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Geändert am: 19.08.2022 22:06:42

SMI zum Wochenschluss mit leichten Verlusten -- DAX beendet Sitzung tiefer -- Wall Street zum Handelsende im Sinkflug -- Asiens Börsen schlussendlich richtungslos

Am heimischen Markt ging es am Freitag leicht bergab. Der deutsche Leitindex gab ebenfalls nach. Die US-Börsen bewegten sich in der Verlustzone. Die Börsen in Fernost zeigten sich zum Wochenausklang unentschlossen.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Freitag ohne klare Richtung.

Der SMI eröffnete bereits niedriger, konnte dann jedoch in Gewinnzone vorrücken. In den Feierabend ging er jedoch 0,10 Prozent tiefer bei 11'156,72 Punkten.

Die Nebenwertindizes SLI und SPI wechselten ebenfalls zwischen den Vorzeichen. Letztendlich notierten sie noch 0,54 Prozent schwächer bei 1'711,33 Zählern bzw. 0,23 Prozent leichter bei 14'405,93 Einheiten.

Insgesamt blieb die Stimmung vor dem Wochenende von Vorsicht geprägt, wie es in Marktkreisen hiess. Dies äusserte sich in der nun schon seit fünf Wochen mehr oder weniger unveränderten Seitwärtstendenz des SMI. Im Fokus blieb die Geldpolitik, nachdem sich in den USA zuletzt verschiedene Mitglieder des Fed im Grundtenor eher "hawkish" geäussert hatten, was auf eine weitere Straffung der Gangart hindeutete.

Darauf verwies auch die Credit Suisse in einer Markteinschätzung: Sollte sich die Wirtschaft als einigermassen widerstandsfähig erweisen, werde die amerikanische Notenbank die geldpolitischen Zügel weiter energisch in die Hände nehmen müssen. Im Umkehrschluss brauche es wohl eine deutliche konjunkturelle Abkühlung, bis die Fed von seinem Straffungskurs ablassen werde, so die Bank. Raiffeisen Schweiz wiederum strich gleichzeitig die immer tieferen Bremsspuren hervor, welche Krieg, Inflation & Co. in der Weltwirtschaft hinterlassen würden, so etwa belegt durch die jüngste Enttäuschung bei den Detailhandelsumsätzen in China.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Freitag in Rot.

Der DAX startete bereits schwächer und stand auch im weiteren Handelsverlauf im Minus. Zum Handelsende verlor er noch 1,12 Prozent auf 13'544,52 Punkte.

Die hohe Inflation und die Sorge vor steigenden Zinsen blieb einer der Hauptbelastungsfaktoren für den Aktienmarkt. Genährt wurde diese Furcht am Morgen von deutlich stärker als erwartet gestiegenen Erzeugerpreisen in Deutschland. Sie stiegen in Rekordtempo. Es war der stärkste Preisschub seit Beginn der Erhebungen 1949. Die Erzeugerpreise wirken sich in der Regel auch auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet.

WALL STREET

Anleger in den USA nahmen am Freitag Reissaus.

Der Dow Jones bewegte sich zum Ertönen der Startglocke abwärts und behielt diese Tendenz bei. Schlussendlich verlor der US-amerikanische Leitindex 0,86 Prozent auf 33'706,74 Punkte. Der technologielastige NASDAQ Composite gab zum Handelsbeginn ebenfalls nach und blieb in der Verlustzone. Schlussendlich stand ein Abschlag von 2,01 Prozent auf 12'705,22 Einheiten an der Kurstafel.

Da die Bilanzsaison zum zweiten Quartal praktisch gelaufen ist und am Freitag auch keine Konjunkturdaten von Rang zur Veröffentlichung anstanden, rückte das Zinsthema wieder verstärkt in den Blick. Von Vertretern der US-Notenbank kamen widersprüchliche Signale. James Bullard, Präsident der Federal Reserve of St. Louis, hatte sich für eine Zinserhöhung um 75 Basispunkte bei der nächsten Fed-Sitzung im September ausgesprochen. Die Chefin der Fed-Filiale in Kansas City, Esther George, sieht hingegen noch Diskussionsbedarf, was das Tempo der Zinserhöhungen angeht. Und in der kommenden Woche findet in Jackson Hole das jährliche Notenbankertreffen statt, auf dem neben Fed-Chairman Jerome Powell auch andere Notenbankchefs sprechen werden.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkten bewegten sich am Freitag kaum.

In Tokio schloss der Nikkei mit einem kleinen Verlust von 0,04 Prozent bei 28'930,33 Punkten.

Der Shanghai Composite verlor zum Handelsende 0,59 Prozent auf 3'258,08 Einheiten. Der Hang Seng legte geringfügig um 0,05 Prozent auf 19'773,03 Zähler zu.

Diverse Auftritte von US-Notenbankern bestätigten am Donnerstag den Straffungskurs der Fed, worauf der Dollar anzog - gestützt auch von einigen neuen robust ausgefallenen US-Konjunkturdaten. Unter anderem hatte die US-Notenbankerin Mary Daly Spekulationen des Marktes gedämpft, dass im kommenden Jahr bereits wieder erste Zinssenkungen anstehen könnten.

In Shanghai sorgte weiter für Zurückhaltung, dass die ungewöhnliche Dürre die Energieerzeugung und damit die Produktion zu beeinträchtigen droht. Daneben verwiesen Marktteilnehmer darauf, dass die harte Null-COVID-Politik Pekings weiter die Nachfrage beeinträchtige - beispielsweise im Immobiliensektor.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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