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Geändert am: 17.01.2022 18:02:20

SMI beendet Handel freundlich -- DAX schliesst im Plus -- Wall Street im Feiertag -- Asiens Börsen letztlich uneinheitlich

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich zum Wochenstart mit positiver Tendenz. Der deutsche Leitindex bewegte sich auf grünem Terrain. Die US-Börsen befinden sich am Montag in der Feiertagspause. Die Börsen in Fernost notierten am Montag ohne gemeinsame Richtung.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt verbuchte zum Wochenstart Gewinne.

Der SMI bewegte sich in der Gewinnzone, nachdem er etwas stärker gestartet war. Zum Handelsschluss zeigte er sich dann 0,86 Prozent stärker bei 12'633,21 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten der positiven Tendenz des Leitindex nach einem festen Start. Letztendlich gingen sie 0,93 Prozent stärker bei 2'025,39 Zählern, respektive 1,03 Prozent höher bei 16'045,63 Einheiten aus dem Handel.

Nach dem bislang eher durchwachsenen Börsengeschehen im neuen Jahr wagte der Schweizer Aktienmarkt am Montag einen Stabilisierungsversuch. Immerhin hatte der Leitindex SMI in der Vorwoche deutlich an Terrain verloren. Zugesetzt hat ihm die Erwartung steigender Leitzinsen in den USA und ein absehbares Ende der jahrelangen Geldschwemme. "Die Anleger fragen sich nun, wie es weiter geht: Freundet man sich mit dieser Tatsache an oder gibt es einen weiteren Rutsch an den Aktienmärkten?", hiess es in einem Kommentar.

Immerhin mehrten sich die Stimmen, wonach die Finanzmärkte mit einem Anziehen der gelpolitischen Schraube durch das Fed durchaus gut leben können. "Der Flickenteppich in der internationalen Geldpolitik wird heute um ein weiteres Stück ergänzt, nachdem sich die chinesische Notenbank zu einer Senkung zweier Schlüsselzinssätze für Geschäftsbanken durchgerungen hat", ergänzte ein weiterer Marktteilnehmer. Dennoch brauche man derzeit neue Impulse. "Die Unternehmen haben zwar während der jetzt beginnenden Berichtssaison die Chance, ihre Anpassungsfähigkeit an hohe Inflationsraten unter Beweis zu stellen. Kaum ein Unternehmen hat aber die Chance, sich gegen eine wegbrechende Nachfrage zu wappnen", fasste ein Händler die aktuelle Lage zusammen.

DEUTSCHLAND

Nach dem leichten Rückschlag in der Vorwoche stabilisierte sich der DAX am Montag.

Der DAX eröffnete die Sitzung höher und hielt sich auch anschliessend auf grünem Terrain. Aus dem Handel ging der Leitindex dann 0,32 Prozent stärker bei 15'933,72 Punkten.

In der Vorwoche hatte der DAX vergeblich versucht, die 16'000-Punkte-Hürde zurückzuerobern. Anschliessend war er fast an die 21- und 50-Tage-Durchschnittslinien zurück gerutscht. Sie gelten als Indikatoren für den kurz- und mittelfristigen Trend und tendieren aktuell seitwärts.

Anhaltende Inflations- und Zinssorgen sowie die Geschäftsberichte der Unternehmen dürften zunächst den weiteren Kurs an den Aktienmärkten bestimmen. Die Marktstrategen der Investmentbank JPMorgan um Mislav Matejka gehen nicht nur gelassen in die Berichtssaison, sondern sind auch sehr optimistisch für die Gewinnentwicklung im Jahr 2022. Die Markterwartungen sind ihrer Ansicht nach zu niedrig.

Feiertagsbedingt geschlossene US-Börsen sorgten für einen ruhigen Wochenauftakt.

WALL STREET

In den USA bleiben die Börsen anlässlich des Martin-Luther-King-Jr.-Tags geschlossen.

Der Dow Jones ging am Freitag schwächer in den Handel und gab anschliessend weiter nach. Zum Ertönen der Schlussglocke notierte er 0,56 Prozent im Minus bei 35'911,22 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite bewegte sich derweil in der Gewinnzone, nachdem er zum Start noch nachgegeben hatte. Letztlich legte er um 0,59 Prozent auf 14'893,75 Zähler zu.

Zum Start der Berichtssaison in den USA hat der US-Leitindex am Freitag seine Vortagesverluste ausgeweitet. Die Zahlen und Ausblicke einiger US-Finanzkonzerne fielen überwiegend enttäuschend aus. Auch die am Vortag abermals unter starken Verkaufsdruck geratenen Technologiewerte erholten sich nicht. Sie leiden besonders unter Zinsängsten, die noch einmal grösser geworden sind, nachdem einige US-Währungshüter signalisiert hatten, die Inflation aggressiv bekämpfen zu wollen.

Auch US-Konjunkturdaten gaben kaum Anlass zur Freude. So fielen die Umsätze im wichtigen US-Einzelhandel im Dezember deutlich stärker als erwartet. Die Industrieproduktion für Dezember konnte mit den Erwartungen ebenfalls nicht mithalten. Auch das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima enttäuschte und fiel im Januar auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren. Der Preisauftrieb der von den USA importierten Gütern schwächte sich dagegen im Dezember stärker als gedacht ab.

Den Auftakt bei den Unternehmenszahlen für das vierte Quartal machten vor dem Wochenende traditionell einige Grossbanken, deren Ergebnisse jedoch mehrheitlich die Erwartungen nicht erfüllten.

ASIEN

An den asiatischen Aktienmärkten war am Montag keine gemeinsame Richtung auszumachen.

Der japanische Leitindex Nikkei gewann letztlich 0,74 Prozent auf 28'333,52 Punkte hinzu.

Der Shanghai Composite legte um 0,58 Prozent auf 3'541,67 Zähler zu. In Hongkong verlor der Hang Seng dagegen 0,68 Prozent auf 24'218,03 Indexpunkte.

Die Aktienmärkte Asien zeigten sich zu Wochenbeginn uneinheitlich. Während es an der Börse in Tokio aufwärts ging, gab der Markt in Hongkong nach. Von der Wall Street kamen keine einheitlichen Vorgaben im Umfeld andauernder Zinssorgen und Quartalszahlen von US-Banken. An den US-Börsen findet am Montag aufgrund des Martin-Luther-King-Tags kein Handel statt.

Die People's Bank of China hat derweil die Zinssätze für die einjährige mittelfristige Kreditfazilität und für siebentägigen Reverse-Repo-Geschäfte um jeweils 10 Basispunkte auf 2,85 bzw. 2,1 Prozent gesenkt, wie aus einer offiziellen Erklärung hervorgeht. Die chinesische Notenbank pumpte zudem weitere liquide Mittel in die Wirtschaft. Marktbeobachter rechnen nun mit einer weiteren Senkung des Leitzinses noch in diesem Monat.

Aus veröffentlichten Konjunkturdaten geht indessen hervor, dass die chinesische Wirtschaft 2021 um 8,1 Prozent gewachsen ist, allerdings hat sich das Wirtschaftswachstum zum Jahresende hin weiter verlangsamt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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