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Geändert am: 17.08.2022 22:19:02

Nach dem Fed-Protokoll: Wall Street verlässt Handel in Rot -- SMI schliesst etwas tiefer -- DAX letztlich deutlich schwächer -- Asiens Börsen zum Handelsende in Grün

Der heimische Aktienmarkt ging etwas schwächer aus dem Mittwochshandel, der DAX musste zur Wochenmitte noch deutlich heftigere Verlust hinnehmen. Die US-Börsen notierten niedriger. Die Börsen in Fernost zeigten sich am Mittwoch dagegen von ihrer freundlichen Seite.

SCHWEIZ

Am heimischen Aktienmarkt zeigten sich die Anleger zur Wochenmitte vorsichtig.

Der SMI eröffnete etwas höher und konnte diese Gewinne bis zum Nachmittag sogar noch ausbauen. Doch der negativen Tendenz der internationalen Börsen konnte sich letztlich auch der SMI nicht entziehen, weshalb der Index 0,02 Prozent schwächer bei 11'128,19 Zählern aus dem Handel ging.

Auch die Nebenwertindizes SLI und SPI zogen anfangs an, rutschten dann aber am späten Nachmittag in die Verlustzone. Dort beendeten sie den Börsentag. Der SLI verlor letztlich 0,64 Prozent auf 1'713,35 Punkte, beim SPI betrugen die Verluste am Ende des Börsentages 0,22 Prozent bei 14'376,34 Einheiten.

Das Geschäft war von Zurückhaltung geprägt, da nachbörslich das Fed-Protokoll der jüngsten Sitzung publiziert wird. Die Fed hatte bei dieser Sitzung die Zinsen das zweite Mal in Folge um 75 Basispunkte erhöht. Nachdem jüngste Inflationsdaten jedoch auf einen nachlassenden Preisauftrieb hingedeutet haben, hoffen Marktteilnehmer, dass die Notenbank das Tempo ihrer geldpolitischen Straffung etwas drosselt. Die mit Spannung erwarteten Daten zum US-Einzelhandelsumsatz bewegten sich im Rahmen der Prognosen und lieferten so kaum einen Impuls.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt gab am Mittwoch deutlich nach.

So startete der DAX zwar mit einem kleinen Plus, drehte aber rasch in die Verlustzone ab. Während des schwachen Börsentages vergrösserten sich die Verluste stetig. Bei Ertönen der Schlussglocke beliefen sich die Abschläge auf 2,04 Prozent bei 13'626,71 Einheiten.

Analyst Christian Henke vom Broker IG warnte angesichts der jüngsten Sommer-Rally an den Börsen vor zu viel Euphorie. Auch wenn in den USA bezüglich der Inflation das Schlimmste womöglich erst einmal überstanden sei, könne davon in Europa nicht die Rede sein.

Henke verwies auf die am Morgen veröffentlichten Daten aus Grossbritannien. Dort beschleunigte sich im Juli die hohe Inflation noch einmal. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um zehn Prozent. Die Inflation bleibe ein Belastungsfaktor, betonte Henke.

Am Abend steht das Protokoll der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed an. Die reale Konsumtätigkeit unter Berücksichtigung der Preissteigerung leide unter der hohen Inflation, schrieben die Ökonomen der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die Konjunkturzuversicht dürfte deshalb erst einmal nicht grösser werden. "Dies hält die US-Notenbank aber nicht davon ab, die Leitzinsen weiter zu erhöhen." Das Sitzungsprotokoll werde wohl entsprechende Hinweise darauf geben, so die Experten.

WALL STREET

An der Wall Street standen die Zeichen zur Wochenmitte auf Rot.

Der Dow Jones gab anfänglich bereits ab und verblieb auch anschliessend auf rotem Terrain. Letztlich ging er 0,5 Prozent schwächer bei 33'980,72 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige NASDAQ Composite sank zum Handelsstart ebenfalls. Auch er gab im Verlauf nach und verabschiedete sich mit einem Abschlag von 1,25 Prozent bei 12'938,12 Zählern.

Das Fed-Protokoll wurde in einer unmittelbaren Reaktion leicht "taubenhaft" gelesen. Zwar sagten die Währungshüter, dass sie mit einer kontinuierlichen Erhöhung des Leitzinssatzes rechnen. Doch verwiesen sie auch darauf, dass eine Verlangsamung der Zinserhöhungen "zu einem bestimmten Zeitpunkt" angebracht sei. Die Aktienindizes gingen leicht nach oben, der Dollar gab etwas ab, doch dies war nicht von Dauer. Die Fed hatte bei dieser Sitzung die Zinsen das zweite Mal in Folge um 75 Basispunkte erhöht. Allerdings hat sich seit dem Protokoll der Preisauftrieb verlangsamt.

Zweites Hauptthema waren durchwachsene Zahlen aus dem Einzelhandel, die die Kauflaune dämpften. Am Dienstag hatten überraschend gute Zweitquartalszahlen und ermutigende Ausblicke der Einzelhändler Walmart und Home Depot Befürchtungen zerstreut, dass die hohe Inflation die Konsumbereitschaft der Amerikaner beeinträchtigen könnte. Mit den Quartalsausweisen des Home-Depot-Wettbewerbers Lowe's und der Supermarktkette Target sind jedoch am Mittwoch neue Zweifel aufgekommen.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte wiesen am Mittwoch grüne Vorzeichen aus.

In Tokio schloss der Nikkei mit einem Gewinn von 1,23 Prozent bei 29'222,77 Punkten.

Der Shanghai Composite kletterte bis Handelsschluss um 0,45 Prozent auf 3'292,53 Einheiten. Der Hang Seng zog bis zur Schlussglocke um 0,46 Prozent auf 19'922,45 Zähler an.

Teilnehmer sprachen von nachlassenden Sorgen über steigende Energie- und Rohstoffkosten.

Zur guten Stimmung dürfte auch beigetragen haben, dass die japanischen Exporte im Juli stärker als erwartet gestiegen sind. Dabei legte auch der Export ins für die Weltkonjunktur wichtige China um fast 13 Prozent zu.

Aus China kamen derweil Signale für weitere Unterstützungsmassnahmen für die lahmende Konjunktur, nachdem Ministerpräsident Li Keqiang eingeräumt hatte, dass die Null-COVID-Politik seines Landes die Konjunktur im zweiten Quartal stärker als erwartet beeinträchtigte. Der Politiker rief sechs Provinzen des Landes auf, den Konsum anzukurbeln. Finanziert werden solle dies durch die Ausgabe neuer Staatsanleihen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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