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Geändert am: 20.04.2021 22:24:01

US-Börsen schliessen rot -- SMI letztlich mit Verlusten -- DAX schliesst tief im Minus -- Asiens Börsen beenden Handel grösstenteils schwächer

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag mit roten Vorzeichen. Der deutsche Leitindex fiel weit zurück. Die US-Börsen gaben am Dienstag nach. Die Börsen in Fernost zeigten sich am zweiten Handelstag der Woche mit unterschiedlichen Vorzeichen.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt verbuchte am Dienstag herbe Verluste.

Der SMI startete nahe seines Vortagesschlusskurses, weitete seine Verluste im Verlauf jedoch aus und ging schliesslich 1,17 Prozent schwächer bei 11'078,98 Punkten aus dem Handel.

Die Nebenwerte-Indizes folgten der negativen Tendenz. Sowohl der SLI als auch der SPI verbuchten Verluste. Sie schlossen 1,42 Prozent leichter bei 1'798,34 Zählern respektive 1,04 Prozent tiefer bei 14'252,04 Indexeinheiten.

Der Leitindex SMI ist damit wieder unter die Marke von 11'200 Punkten gerutscht und die am Vortag abgeblasene Rekordjagd auf neue SMI-Höchststände wurde somit erneut verschoben. Der Schweizer Markt war mit den Einbussen in guter Gesellschaft, europaweit ging es mehr oder weniger deutlich abwärts.

Händler erklärten sich den vorherrschenden Trend mit Gewinnmitnahmen. "Es fehlen Impulse für steigende Kurse, also werden Gewinne eingestrichen", sagte ein Börsianer. Entscheidend für das weitere Marktgeschehen sind dann die EZB-Sitzung vom Donnerstag und die Berichtsaison. Hierzulande könnten zum Beispiel gute Zahlen von Roche (am Mittwoch) oder von Nestlé (am Donnerstag) den SMI im Alleingang auf ein neues Allzeithoch hieven.

Am Dienstag stand vorbörslich bereits Sika mit Zahlen zum ersten Quartal im Fokus.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am zweiten Handelstag der Woche die Bären.

Der DAX eröffnete wenig bewegt, rutschte anschliessend jedoch immer tiefer ins Minus und beendete die Sitzung mit einem Abschlag von 1,55 Prozent bei 15'129,51 Zählern.

Ein Mix aus Gewinnmitnahmen, Coronasorgen und Zurückhaltung vor weiteren Quartalsberichten in dieser Woche hat den DAX am Dienstag ins Minus befördert, nachdem er tags zuvor noch ein weiteres Rekordhoch bei über 15'500 Punkten erreicht hatte.

Gerade der extrem stark angestiegene Optimismus hinsichtlich der Berichterstattung zum ersten Quartal in den USA, aber auch in Europa könne nun ein Argument gegen weitere Kursanstiege sein, erläuterte Analyst Frank Wohlgemuth von der Essener National-Bank. Dies lasse Raum für Enttäuschungen. "Der Spielraum für positive Gewinnüberraschungen wird auf jeden Fall kleiner", führte er aus. An seiner zuversichtlichen Grundstimmung zur weiteren Entwicklung der Aktienmärkte hielt er gleichwohl fest.

WALL STREET

Die US-Börsen wiesen am Dienstag negative Vorzeichen aus.

Der Dow Jones verlor am Dienstag 0,75 Prozent auf 33'820,51 Indexpunkte. Der Techwerteindex NASDAQ Composite gab daneben 0,92 Prozent auf 13'786,27 Zähler nach.

Auf die jüngste Rekordjagd waren am Dienstag weitere Gewinnmitnahmen gefolgt, nachdem der Dow Jones am Freitag bei 34'256 Punkten ein Rekordhoch erreicht und dann am Montag um 0,4 Prozent nachgegeben hatte.

"Die positive Tendenz des US-Leitindex ist auf allen analysierten Zeitebenen unverkennbar", kommentierte Analyst Andreas Büchler von Index-Radar die jüngsten Bewegungen aus charttechnischer Sicht. Aktuell habe der Dow nach oben Luft bis etwa 34'500 Zähler, und dieser kurzfristige Aufwärtstrend steige zugleich aktuell täglich um rund 80 Punkte. "Auf der Unterseite lässt sich daraus eine erste Haltezone um 33'900/33'950 Punkte ableiten."

Die an diesem Handelstag vorgelegten Geschäftszahlen fanden am Markt ein gemischtes Echo. Unter anderem legten Schwergewichten wie Johnson & Johnson, Procter & Gamble sowie Abbott Laboratories und IBM Zahlen vor.

ASIEN

Am Dienstag fanden die Börsen in Fernost keine einheitliche Tendenz.

Der japanische Leitindex Nikkei brach um 1,97 Prozent auf 29'100,38 Punkte ein.

Auf dem chinesischen Festland wechselte der Shanghai Composite die Vorzeichen und beendete den Handel 0,13 Prozent im Minus bei 3'472,94 Zählern. Parallel zeigte sich der Hang Seng wenig bewegt - er schloss 0,10 Prozent fester bei 29'135,73 Indexpunkten.

Auffallend war die eklatante Schwäche in Tokio, wo der Yen den höchsten Stand seit Anfang März erklomm. Ansonsten waren die Veränderungen eher gering. Passend zur uneinheitlichen Börsentendenz gingen die Meinungen auseinander, ob und inwieweit die hohen Aktienbewertungen aktuell gerechtfertigt sind. Während einige Marktakteure von überbewerteten Aktienmärkten sprachen, sahen andere kurzfristig weiter Potenzial. Einig ist man sich über die Bedeutung der Berichtsperiode der Unternehmen. Denn nur diese könne Antworten über die Frage der Bewertung liefern, hiess es.

Den starken Yen-Anstieg bringen Händler mit der Corona-Pandemie in Verbindung, die in einigen Ländern wieder deutlicher zuschlägt. Anleger machten sich daher Sorgen über die wirtschaftliche Erholung und flüchteten in den vermeintlich sicheren Yen-Hafen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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