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Geändert am: 21.01.2022 22:47:43

US-Börsen rutschen deutlich ab -- Zinssorgen belasten: SMI beendet Handelswoche tiefrot -- DAX schliesst weit im Minus -- Märkte in Fernost verliert schlussendlich

Der heimische Aktienmarkt gab vor dem Wochenende klar nach. Der deutsche Leitindex tendierte ebenfalls in Rot. An den US-Börsen ging es am Freitag teilweise ins Minus. Auch die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten am letzten Handelstag der Woche überwiegend Abgaben.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt notierte am Freitag klar in Rot.

Der SMI bewegte sich im Tagesverlauf in der Verlustzone, nachdem er mit einem starken Abschlag in den Handel gegangen war. Letztendlich verlor er 1,63 Prozent auf 12'355,54 Punkte.

Auch der SLI und der SPI präsentierten sich nach einem verlustreichen Start sehr schwach. Sie gingen schlussendlich 1,90 Prozent leichter bei 1'974,54 Zählern bzw. 1,67 Prozent tiefer bei 15'659,95 Einheiten aus dem Handel.

Auch in Europa gaben die Indizes angesichts der schwachen Vorgaben aus Übersee nach. Dabei wurden aktuell die Sektoren, die zuletzt die grössten Zuwächse verzeichneten, wieder verkauft. "Die Risikobereitschaft ist auf breiter Front gesunken, und die vorsichtige Handelsstimmung spiegelt die globale Unsicherheit wider, mit der die Anleger derzeit konfrontiert sind", fasste ein Händler die aktuelle Lage zusammen.

Die Stimmung wurde durch die Geldpolitik, uneinheitliche Unternehmensergebnisse, einen grösseren Einfluss von Omikron auf die Volkswirtschaften sowie die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Russland wegen der Ukraine gedrückt. "Jedes Mal, wenn die Zeichen auf Vorsicht stehen, neigen die Anleger dazu, ihr Engagement in risikoreicheren Vermögenswerten zu reduzieren und sicherere Häfen wie Edelmetalle, Anleihen und Währungen wie den japanischen Yen und den Schweizer Franken zu suchen, und genau das passiert jetzt", kommentierte ein weiterer Börsianer. Ausserdem hielt der Ausverkauf bei Technologieaktien an, und dem Gesamtmarkt falle es zunehmend schwerer, sich gegen den negativen Trend zu stemmen. "Wenn dann noch mit Netflix ein Unternehmen mit seinem Ausblick enttäuscht, das bei den Anlegern während der Pandemie so hoch im Kurs stand, will sich kein Investor die Finger verbrennen."

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt wurden am letzten Handelstag der Woche erneut deutliche Kursverluste verbucht.

Der DAX büsste zur Handelseröffnung deutlich ein und grub sich anschliessend immer tiefer ins Minus. Ins Wochenende ging der Leitindex dann 1,94 Prozent leichter bei 15'603,88 Punkten.

Aktienanleger blieben angesichts der erwarteten geldpolitischen Straffungen in den USA nervös. Nach der jüngsten Stabilisierung startete der DAX am Freitag mit deutlichen Verlusten in den Tag. An den beiden Vortagen hatte er sich nur kurz etwas Luft verschafft. Mit dem Rückschlag sackte er wieder unter einige wichtige mittelfristige Unterstützungen.

"Der DAX folgt erneut der schwachen Wall Street", kommentierte der CMC-Markets-Experte Jochen Stanzl. Schon in New York war es nach einer anfänglichen Erholung wegen der Erwartung einer strafferen Geldpolitik deutlich bergab gegangen. Asiens Börsen waren diesem Trend gefolgt. Gerade auf dem Tech-Bereich, einem bislang wichtigen Zugpferd in der Corona-Pandemie, lastete die Aussicht auf steigende Zinsen.

WALL STREET

Die Anleger in den USA haben am Freitag signifikante Verkäufe getätigt.

