SMI 12’158 0.3%  SPI 15’624 0.3%  Dow 34’935 -0.4%  DAX 15’581 0.2%  Euro 1.0761 -0.2%  EStoxx50 4’120 0.8%  Gold 1’808 1.2%  Bitcoin 35’815 -1.4%  Dollar 0.9055 -0.1%  Öl 74.6 -2.2% 

Shanghai Composite

<
Kurse + Charts + Realtime
Snapshot
Chart (gross)
Historisch
Chartvergleich
>
<
Nachrichten
Marktberichte
Analysen
>
Geändert am: 21.06.2021 22:05:51

Dow letztlich stärker -- SMI schliesst im Plus -- DAX legt schlussendlich zu -- Asiens Börsen zum Handelsende in Rot

An der Wall Street erholten sich die Kurse zum Wochenstart. Der heimische sowie der deutsche Leitindex verbuchten am Montag Zuwächse. Die Märkte in Asien starteten überwiegend schwächer in die neue Woche.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt verbuchte am Montag Gewinne.

So eröffnete der SMI zwar leichter, konnte jedoch anschliessend in die Gewinnzone vorrücken. Schlussendlich verbuchte er ein Plus von 0,40 Prozent auf 11'988,96 Punkte.

Auch die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI liessen ihre anfänglichen Verluste hinter sich und bewegten sich auf grünem Terrain. Sie gingen 0,55 Prozent fester bei 15'381,69 Zählern bzw. 0,54 Prozent höher bei 1'933,21 Stellen aus dem Handel.

Die Anleger mussten laut Börsianern noch immer die jüngsten geldpolitischen Signale verarbeiten. So habe der Fed-Gouverneur James Bullard die Sorgen vor eher früher als später steigenden Zinsen in den USA befeuert. Darüber hinaus verunsicherten die zunehmenden Warnungen vor einer Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus. "Im Ergebnis fallen sowohl die Renditen am Anleihemarkt als auch die Kurse am Aktienmarkt", kommentierte ein Händler. Allerdings sei es für ein Sommerloch noch zu früh, meinte ein weiterer Händler.

Allerdings wurde davon gesprochen, dass der grosse Verfall an den Terminmärkten am vergangenen Freitag noch nachwirke. Allerdings hatten bereits im Vorfeld einige Marktteilnehmer vorhergesagt, dass der SMI zunächst die Rekordmarke von 12'000 Punkten überspringen dürfte, bevor dann mit dem Verfall etwas Luft aus dem überkauften Markt abgelassen werden könnte.

DEUTSCHLAND

Am Montag zog der deutsche Leitindex an.

Zwar startete der DAX zunächst schwächer, im weiteren Handelsverlauf konnte er jedoch ins Plus drehen. Schlussendlich gewann er 1,00 Prozent auf 15'603,24 Einheiten hinzu.

Nachdem der DAX vor einer Woche bei gut 15'800 Punkten noch einen Rekord aufgestellt hatte, trieben die Gefahren der Corona-Variante Delta und Sorgen vor einer doch früher als gedachten US-Zinswende die Anleger zum Auftakt noch weiter um. Der DAX rutschte am Montag zeitweise unter die 50-Tage-Linie, die als Indikator für den mittelfristigen Trend gilt. Einmal mehr konnte er sich dort aber schnell stabilisieren, erst ein nachhaltiger Fall unter die Linie hätte Börsianern zufolge charttechnisches Ungemach bedeutet. Schon Mitte Mai hatte der deutsche Leitindex darunter zweimal eine positive Wende geschafft.

WALL STREET

Nach der Talfahrt zum Wochenschluss erholte sich die Wall Street am Montag.

Der Dow Jones hatte mit einem minimalen Plus eröffnet und vergrösserte dieses im weiteren Handelsverlauf deutlich. Schlussendlich kletterte der US-Leitindex um 1,76 Prozent auf 33'876,65 Punkte. Auch der NASDAQ Composite war mit einem kleinen Gewinn gestartet und baute diesen anschliessend aus. Zur Schlussglocke stand dann ein Plus von 0,79 Prozent bei 14'141,48 Zählern auf der Kurstafel.

Die Sorgen vor geldpolitischen Straffungen bis hin zu einer früheren Zinswende hatten den Dow-Jones-Index den höchsten Verlust seit über sieben Monaten beschert. Doch die Stimmung scheint sich wieder zugunsten von Aktien zu drehen. Mit der angestossenen Diskussion um ein Zurückfahren der Wertpapierkäufe und einer früheren Zinswende sanken Rohstoffpreise und der Dollar wertete auf - beide Effekte drücken die Inflationserwartungen in den USA.

