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Geändert am: 19.01.2022 22:12:42

Wall Street geht mit Abschlägen in den Feierabend -- SMI schliesst knapp im Minus -- DAX beendet Handel etwas fester -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich in Rot

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich zur Wochenmitte etwas schwächer. Der deutsche Aktienmarkt verbuchte moderate Gewinne. An der Wall Street waren Anleger am Mittwoch verunsichert. In Asien erlitten die Märkte zur Wochenmitte mehrheitlich Verluste.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt bewegte sich zur Wochenmitte zwischen den Vorzeichen.

Der SMI startete leichter in die Sitzung und bewegte sich auch anschliessend im Minus, fand dann jedoch den Weg an die Nulllinie. Zeitweise verbuchte er Gewinne. Am Abend standen dann aber Verluste von 0,14 Prozent auf 12'512,01 Punkte an der Kurstafel.

Die Nebenwerteindizes folgten der Tendenz des Leitindex nach einem leichteren Start zunächst. Der SLI beendete den Handelstag dann aber 0,15 Prozent fester bei 2'005,46 Zählern, während der SPI 0,1 Prozent auf 15'843,44 Einheiten verlor.

Auch zur Wochenmitte belasteten Zinssorgen den Schweizer Aktienmarkt. Allerdings hielten starke Kursgewinne von Richemont aufgrund eines unerwartet guten Ergebnisses die Verluste bei SMI in Grenzen. Gebremst wurde der Risikoappetit von den Zinssorgen, sagte ein Händler. Die Erwartungen, dass die US-Notenbank bereits im März den Leitzins gleich um 50 und nicht wie bisher erwartet um 25 Basispunkte anhebt, sorgte für steigende Nervosität. Damit könnte es gut sein, dass die Korrekturphase, die am Jahresanfang eingesetzt habe, noch nicht ausgestanden ist.

Zusätzlicher Gegenwind kam von der US-Bilanzsaison. Denn am Vortag enttäuschte die US-Grossbank Goldman Sachs die Anleger mit einem Gewinnrückgang. Zudem habe der schwelende Ukraine-Konflikt viele Investoren an den Rand des Geschehens gedrängt. "Ich habe einige Kunden, die machen vorerst nichts" sagte ein Händler.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch freundlich.

Der DAX eröffnete die Sitzung deutlich schwächer. Im Verlauf kletterte er jedoch auf grünes Terrain. Zwar gab er einen Teil seiner Gewinne wieder ab, ging aber dennoch 0,24 Prozent höher bei 15'809,72 Punkten aus dem Handel.

In New York war es am Vorabend nach der Feiertagspause weiter bergab gegangen. Vor allem bei den Technologiewerten nahm dort im Verlauf der Druck angesichts weiter anziehender Renditen am Anleihenmarkt weiter zu. Diesen schwachen Trend nahmen die asiatischen Börsen am Morgen auf - allen voran Japan mit massiven Verlusten. Zinssorgen hätten den Markt durchgerüttelt, hiess es bei der Commerzbank. Dabei dominierte die Sorge, dass die US-Notenbank der hohen Inflation mit einem rasanteren Tempo an Zinsschritten gegensteuern könnte.

WALL STREET

Anleger in den USA zeigten sich im Mittwochshandel überaus vorsichtig.

Der Dow Jones ging noch etwas fester in die Sitzung, drehte dann jedoch zügig ins Minus. Schlussendlich verlor das Börsenbarometer 0,96 Prozent auf 35'028,65 Punkte. Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete ebenfalls höher, schlug dann jedoch auch den Weg nach unten ein. Er beendete den Handel 1,15 Prozent niedriger bei 14'340,26 Zählern.

Weiter geht der Markt vor dem Hintergrund der hohen Inflation von einer deutlichen Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank aus. Mittlerweile wird mit bis zu vier Zinserhöhungen in diesem Jahr gerechnet - auch eine fünfte Erhöhung wird nicht ausgeschlossen. Wenngleich mit einer ersten Erhöhung erst im März, nach dem Abschluss des Wertpapierkaufprogramms, gerechnet wird, rückt die Sitzung der US-Notenbank in der kommenden Woche immer stärker in den Fokus. Hier erhofft sich der Markt vor allem Hinweise auf das Tempo der Zinserhöhungen.

Daneben sorgte weiter die Berichtssaison für Impulse. Mit Bank of America und Morgan Stanley legten weitere US-Grossbanken ihre Quartalszahlen vor. Zuletzt hatten die Zahlen von JPMorgan, der Citigroup und am Vortag auch Goldman Sachs enttäuscht. Sie hatten vor allem mit niedrigeren Handelseinnahmen zu kämpfen, wohingegen die Investmentbanking-Sparten höhere Erträge einfuhren.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten war erneut übersichtlich. Die Baubeginne stiegen im Dezember, während Ökonomen einen Rückgang erwartet hatten. Auch die Baugenehmigungen erhöhten sich stärker als prognostiziert.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte gaben am Mittwoch mehrheitlich nach.

Der japanische Leitindex Nikkei fiel zur Wochenmitte schliesslich um 2,80 Prozent auf 27'467,23 Punkte.

Der Shanghai Composite verlor derweil 0,33 Prozent auf 3'558,18 Zähler. In Hongkong ging es für den Hang Seng letztlich um marginale 0,06 Prozent auf 24'127,85 Einheiten hoch.

Mit teils deutlichen Kursverlusten zeigten sich die Börsen Asien zur Wochenmitte. Sie folgten mehrheitlich den US-Aktienmärkten nach unten, die wiederum unter kräftig gestiegenen Anleiherenditen litten. Die hohe Inflation schürte dort erneut Befürchtungen, dass die US-Notenbank die geldpolitischen Zügel rigoros anziehen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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