Anleger an den asiatischen Börsen etwas ratlos zurück. Das britische Unterhaus hatte die Abstimmung über das neue Brexit-Abkommen verschoben. Entsprechend richtungslos gestaltet sich der Handel am Montag im späten Geschäft.

Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank schrieb am Montag in einem Marktkommentar von "moderaten Zugewinnen in einem umsatzarmen Handel". Er verwies zur Begründung auf zuversichtliche Aussagen aus China zum Handelskrieg mit den USA.

Neben der Brexit-Verunsicherung gab es ein weiteres untrügliches Zeichen über die Schwäche der Weltkonjunktur, das Anleger nicht in Kauflaune versetzte. Die japanischen Handelsdaten präsentierten sich im September sehr schwach - sowohl die Ex- wie auch die Importe sind auf Jahressicht deutlich gesunken.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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21.10.19 City of London Investment Group Plc / Generalversammlung

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n/a
Lonza ohne CEO – Sunrise ohne UPC | BX Swiss TV

Indizes in diesem Artikel

DAX 13'230.07
-0.40%
Dow Jones 27'783.59
0.33%
NASDAQ Comp. 8'482.10
-0.05%
SMI 10'299.06
-0.15%
SPI 12'446.37
-0.06%
NIKKEI 225 23'319.87
-0.85%
Hang Seng 26'571.46
-1.82%
Shanghai Composite 2'905.24
-0.33%
SLI 1'581.81
-0.28%

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