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Geändert am: 18.05.2026 22:01:32
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Trump sagt vorbereiteten Angriff gegen den Iran ab: US-Börsen schliessen uneins -- SMI letztlich etwas stärker -- DAX geht fester in den Feierabend -- Asiens Börsen schliessen im Minus
Der heimische Markt zeigte sich am Montag mit kleinen Gewinnen. Der deutsche Leitindex bewegte sich aufwärts. Die US-Indizes entwickelten sich uneinheitlich. Die Börsen in Asien zeigten sich zum Wochenstart schwächer.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Montag fester.
Der SMI steckte zunächst Verluste ein, schaffte im Verlauf aber den Sprung in die Gewinnzone. Im Späthandel wurde das Plus jedoch kleiner, sodass sich der Leitindex nahe der Nulllinie in den Feierabend verabschiedete. Sein Schlussstand: 13'240,70 Punkte (+0,16%).
Die Nebenwertindizes SPI und SLI gingen ebenso 0,19 Prozent fester bei 18'716,55 Punkten bzw. 0,25 Prozent stärker bei 2'107,04 Zählern aus dem Handel.
Das Sentiment hatte sich schon am Freitag eingetrübt, die starken Schwergewichte Nestlé und Roche hielten den Gesamtmarkt vor dem Wochenende aber noch knapp im Plus. Der Start in die neue Woche wurde einerseits von weiter gestiegenen Ölpreisen geprägt und andererseits von den steigenden Renditen auf Staatsanleihen, denn die jüngsten Inflationsdaten haben die Ängste vor steigenden Zinsen wieder angefacht. Der rasche Ausverkauf von Staatsanleihen in wichtigen Ländern wie etwa den USA oder in Japan und der damit verbundene Anstieg der Zinsen seien derzeit die dominante Geschichte und gleichzeitig der wichtigste Treiber der Märkte, hiess es auch in einer Einschätzung der Onlinebank Swissquote.
Aus dem Nahen Osten gab es kaum erfreuliche Nachrichten zu melden. Das Gipfeltreffen vor dem Wochenende zwischen den USA und China wurde insbesondere mit Blick auf den Iran-Krieg mit Enttäuschung aufgenommen. Und am Wochenende polterte US-Präsident Donald Trump erneut mit Drohungen in Richtung Iran, die Gegendrohungen folgten auf dem Fuss.
DEUTSCHLAND
Der DAX drehte zu Wochenbeginn nach einem schwächeren Start ins Plus.
Zur Startglocke zeigte sich der DAX noch im Minus, machte seine Verluste im Verlauf jedoch wett und bewegte sich anschliessend in der Gewinnzone. Mit einem Plus von 1,49 Prozent bei 24'307,92 Zählern ging es in den Feierabend.
Der DAX verwandelte seine anfänglichen Kursverluste am Montag in Gewinne. Anfangs ging der Rückschlag vom vergangenen Freitag weiter, doch dann wurden die Anleger wieder mutiger und trieben den Leitindex zurück über die 24'000-Punkte-Marke. Spekulationen über neue Verhandlungsvorschläge von Seiten der USA und Iran sorgten dafür, dass es der DAX in die Gewinnzone schaffte.
Das Thema des Tages waren zunächst wieder schärfere Töne zwischen dem Iran und den USA. Laut dem Marktbeobachter Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets wurden davon getriebene Kurse unter 24'000 Punkten schon am Vormittag zu "Schnäppchenkäufen" genutzt. Ins Plus vordringen konnte der DAX dann wegen Meldungen, wonach wohl weitere Lösungsideen ausgetauscht werden. Unter anderem soll die US-Seite iranischen Medien zufolge dazu bereit sein, Ölsanktionen gegen den Iran vorübergehend zu lockern.

WALL STREET
An den US-Börsen fanden die Kurse am Montag keine gemeinsame Richtung.
Der Dow Jones Industrial beendete den Handel bei 49'686,12 Punkten um 0,32 Prozent höher. In den Handel war er knapp unterhalb der Nulllinie gegangen und hatte sich lange unentschlossen und mit wechselnden Vorzeichen präsentiert. Erst im späten Handel ging es dann etwas nachhaltiger aufwärts.
Der NASDAQ Composite verlor hingegen bis zur Schlussglocke 0,51 Prozent auf 26'090,73 Zähler. Er hatte zwar im Plus eröffnet, fiel dann jedoch schnell auf rotes Terrain zurück, aus dem er sich im Handelsverlauf nicht mehr befreien konnte.
