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Geändert am: 18.01.2022 22:01:13

US-Börsen schliessen im Minus -- Zinsängste belasten: SMI schliesst mit Verlusten -- DAX beendet Sitzung mit kräftigem Rückschlag -- Asiens Börsen schlussendlich uneinheitlich

Am heimischen Aktienmarkt ging es am Dienstag abwärts. Der deutsche Aktienmarkt gab ebenfalls kräftig nach. Anleger in den USA zeigten sich am Dienstag verunsichert. Mit uneinheitlichen Tendenzen präsentierten sich die Märkte in Fernost.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich im Dienstagshandel mit Verlusten.

Der SMI verlor zum Start bereits deutlich und blieb auch im Verlauf rot. Die Verluste wurden im Verlauf ausgebaut, am Handelsende schlug noch ein Minus von 0,58 Prozent auf 12'560,56 Punkte zu Buche.

Auch die Nebenwerteindizes folgten dieser Tendenz nach einem schwachen Start. Der SLI beendete die Sitzung 0,93 Prozent tiefer bei 2'006,48 Zählern, der SPI verlor 0,73 Prozent auf 15'912,48 Einheiten.

Seit der Leitindex SMI gleich am ersten Handelstag des neuen Jahres bei 12'997 Punkten einen Rekord aufgestellt hatte, hat er in nur zwei Wochen etwa 500 Punkte eingebüsst. Die Gründe dafür waren Inflations- und Zinssorgen gekoppelt mit Konjunkturängsten und der sich weiter rasant ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus. Dies sorgte weltweit von Tokio über Europa bis zu den US-Futures für Kursverluste, kommentierte ein Händler. Gleichzeitig flüchteten Anleger aus den Anleihemärkten und trieben die Renditen auf neue Höchststände.

Weiter angefeuert wurden die Ängste zudem von einem Ölpreis, der auf dem höchsten Stand seit sieben Jahren notiert und damit eine Beschleunigung des geldpolitischen Kurswechsels der US-Notenbank wahrscheinlicher mache, meinte ein Händler. Damit stehen vor allem auf Wachstum in der Zukunft ausgerichtete Unternehmen bei den Anlegern zur Disposition, da sich mit steigenden Zinsen ihre Finanzierungsbedingungen verschlechtern und ihre ohnehin schon hohen Bewertungen an der Börse noch weiter steigen. Er rechnete denn auch damit, dass die Volatilität zunächst hoch bleiben werde.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt waren am Dienstag deutliche Verluste zu sehen.

Der DAX war mit einem deutlichen Abschlag in den Handel eingestiegen und blieb im Verlauf auf rotem Terrain. Das Minus wurde im Handelsverlauf weiter ausgebaut, sodass der Leitindex letztendlich um 1,01 Prozent auf 15'772,56 Punkte abrutschte.

Am Vormittag standen die ZEW-Konjunkturerwartungen auf der Agenda. Die Konjunkturerwartungen für Deutschland von Börsen- und Finanzexperten haben im Januar einen überraschend starken Sprung nach oben gemacht. Das half den Börsen aber nicht auf die Beine.

Am Nachmittag richteten sich die Blicke auf den Bankensektor, denn in den USA veröffentlichte Goldman Sachs Quartalszahlen. Am vergangenen Freitag hatte JPMorgan die Bilanzsaison in den USA eröffnet und die Anleger enttäuscht.

Die Berichtssaison stehe im Zeichen der Inflation, sagte Analyst Christian Henke vom Broker IG. Es sei nicht überraschend, dass die Anleger an der Seitenlinie erst einmal abwarteten. Das Enttäuschungspotenzial sei angesichts der Teuerungsrate nicht unerheblich und die anziehenden Renditen am Anleihemarkt schlügen den Anlegern zunehmend auf den Magen.

Die Rendite von US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren kletterte zuletzt über 1,8 Prozent. Die zehnjährige Bundesrendite kratzt an der Nulllinie und stieg auf den höchsten Stand seit Mai 2019. Für den DAX sei es jedoch ein Vorteil, dass er von werthaltigen Aktien dominiert werde, sagte Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Denn höher verschuldete Wachstumswerte aus dem Technologiesektor litten unter einem Zinsanstieg deutlich stärker.

WALL STREET

An den US-Börsen ging es am Dienstag deutlich abwärts.

Der Dow Jones rutschte um 1,51 Prozent auf 35'369,39 Punkte ab. Der Techwerteindex NASDAQ Composite verlor daneben 2,60 Prozent auf 14'5069,0 Zähler.

Kräftig steigende Renditen und unter den Erwartungen gebliebene Zahlen von Goldman Sachs führten an der Wall Street am Dienstag zu deutlichen Abgaben. Am Montag fand aufgrund eines Feiertages kein Handel statt. Vor allem der starke Anstieg der Renditen drückte auf das Sentiment. Darunter litten vor allem die Werte aus dem Technologie-Sektor. Sie gelten als besonders empfindlich gegenüber steigenden Zinsen.

Der Markt rechnet damit, dass die US-Notenbank zur Bekämpfung der hohen Inflation einen noch aggressiveren Kurs einschlagen könnte. Mittlerweile gelten vier Zinserhöhungen in diesem Jahr als ausgemacht. Eine weitere Verschärfung des geldpolitischen Kurses scheint zudem vorstellbar. In den Blick rückte damit auch die Sitzung der US-Notenbank in der kommenden Woche.

Auch die Konjunkturdaten des Tages enttäuschten. So hat die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Grossraum New York im Januar einen herben Rückschlag erlitten. Der Index fiel auf minus 0,7 Punkte. Volkswirte hatten nur einen Rückgang auf 25,5 prognostiziert.

ASIEN

An den asiatischen Aktienmärkten war am Dienstag keine einheitliche Richtung auszumachen.

Der japanische Leitindex Nikkei verlor im Dienstagshandel 0,23 Prozent und schloss bei 28'240 Punkten.

Der Shanghai Composite fuhr unterdessen Gewinne ein und verabschiedete sich mit Aufschlägen von 0,80 Prozent bei 3'569,91 Zählern. In Hongkong ging es für den Hang Seng 0,43 Prozent auf 24'112,78 Indexpunkte abwärts.

Die japanische Notenbank hat ihre Inflationserwartungen angesichts pandemiebedingter Lieferengpässe leicht angehoben. Die Bank of Japan (BoJ) geht aber weiterhin davon aus, dass sie ihre Zielrate von 2 Prozent zumindest in den kommenden beiden Fiskaljahren nicht erreicht wird.

In ihrem vierteljährlichen Prognosebericht zu Inflation und Wachstum projiziert die Notenbank für das Fiskaljahr 2022/23 und das darauffolgende Jahr nun eine Teuerungsrate von jeweils 1,1 Prozent. Bisher war sie von 0,9 und 1,0 Prozent ausgegangen. In diesem Fiskaljahr, das im März endet, dürften die Preise stagnieren.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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