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Geändert am: 17.09.2021 23:28:47

Hexensabbat: US-Börsen schliessen schwächer -- SMI und DAX gehen mit kräftigen Abschlägen ins Wochenende -- Märkte in Fernost schliessen mit grünen Vorzeichen

In den USA dominieren die Bären. Am heimischen Markt ging es letztlich am Freitag abwärts. Auch beim DAX standen die Zeichen auf "Verkaufen". Zum Wochenausklang war derweil an den Börsen in Asien eine freundliche Tendenz auszumachen.

SCHWEIZ

Vor dem Wochenende war der Schweizer Handel zunächst von Volatilität geprägt, dann aber ging es deutlich abwärts.

Der SMI konnte zum Start noch Gewinne verbuchen, pendelte dann um die Nulllinie um schliesslich mit herben Abschlägen ins Wochenende zu gehen. Er beendete den Tag 0,77 Prozent niedriger bei 11'935,53 Punkten.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI konnten in etwa die gleiche Tendenz ausweisen. Der SLI verlor letztendlich 1,03 Prozent auf 1'961,07 Einheiten, während der SPI 0,60 Prozent auf 15'483,65 Zähler einbüsste.

Am Markt herrschte laut Börsianern eine unsichere Stimmung. Erwähnt werden Inflations- und Konjunktursorgen und die unklaren weiteren Schritte der US-Notenbank Fed.

Für Schwankungen vor dem Wochenende sorgte der sogenannte grosse Verfallstag mit auslaufenden Terminkontrakten auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen. Vom "grossen Verfall" oder "Hexensabbat" sprechen Börsianer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also der Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien, auf denselben Tag fällt. Stärkere Kursausschläge an solchen Tagen gibt es vor allem bei Aktien-Schwergewichten. Im Blick behielten die Investoren zudem die Entwicklungen um den schuldenbeladenen chinesischen Immobilienkonzern Evergrande.

DEUTSCHLAND

Der DAX verzeichnete am Verfallstag ebenfalls offensichtliche Abschläge.

Der DAX zeigte sich bis zum Nachmittag unentschlossen, nachdem er auf grünem Terrain gestartet war. Dann ging es jedoch kräftig bergab. Das Börsenbarometer notierte zeitweise unter der psychologisch wichtigen Marke von 15'500 Punkten und beendete die Freitagssitzung 1,03 Prozent im Minus bei 15'490,17 Indexeinheiten.

An seinem letzten Handelstag mit 30 Indexwerten zeigte sich der DAX am Freitag schwächer.

Für Schwankungen sorgte der grosse Verfallstag mit auslaufenden Terminkontrakten. "Gerade bei der 15'700-Punkte-Marke könnte ein erbitterter Kampf entbrennen zwischen denen, die den Index darüber oder darunter sehen möchten", sagte Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Nach Handelsschluss wird der DAX dann aufgestockt. Dann wird er mit Aktien wie Zalando oder HelloFresh jünger und bunter. Ab Montag verfügt er dann über 40 Werte, darunter mit Airbus auch ein weiteres Schwergewicht.

WALL STREET

An der Wall Street haben Anleger Aktien auf ihren Verkaufszetteln.

Vor dem Wochenende schlossen die US-Börsen schwächer.

Der Dow Jones verlor 0,48 Prozent und schloss auf 34'584,88 Punkten. Mit dem NASDAQ Composite ging es deutlich stärker bergab. Er rutschte um 0,91 Prozent auf 15'043,97 Zähler ab.

Gebremst haben dürfte die Kurse der sogenannte grosse Verfall an den Terminbörsen. An diesen vier Börsentagen im Jahr wird das Aktiengeschäft in der Regel von handelstechnischen Aspekten bestimmt. An Europas Börsen hatte der Verfallstermin die Kurse deutlich belastet. Aber auch die Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch kommender Woche wirft bereits ihre Schatten voraus und sorgt unter Anlegern für Nervosität. Die Fed erwägt ein Anziehen der geldpolitischen Zügel.

ASIEN

An den Börsen in Asien ging es am Freitag aufwärts.

Der japanische Leitindex Nikkei stand schlussendlich 0,58 Prozent im Plus bei 30'500,05 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland konnte der Shanghai Composite bis Handelsende doch noch 0,19 Prozent auf 3'613,97 Zähler hinzu gewinnen. Der Hang Seng legte daneben um 1,03 Prozent zu auf 24'920,76 Einheiten.

Die wichtigsten Aktienmärkte Asiens haben sich damit am Freitag erholt. In den Vortagen hatten vor allem die chinesischen Börsen Verluste erlitten. Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda führte die Gewinne in Japan auf Rückkäufe nach den vorherigen Abgaben zurück. Auch in China legten die Märkte zu. Halley verwies aber auf die anhaltenden Probleme des Immobilienkonzerns Evergrande. Angesichts von 300 Milliarden US-Dollar an Schulden habe ein Untergang des Unternehmens das Zeug, grössere Schockwellen an den Finanzmärkten auszulösen. Gestützt habe die chinesischen Märkte der Umstand, dass die Notenbank des Landes Liquidität zur Verfügung stellte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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