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Geändert am: 18.10.2021 22:01:39

Dow schliesst im Minus - US-Techwerte fester -- SMI letztlich kaum bewegt - DAX beendet Handel tiefer -- Asiens Börsen schliessen grösstenteils schwächer

Der heimische Markt zeigte sich am Montag mit wenig Schwung. Der deutsche Leitindex bewegte sich in Rot. Der Wall Street-Handel war am Montag von unterschiedlichen Tendenzen geprägt. An den Börsen in Fernost ging es zum Wochenbeginn mehrheitlich abwärts.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt wurden am Montag keine grösseren Sprünge beobachtet.

Der SMI eröffnete den Handel etwas schwächer, pendelte im Verlauf jedoch grösstenteils um die Nulllinie. Sein Schlussstand: 11'968,08 Punkte (+0,06 Prozent).

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI gingen mit leichten Verlusten in die Sitzung und folgten dem Trend des Leitindex dann. So verliess der SLI den Handel letztlich 0,03 Prozent fester bei 1'934,89 Zählern, während der SPI den Handel 0,12 Prozent höher bei 15'455,71 Stellen beendete.

Konjunktursorgen haben am Montag die Kauflaune der Anleger am schweizerischen Aktienmarkt gedämpft. In China war das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Und die jeweiligen September-Daten zur Industrieproduktion enttäuschten sowohl im Reich der Mittel als auch in den USA. Zur Zurückhaltung trug auch die gerade anlaufende Bilanzsaison bei. Am Markt wird befürchtet, dass die Unternehmensgewinne im dritten Quartal aufgrund von Lieferkettenproblemen nicht mehr so stark gewachsen sind wie im ersten und zweiten.

DEUTSCHLAND

Deutsche Anleger hielten sich zum Wochenbeginn zurück.

So zeigt sich der DAX zum Ertönen der Startglocke im Minus. Im weiteren Verlauf behielt er sein rotes Vorzeichen und verliess den Handel letztlich 0,72 Prozent tiefer bei 15'474,47 Punkten.

Als Belastungsfaktor für die europäischen Märkte sah Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK enttäuschende Wachstumsdaten aus China. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt hatte im dritten Quartal mit einem Wachstum von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Fahrt verloren. Experten hatten im Schnitt mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet. Nach einem Rekordzuwachs im ersten Quartal ist es der bisher schwächste Wert im laufenden Jahr.

Die Daten drückten vor allem an den asiatischen Handelsplätzen auf die Stimmung: Mit den Aktienkursen insbesondere an Chinas Festlandsbörsen, aber auch in Japan ging es zu Wochenbeginn bergab.

WALL STREET

Anleger an der Wall Street hielten sich zum Wochenbeginn zurück.

Der US-Leitindex Dow Jones gab zum Handelsstart zum Wochenstart 0,10 Prozent auf 35'259,01 Indexpunkte nach. Der Techwerteindex NASDAQ Composite konnte unterdessen Gewinne einfahren und verabschiedete sich 0,84 Prozent höher bei 15'021,81 Zählern.

Inflationssorgen und ein überraschend langsames Wirtschaftswachstum in China nahmen der Erholungsrally der Wall Street zum Wochenstart teilweise den Wind aus den Segeln. Während in der vergangenen Woche gute Geschäftszahlen der grossen US-Banken die Stimmung gehoben hätten, seien nun durchwachsene Signale aus Asien gekommen, erklärte Analyst Neil Wilson vom Broker Markets.

ASIEN

Zum Wochenstart verbuchten die Börsen in Fernost grösstenteils Abschläge.

Der japanische Leitindex Nikkei notierte letztlich 0,15 Prozent tiefer bei 29'025,46 Punkten.

Auch auf dem chinesischen Festland ging es nach unten, wo der Shanghai Composite um 0,12 Prozent auf 3'568,14 Indexpunkte abgab.

Auf grünem Terrain präsentierte sich derweil der Markt in Hongkong. Der Hang Seng vermeldete Gewinne von 0,31 Prozent auf 25'409,75 Zähler.

Wirtschaftsdaten zeigten, dass die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal langsamer als erwartet gewachsen war. Die Anleger setzten indessen darauf, dass Peking der Wirtschaft unter die Arme greifen wird, was die Verluste an den Börsen in der Region einschränkt. Rückenwind kam zudem von der Wall Street, wo die gut angelaufene Berichtssaison zuletzt für ein freundliches Umfeld gesorgt hat.

Das Bruttoinlandsprodukt Chinas wuchs im Zeitraum Juli bis September um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und verlangsamt sich damit deutlich gegenüber dem Vorquartal. Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 5,1 Prozent mehr erwartet. Auch die Industrieproduktion blieb hinter den Erwartungen zurück. Sie stieg im September um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hier war ein Anstieg um 3,8 Prozent prognostiziert worden. Belastet wurde die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft von Stromengpässen, Problemen in der Lieferkette und neuen COVID-19-Ausbrüchen. Hinzu kamen die anhaltenden Probleme im angeschlagenen Immobiliensektor mit dem wankenden Sektorriesen Evergrande.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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