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Geändert am: 20.01.2022 22:01:48

US-Börsen schliessen mit Verlusten -- SMI klettert zum Handelsschluss -- DAX letztendlich im Plus -- Asiens Börsen schliessen mehrheitlich mit Gewinnen

Der heimische Aktienmarkt bewegte sich am Donnerstag aufwärts. Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich fester. An der Wall Street wurden am Donnerstag Verluste beobachtet. An den asiatischen Aktienmärkten dominierten am Donnerstag die positiven Vorzeichen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt konnte am Donnerstag etwas zulegen.

Der SMI startete etwas Prozent tiefer und bewegte sich auch anschliessend um seinen Schlusskurs vom Vortag. Kurz vor dem Handelsschluss kletterte er dann aber weiter ins Plus, wo er die Sitzung 0,28 Prozent fester bei 12'560,70 Punkten beendete.

Der SLI ging 0,36 Prozent fester bei 2'012,77 Zählern in den Feierabend. Der SPI gewann letztendlich 0,40 Prozent auf 15'923,04 Einheiten. Nach einem kaum veränderten Start folgten sie im Tagesverlauf dem Trend des Leitindex.

Der Schweizer Aktienmarkt fiel am Donnerstag erneut zurück und setzte damit den seit Jahresbeginn andauernden Abwärtstrend fort. Gemäss aktuellem Stand zeichnet sich in der dritten Woche des Jahres das dritte Minus ab. Das am Vortag markierte Jahrestief liegt um über 500 Punkte unter dem Allzeithoch von Anfang Januar. Die Börsenstimmung wurde in Marktkreisen denn auch als angeschlagen bezeichnet.

Dabei seien es weniger die aktuellen Rekordfallzahlen beim Coronavirus gewesen, die daran schuld seien, hiess es in einem Kommentar von RoboMarkets. Die Pandemie scheine bei den Investoren abgehakt. Vielmehr kämpften sie mit der wegen der hohen Inflation bevorstehenden Zinswende in den USA oder auch mit dem schwelenden Konflikt in der Ukraine, der jederzeit eskalieren könnte. Die Spekulationen unter den Investoren nahmen denn auch zu, dass die US-Notenbank die Leitzinsen im März wegen der hohen Inflation um mehr als die bislang erwarteten 0,25 Prozentpunkte anheben könnte, was wiederum das Wirtschaftswachstum in den USA beeinträchtigen könnte.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt tendierte am Donnerstag letztendlich aufwärts.

Der DAX eröffnete die Sitzung etwas höher und bewegte sich nach einem Ausflug an die Nulllinie dann auf grünem Terrain. Am Abend stand bei 15'912,33 Punkten noch ein Plus von 0,65 Prozent an der Kurstafel.

Laut dem Marktbeobachter Michael Hewson vom Broker CMC Markets folgten die Europa-Börsen mit dem zunächst soliden Start eher der robusten Tendenz an den Handelsplätzen in Asien als der Schwäche an den US-Börsen vom Vorabend. Dabei machte er geldpolitische Massnahmen Chinas als Stütze aus. Allerdings blieben die Anleger in Frankfurt in Alarmbereitschaft, weil der Gesamtmarkt neuerdings wegen hochkochender Zinssorgen einen angeschlagenen Eindruck machte.

"Der DAX hat wie auch andere globale Indizes seit dem Jahreswechsel Terrain eingebüsst", kommentierte die Helaba am Morgen. "Ungeachtet des gestrigen Anstieges hat sich das charttechnische Bild eingetrübt", fügten sie hinzu. Erneute Tests von mittelfristig bedeutenden Indikatoren schienen möglich. Dabei nannten sie unter anderem den aktuell bei 15'677 Punkten verlaufenden 100-Tage-Durchschnitt, unter den der Leitindex am Vortag zeitweise abgerutscht war.

WALL STREET

An den US-Börsen ging es am Donnerstag abwärts.

Der Dow Jones legte im Handelsverlauf zunächst zu, gab seine Gewinne am Abend aber ab und rutschte auf rotes Terrain. Mit einem Abschlag von 0,90 Prozent ging das Börsenbarometer bei 34'713,35 Punkten aus dem Handel. Der Techwerteindex NASDAQ Composite konnte die Gewinnzone im späten Verlauf ebenfalls nicht mehr verteidigen und verzeichnete schlussendlich einen Verlust von 1,30 Prozent auf 14'154,02 Zähler.

Weiterhin drückte die Sorge vor einer schnelleren als bislang erwarteten geldpolitischen Straffung durch die US-Notenbank auf das Sentiment. Daher richteten sich die Blicke auf das Treffen der Fed in der kommenden Woche. Hier hofft man auf Hinweise, mit welchem Tempo die Notenbanker die geldpolitischen Zügel anziehen wollen, um die steigende Inflation einzudämmen. Mittlerweile geht der Markt mehrheitlich von vier Zinserhöhungen in diesem Jahr aus, beginnend im März.

Ein gemischtes Bild lieferten die vorbörslich veröffentlichten US-Konjunkturdaten. So fiel der Philadelphia-Fed-Index für Januar besser aus als erwartet. Dagegen erhöhte sich die Zahl der wöchentlichen Erstanträge, wogegen Ökonomen mit einem Rückgang gerechnet hatten. Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn folgt dann noch der Verkauf bestehender Häuser aus dem Dezember. Travelers und American Airlines überzeugen mit Quartalszahlen

Daneben gab vor allem die Fahrt aufnehmende Berichtssaison den Takt vor. Vor Handelsbeginn legten unter anderem American Airlines und Travelers ihre Ergebnisse für das vierte Quartal vor, nach der Schlussglocke veröffentlicht Netflix die Zahlen für das Schlussquartal 2021.

ASIEN

An den asiatischen Aktienmärkten dominierten am Donnerstag die positiven Vorzeichen.

Der japanische Leitindex Nikkei notierte letztlich 1,11 Prozent höher bei 27'772,93 Punkten.

Der Shanghai Composite gab derweil um 0,09 Prozent auf 3'555,06 Zähler nach. In Hongkong ging es für den Hang Seng um 3,42 Prozent auf 24'952,35 Einheiten hoch.

Die negativen Vorgaben der US-Aktienmärkte wurden ignoriert bzw. überlagert davon, dass die chinesische Zentralbank ihren Referenzzins für Hypothekendarlehen gesenkt hat. Erst zu Beginn der Woche hatte die People's Bank of China (PBoC) zwei anderen Referenzzinssätze gesenkt. Zur positiven Stimmung trugen auch Daten zu den japanischen Exporten bei. Diese sind im Dezember stärker gestiegen als erwartet.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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