Der Dow Jones konnte am letzten Handelstag zeitweise zulegen, fiel aber zum Handelsschluss deutlich zurück und verlor 1,30 Prozent auf 34'265,37 Punkte. Der Techwerteindex NASDAQ Composite zeigte sich erheblich schwächer und brach um 2,72 Prozent auf 13'768,92 Zähler ein.

Die Talfahrt der vergangenen Tage hat sich am Freitag an der Wall Street fortgesetzt. Damit endete eine tiefrote Börsenwoche geprägt von Zinsängsten und geopolitischen Spannungen. Wie schon an den Vortagen hatten leichte Erholungsansätze keinen Bestand, wieder schlossen die Indizes auf Tagestief. Im Handel verwies man auch auf die Baisse bei Netflix.

Je näher die US-Notenbanksitzung in der kommenden Woche rücke, desto mehr steige die Nervosität, hiess es im Handel. Gedrückt wurde die Stimmung unverändert von der Verunsicherung über Tempo und Ausmass der anstehenden Zinserhöhungen. Hinweise erhofften sich Investoren von der anstehenden Fed-Sitzung. Doch wurde im Handel auch auf die wachsenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen im Konflikt um die Ukraine hingewiesen, die Anleger aus risikoreichen Anlagen wie Aktien getrieben hätten. "Das geopolitische Risiko spielt eine Rolle, die Neubewertung der Geldpolitik spielt eine Rolle und die Inflation im Sinne des Kostendrucks. Nimmt man all diese Faktoren zusammen, so ergibt sich eine ziemliche Veränderung", erläuterte Fondsverwalterin Georgina Taylor von Invesco. Ihr klares Fazit: "Die Risikoprämie für Aktien muss steigen".

Die Citigroup verwies indes auf die im Januar deutlich gesunkenen Aufwärtsrevisionen der Ergebniserwartungen bei den Unternehmen. "Der Höhepunkt der Revisionsdynamik könnte ein Katalysator für die Marktschwäche sein", urteilten die Analysten.

Im Technologiesektor knickten Netflix um 21,8 Prozent ein - belastet von einer enttäuschenden Prognose zum Neukundenwachstum. Die Viertquartalszahlen fielen zum Teil besser als erwartet aus, interessierten aber nicht.

ASIEN

An den asiatischen Aktienmärkten ging es am Freitag überwiegend bergab.

Der japanische Leitindex Nikkei fiel vor dem Wochenende um 0,90 Prozent zurück auf 27'522,26 Punkte.

Der Shanghai Composite gab letztendlich um 0,91 Prozent auf 3'522,57 Zähler nach, während es in Hongkong für den Hang Seng bis Handelsende doch noch leicht um 0,05 Prozent auf 24'965,55 Einheiten hoch ging.

Die Aktienmärkte in Asien haben zum Ende der Handelswoche zum Teil deutliche Abschlägen hinnehmen müssen. Die Börsen folgten damit den erneut sehr schwachen Vorgaben von der Wall Street, wo es den dritten Tag in Folge abwärts gegangen war. Andauernde Zinsängste mit Blick auf die US-Notenbank hatten erneut für einen Abverkauf gesorgt.

Gegenwind in Tokio kam auch vom festeren Yen, was für Aktien aus dem Exportsektor ein Wettbewerbsnachteil darstellt. Keinen Impuls setzte, dass die Kernverbraucherpreise in Japan im Dezember um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, was minimal unter der Markterwartung lag. In Hongkong waren die Analysten von KGI Securities derweil der Ansicht, dass die kurzfristigen Aussichten für den lokalen Markt trotz der jüngsten Schwäche an der Wall Street relativ stabil sind, weil Peking bestrebt sei, die sich verlangsamende Wirtschaft durch eine lockere Geldpolitik aufzufangen. Auf dem chinesischen Festland gaben Autoaktien nach, weil das chinesische Industrieministerium weiter mit einem knappen Angebot an Halbleitern rechnet.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones NewswiresXXXXXXXXXXXX


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