"Für die meisten Investoren quer durch alle Anlageklassen gibt es einfach keine Alternative zu Aktien", sagte Chefmarktstratege Fahad Kamal von Kleinwort Hambros. "Der Markt ist konzentriert auf die Entwicklung der Zinsen und die Aussagen der Federal Reserve", ergänzte Nadege Dufosse vom Vermögensverwalter Candriam. Die Aktienkurse dürften trotz verstärkter Volatilität in etwa auf dem aktuellen Niveau verharren, sofern die Marktstimmung sich nicht in eine Richtung verlagere, vermutete sie.

ASIEN

Die asiatischen Indizes gaben am Montag mehrheitlich nach.

Der Nikkei in Tokio schloss mit einem Verlust von 3,29 Prozent bei 28'010,93 Indexpunkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite bis Handelsschluss leicht um 0,12 Prozent auf 3'529,18 Zähler. Der Hang Seng fiel um 1,08 Prozent auf 28'489,00 Zähler.

Die Sorge von einer womöglich doch früher als gedachten geldpolitischen Straffung durch die US-Notenbank Fed hat die Börsen Asiens am Montag deutlich nach unten gezogen. Zudem machen sich Befürchtungen breit, dass angesichts der Delta-Variante des Corona-Virus eine weitere Welle droht.

Nach der Ansicht des Präsidenten der regionalen US-Notenbank Fed von St. Louis, James Bullard, erfordert die Inflationsentwicklung womöglich eine Leitzinserhöhung schon Ende 2022. Das hatte am Freitag bereits die Anleger in Europa und den USA verunsichert und auf hohen Kursniveaus für Gewinnmitnahmen gesorgt. Erst zwei Tage zuvor hatten die Zinsprojektionen der Fed auf eine Leitzinsanhebung erst im Jahr 2023 hingedeutet.

Die Äusserungen Bullards hätten somit die Fed-Kommunikation der letzten Monate untergraben, sich mit einer Straffung Zeit zu lassen, erklärte Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK.

Die Augen der Investoren richten sich nun auf eine Anhörung des Fed-Chefs Jerome Powell vor Teilen des US-Kongresses an diesem Dienstag zum Thema der Reaktion der Fed auf die Corona-Pandemie. Dabei dürften die Äusserungen Powells genau auf Hinweise zur künftige Geldpolitik abgeklopft werden.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


Eintrag hinzufügen

Erfolgreich hinzugefügt!. Zu Portfolio/Watchlist wechseln.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Kein Portfolio vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen des neuen Portfolios angeben. Keine Watchlisten vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen der neuen Watchlist angeben.

CHF
Hinzufügen

Zum Nationalfeiertag ein Index mit Schweizer Traditionsunternehmen| BX Swiss TV

1848 eine bekannte Zahl für jeden Schweizer! Heute zu Gast bei BX Swiss TV ist Alexander Berger, politischer Analyst und Index Allokator bei Daubenthaler & Cie. Im Interview mit David Kunz, COO der BX Swiss, stellt Alexander Berger die Idee hinter dem neuen BeneFactorIndex Swiss 1848 vor. Nur Unternehmen, die 1848 oder früher gegründet wurden schaffen es in den Index. Welche Regeln noch für eine Aufnahme in den Index gelten und welche Unternehmen, neben Lindt & Sprüngli darin vertreten sind, dazu gibt Alexander Berger Einblicke.

Alexander Berger: Zum Nationalfeiertag ein Index mit Schweizer Traditionsunternehmen | BX Swiss TV

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
21.06.21 Arc Land Sakamoto Co Ltd / Quartalszahlen
21.06.21 Ashirwad Steels & Industries Ltd Dematerialised / Quartalszahlen
21.06.21 Atishay Infotech Ltd / Quartalszahlen
21.06.21 Auro Laboratories Ltd Dematerialised / Quartalszahlen
21.06.21 Bharat Dynamics Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
21.06.21 Comfort Gloves Bhd Registered Shs / Quartalszahlen
21.06.21 Comfort Intech Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
21.06.21 Deccan Polypacks Ltd Dematerialised / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
n/a

finanzen.net News

Datum Titel
{{ARTIKEL.NEWS.HEAD.DATUM | date : "HH:mm" }}
{{ARTIKEL.NEWS.BODY.TITEL}}

Nachrichten

  • Nachrichten zu Aktien
  • Alle Nachrichten
pagehit