Gestiegene Ölpreise und damit einhergehende Inflationsängste drückten auf die Stimmung. Daneben schwelte die Sorge vor einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg.
In den festgefahrenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hatte sich der Ton am Wochenende wieder verschärft. Und auch eine Wiedereröffnung der für die Weltwirtschaft so wichtigen Strasse für Hormus ist weiter nicht in Sicht. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntagabend mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran gedroht, sollt es nicht zu einer Einigung kommen. "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Am Montagabend folgte dann die fast schon übliche Kehrtwende: Er habe das US-Militär angewiesen, eine für Dienstag geplante Attacke nicht durchzuführen, schrieb Trump auf seinem sozialen Netzwerk. Man sei allerdings jederzeit bereit, einen umfassenden Angriff zu beginnen.

ASIEN
Zum Start in die neue Woche haben an den Börsen in Ostasien negative Vorzeichen dominiert.
In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 0,97 Prozent auf 60'815,95 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite daneben 0,09 Prozent tiefer bei 4'131,53 Zählern.
In Hongkong zeigte sich der Hang Seng 1,11 Prozent im Minus bei 25'675,18 Einheiten.
Auf der Stimmung lastete der andauernde Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit neuen Militärschlägen gedroht, falls es nicht zu einer Einigung kommt. Dazu gesellt sich Enttäuschung über das dürftige Ergebnis des Gipfeltreffens von Trump mit seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinpin in der vergangenen Woche. Der erhoffte Durchbruch war ausgeblieben. Die Strasse von Hormus ist derweil noch immer geschlossen, was die Ölpreise am Montag weiter in die Höhe trieb. Das Barrel Brentöl verteuert sich beim Übergang vom asiatisch dominierten zum europäischen Handel um 1,6 Prozent auf 111 US-Dollar. Unter Druck standen in der Region vor allem die Technologiewerte. Anleger warten gespannt auf die Geschäftszahlen von NVIDIA im späteren Wochenverlauf, von denen man sich Aufschluss darüber hofft, ob die KI-getriebene Nachfrage im Sektor andauert.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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| 18.05.26 | AJIS Co Ltd / Quartalszahlen |
| 18.05.26 | Alpha Tau Medical Ltd. Registered Shs-A- / Quartalszahlen |
| 18.05.26 | Americold Realty Trust Shs of Benef Interest / Generalversammlung |
| 18.05.26 | Apollo Micro Systems Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 18.05.26 | Business NZ PSI |
| 18.05.26 | Rightmove House Price Index (YoY) |
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| 18.05.26 | G7 Treffen |
| 18.05.26 | Immobilienpreisindex |
| 18.05.26 | Retail Sales (YoY) |
| 18.05.26 | Fixed Asset Investment (YTD) (YoY) |
| 18.05.26 | Industrial Production (YoY) |
| 18.05.26 | Gross Domestic Product s.a. (QoQ) |
| 18.05.26 | Gross Domestic Product (YoY) |
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| 18.05.26 | Christi Himmelfahrt |
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| 18.05.26 | EZB-Präsidentin Lagarde spricht |
| 18.05.26 | Consumer Confidence |
| 18.05.26 | Consumer Price Index (MoM) |
| 18.05.26 | Consumer Price Index (YoY) |
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| 18.05.26 | BoE's Greene speech |
| 18.05.26 | Globale Handelsbilanz |
| 18.05.26 | Trade Balance EU |
| 18.05.26 | BoE's Mann speech |
| 18.05.26 | Verbraucherpreisindex (YoY) |
| 18.05.26 | Consumer Price Index (MoM) |
| 18.05.26 | Net Inflation |
| 18.05.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 18.05.26 | NAHB Housing Market Index |
| 18.05.26 | Auktion 6-monatiger Treasury Bills |
| 18.05.26 | Auktion 3-monatiger Treasury Bills |
| 18.05.26 | Gesamte Netto TIC Flüsse |
| 18.05.26 | Netto Langzeit TIC Flüsse |
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Indizes in diesem Artikel
| DAX | 25’058.91 | 1.72% | |
| Dow Jones | 51’202.26 | 0.70% | |
| NASDAQ Comp. | 25’888.84 | 0.31% | |
| NASDAQ 100 | 29’635.95 | 0.64% | |
| SMI | 13’838.68 | 0.95% | |
| SPI | 19’531.26 | 1.06% | |
| NIKKEI 225 | 69’317.50 | 4.99% | |
| Hang Seng | 24’718.10 | 1.93% | |
| Shanghai Composite | 4’031.51 | 1.12% | |
| SLI | 2’215.53 | 1.30% |
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