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Geändert am: 18.06.2021 22:07:46

SMI geht schwächer ins Wochenende -- DAX letztlich unter 15'500 Punkten -- Wall Street schlussendlich tiefrot -- Asiens Börsen schliessen uneinheitlich

Der heimische Leitindex wies am letzten Handelstag der Woche rote Vorzeichen aus. Der DAX bewegte sich tief in der Verlustzone. An der Wall Street dominierten am Freitag die Bären. Die Märkte in Asien präsentierten sich letztlich ohne klare Richtung.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt konnte seine anfänglichen Gewinne am Freitag nicht halten.

Der SMI startete knapp im Plus und konnte zunächst weiter zulegen. Später gab er seine Gewinne jedoch ab und fiel bis zum Handelsende um 0,58 Prozent auf 11'941,25 Punkte zurück.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI konnten den Handel ebenfalls fester beginnen, folgten dann aber der negativen Tendenz des SMI. Der SLI notierte letztlich 0,81 Prozent tiefer bei 1'922,74 Zählern und der SPI gab um 0,56 Prozent auf 15'309,60 Stellen nach.

Mit Abgaben hat der schweizerische Aktienmarkt den letzten Handelstag der Woche beendet. Nachdem der SMI im frühen Handel bei 12'072 Punkten zunächst noch ein neues Rekordhoch markiert hatte, gab er im weiteren Verlauf die Gewinne wieder vollständig ab und drehte ins Minus. Händler verwiesen auf die Aussagen von James Bullard. Der Präsident der Federal Reserve Bank of St. Louis geht davon aus, dass die US-Notenbank bereits im Jahr 2022 ihre erste Zinserhöhung vornimmt.

Damit prognostizierte er einen früheren Zinsschritt, als die jüngst erst revidierten Projektionen der Fed nahelegten. Diese hatte im Anschluss an ihre Zinssitzung am Mittwoch den voraussichtlichen Zeitpunkt ihrer ersten Zinserhöhung auf 2023 vorgezogen.

DEUTSCHLAND

Am Freitag verbuchte der deutsche Leitindex Abschläge.

Der DAX startete mit einem marginalen Minus in die Sitzung. Auch im fortlaufenden Handel schaffte es der deutsche Leitindex nicht aus der Verlustzone, sondern fiel weiter ab - bis unter die 15'500-Punkte-Marke. Letztlich verlor er 1,78 Prozent auf 15'448,04 Zähler.

Die mit einem Rekordhoch des DAX begonnene Börsenwoche hat am Freitag mit Ernüchterung geendet. Gegen Mittag und somit pünktlich zum sogenannten grossen Verfall an der Terminbörse Eurex gerieten die Kurse unter Druck und weiteten die Verluste immer mehr aus. Die Wochenbilanz fiel mit minus 1,6 Prozent ebenfalls enttäuschend aus.

Zu dem alle drei Monate stattfindenden grossen Verfall von Terminkontrakten und Optionen auf den DAX versuchen die Investoren, die Kurse in die für sie günstige Richtung zu bewegen. Nach dem Verfall hatten die Pessimisten am Markt offenbar die Oberhand über die Optimisten gewonnen. "Oftmals sind genau diese grossen Verfallstermine der Dreh- und Angelpunkt im Aktienhandel", sagte Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect.

Marktteilnehmer begründeten den Verkaufsdruck auch mit Aussagen des Fed-Gouverneurs James Bullard. Dieser hatte in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC eine Zinserhöhung bereits Ende 2022 ins Spiel gebracht. Am Markt hatte man nach der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch erst 2023 mit steigenden Leitzinsen gerechnet. "Das hat den Märkten heute Nachmittag einen weiteren Schlag versetzt", schrieb Analyst Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets.

WALL STREET

Die Wall Street gab am Freitag kräftig nach.

So eröffnete der Dow Jones mit einem Verlust, welchen er immer weiter ausbaute. Letztlich stand ein Abschlag von 1,58 Prozent auf 33'290,08 Punkte an der Tafel. Der NASDAQ Composite startete schwach und verblieb auf rotem Terrain. Schlussendlich verlor der Tech-Index 0,92 Prozent auf 14'030,38 Indexeinheiten.

"Aktien, die hohes Wachstum versprechen, sind derzeit im Vergleich zu zyklisch schwankenden und Substanzwerten wieder etwas beliebter", urteilte vor diesem Hintergrund Marktanalystin Sophie Griffiths vom Broker Oanda. Am Freitag schien es aber, als könnten sich die Tech-Aktien den Verlusten nicht entziehen. Im späten Handel übten Aussagen von Fed-Mitglied Bullard, dass die US-Notenbank die Zinsen bereits im kommenden Jahr anheben könnte, für noch stärkeren Abwärtsdruck.

ASIEN

Die asiatischen Indizes fanden am Freitag keine einheitliche Richtung.

Der Nikkei in Tokio beendete den Handel letztlich 0,19 Prozent tiefer bei 28'964,08 Indexpunkten.

Auf dem chinesischen Festland bewegte sich der Shanghai Composite schlussendlich kaum von der Stelle. Er beendete den Handel 0,01 Prozent tiefer bei 3'525,10 Zählern. Nur der Hang Seng konnte letztlich 0,60 Prozent hinzugewinnen auf 28'729,60 Zähler.

In den USA sind Technologiewerte am Vortag in die Höhe geschossen, der Dow-Jones-Index hatte aber nachgegeben. Ein ähnlich uneinheitliches Bild zeigte sich auch auf den asiatischen Märkten. Hintergrund waren trotz der zuletzt falkenhafter aufgetretenen US-Notenbank wieder deutlich gesunkene Marktzinsen, worauf erfahrungsgemäss besonders Technologieaktien stärker reagieren. Keinen Impuls gab es von der japanischen Notenbank, die ihren geldpolitischen Kurs nach Beratungen unverändert beibehält. Dass die Regierung beschlossen hat, den Corona-Ausnahmezustand für Tokio und andere Regionen zu beenden, verpuffte ebenfalls. Derweil bremste die Entwicklung auf dem Devisenmarkt etwas, denn der Yen hat sich zum Vortag gegenüber dem Dollar wieder etwas erholt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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18.06.21 ADL PartnerAct. / Generalversammlung
18.06.21 Angler Gaming plc / Generalversammlung
18.06.21 Arcturus Therapeutics Holdings Inc Registered Shs / Generalversammlung
18.06.21 Ashoka Buildcon Ltd / Quartalszahlen
18.06.21 Atea Pharmaceuticals Inc Registered Shs / Generalversammlung
18.06.21 Athenex Inc Registered Shs / Generalversammlung
18.06.21 B.C. Power Controls Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
18.06.21 Banswara Syntex Ltd Dematerialised / Quartalszahlen

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