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Geändert am: 19.04.2024 22:29:03

SMI geht fester ins Wochenende -- Wall Street zum Handelsschluss uneins -- DAX letztlich schwächer -- Asiatische Indizes schliessen im Minus

Der heimische Aktienmarkt konnte sich in die Gewinnzone vorkämpfen, während der deutsche Aktienmarkt am letzten Handelstag der Woche im Minus notierte. Die US-Börsen präsentierten sich am letzten Handelstag der Woche uneins. An den asiatischen Aktienmärkten ging es am Freitag bergab.

SCHWEIZ

Der schweizerische Aktienmarkt zeigte sich am Freitag mit moderaten Gewinnen.

Der SMI gab zur Eröffnung nach, konnte seine Verluste im Verlauf jedoch deutlich reduzieren und sich dabei sogar über die Nulllinie kämpfen. Letztendlich notierte er 0,59 Prozent höher bei 11'296,40 Punkten.

Der SPI und der SLI zeigten sich nach einem schwächeren Start ebenfalls letztlich höher. Der SPI beendete den Handelstag 0,49 Prozent höher bei 14'982,45 Zählern, während der SLI 0,16 Prozent stärker bei 1'839,71 Einheiten in den Feierabend ging.

Zum Ende einer ohnehin nicht einfachen Börsenwoche haben die jüngsten Entwicklungen in Nahost die Investoren noch einmal in Aufregung versetzt. So hat Israel nach übereinstimmenden US-Medienberichten den Iran als Reaktion auf einen Grossangriff vom vergangenen Wochenende angegriffen. Demnach führte Israel in der Nacht zum Freitag eine Militäroperation im Iran aus. Eine oder mehrere israelische Raketen hätten ein Ziel im Iran angegriffen. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht. Es werde sich zeigen, ob und wie der Iran reagieren wird.

"Damit treiben zwei Ängste die Anleger an diesem Freitagmorgen um: Die Angst vor einem Flächenbrand in Nahost und die Angst vor einer Zinserhöhung statt -senkung in den USA im weiteren Jahresverlauf", fasste ein Händler die aktuelle Gemengelage zusammen. "Eine Kombination, die so toxisch ist für einen Aktienmarkt, in dem sich bereits seit dem Osterwochenende Anfang April Sand im Getriebe befindet." Damit dürften auch die Inflation und entsprechend die weitere Zinspolitik ein heisses Thema bleiben.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt geriet am Freitag unter Druck.

Der DAX eröffnete knapp im Minus. Im weiteren Verlauf rutschte das deutsche Börsenbarometer jedoch tiefer in die Verlustzone. Letztendlich notierte der DAX 0,56 Prozent schwächer bei 17'737,36 Punkten.

Der mutmassliche Angriff Israels auf den Iran belastete auch den deutschen Aktienmarkt am Freitag spürbar. Israel hat nach übereinstimmenden US-Medienberichten den Iran angegriffen. Die Sender CNN, ABC News, MSNBC und Fox News und andere Medien beriefen sich dabei auf US-Regierungsvertreter. Demnach hat Israel in der Nacht zum Freitag eine Militäroperation im Iran durchgeführt. Eine oder mehrere israelische Raketen hätten ein Ziel im Iran angegriffen. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht. Israel sowie das US-Verteidigungsministerium haben sich nicht geäussert.

Irans Staatsmedien wiesen Berichte über Raketenangriffe zurück. Es habe sich um keine breit angelegte Attacke gehandelt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Es beruhigte die Anleger Börsianern zufolge ein Stück weit, dass der Iran so versuche, die Vorfälle herunterzuspielen. Israel hat mit dem mutmasslichen Luftschlag im Iran einem US-Medienbericht zufolge Teheran zeigen wollen, dass es innerhalb des Landes angreifen kann.

"Die Investoren zeigen derzeit doch etwas Nervosität in Anbetracht der Lage im Nahen Osten und dessen Auswirkungen auf die Energieträgermärkte", schrieb Finanzmarktexperte Andreas Lipkow. Die Ölpreise stiegen im Zuge dessen. Das Inflationsthema wird dem Fachmann zufolge dadurch zusätzlich angeheizt und eine baldige, von Anlegern erhoffte Zinssenkung in den USA weiter nach hinten verschoben.

WALL STREET

An der Wall Street ging es vor dem Wochenende in unterschiedliche Richtungen.

Beim Dow Jones Index stellte sich zum Sitzungsende ein Zuwachs um 0,56 Prozent auf 37'986,40 Punkte ein. Massive Verluste gab es hingegen beim NASDAQ Composite zu beklagen, der um 2,05 Prozent auf 15'282,01 Zähler zurückfiel.

Auf Wochensicht hat sich der Dow damit kaum bewegt. Herbe Verluste gab es dagegen erneut an der von Technologieaktien dominierten NASDAQ-Börse. Hier trübte ein Kursrutsch der Netflix-Aktie die Stimmung. Der NASDAQ 100 fiel dadurch auf den tiefsten Stand seit drei Monaten. Mit minus 5,4 Prozent war es die schwächste Börsenwoche des Index seit zwei Jahren. Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank sprach von einem "starken Kurswechsel nach der rasanten Rally von November bis Ende März".

ASIEN

Am Freitag gaben die Kurse an den wichtigsten asiatischen Börsen nach.

In Tokio fiel der Leitindex Nikkei 225 bis zum Handelsschluss um 2,66 Prozent auf 37'068,35 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging der Shanghai Composite 0,29 Prozent tiefer bei 3'065,26 Zählern ins Wochenende. In Hongkong betrug das Minus beim Hang Seng letztlich 0,99 Prozent auf 16'224,14 Stellen.

An den Börsen in Asien herrschte am Freitag Krisenstimmung: Mit Meldungen, wonach Israel am frühen Freitagmorgen einen Vergeltungsschlag gegen Iran begonnen hat, ging es mit den Aktienkursen in der Region deutlich bergab. Dabei waren die meisten Marktbarometer aber bereits mit Abschlägen gestartet, nachdem in den USA am Donnerstag die Marktzinsen wieder gestiegen waren und die Tendenz am Aktienmarkt nach unten gezeigt hatte. Einige US-Notenbanker halten es inzwischen sogar für möglich, dass die Zinsen in diesem Jahr gar nicht mehr gesenkt werden. Hintergrund ist die hartnäckig hohe Inflation, gepaart mit einer robusten US-Konjunktur.

Ziel des israelischen Angriffs sei das Gebiet von Isfahan gewesen, hiess es in Medien. Vieles war aber noch unklar über die israelische Aktion, die als Reaktion auf einen direkten Angriff des Iran vom vergangenen Wochenende galt, bei dem mehr als 300 Drohnen und Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden waren. Explosionen wurden derweil auch aus Syrien und Irak gemeldet.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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