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Geändert am: 16.09.2021 22:05:10

US-Börsen schlussendlich uneinheitlich -- SMI beendet Sitzung im Plus -- DAX letztendlich freundlich -- Börsen in Asien schlussendlich in Rot

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt präsentierten sich am Donnerstag fester. An den US-Börsen verhielten sich die Anleger zurückhaltend. Die asiatischen Märkte gaben am Donnerstag nach.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag von seiner freundlichen Seite.

So eröffnete der SMI bereits höher und legte auch anschliessend zu. Schlussendlich wies er noch ein Plus von 0,36 Prozent auf 12'028,44 Punkte aus.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI zogen im Tagesverlauf an und beendeten den Handel 0,59 Prozent fester bei 1'981,48 Zählern bzw. 0,48 Prozent höher bei 15'574,31 Einheiten.

Dem Leitindex SMI gelang schon in der Eröffnung der Sprung über die Marke von 12'000 Punkten, unter die er am Mittwoch gefallen war. Händler erklärten sich den freundlichen Börsenstart mit einem "Stimmungsumschwung" in New York am Vorabend. Dort sorgte ein überraschend stark gestiegener konjunktureller Frühindikator wieder für mehr Risikofreude.

Die Investoren in Asien liessen sich davon aber nicht anstecken. Dort belasteten die Sorgen über die Inflation, Lieferengpässe und den sich in Schieflage befindenden chinesischen Immobilienkonzern Evergrande auch am Mittwoch die Märkte, was der Euphorie der hiesigen Anleger Grenzen setzen dürfte.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex verzeichnete am Donnerstag Zuwächse.

So startete der DAX fester und stand auch im weiteren Handelsverlauf im Plus. Am Abend standen schliesslich Gewinne von 0,23 Prozent auf 15'651,22 Punkte an der DAX-Tafel.

Leicht positive Vorgaben kamen von der Wall Street. Dort hatte unter anderem ein überraschend freundlicher konjunktureller Frühindikator wieder für mehr Risikofreude gesorgt, nachdem der US-Leitindex Dow Jones Industrial am Dienstag noch auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Monaten gerutscht war. In Asien jedoch verlief der Handelstag meist mit negativem Ergebnis, dort trieb die Börsianer weiter die Krise um den hoch verschuldeten chinesischen Immobiliengiganten Evergrande um.

"Hierzulande bringt die Börsianer weiterhin wenig aus der Ruhe", schrieb Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Weder die Krise von Evergrande in China noch eine mögliche weitere Corona-Ausbreitung sorgten für Aufregung.

Im DAX standen an diesem Donnerstag für einen Tag 31 Mitglieder auf der Kurstafel, kurz bevor der deutsche Leitindex dann ab Montag dauerhaft auf 40 Werte aufgestockt wird. Die Abspaltung der Antriebstechnik-Tochter Vitesco von Continental wurde vorübergehend ein Mitglied. Conti-Aktionäre bekamen je ein Vitesco-Papier für fünf Continental-Aktien zugeteilt.

WALL STREET

An der Wall Street zeigten sich die Anleger am Donnerstag unentschlossen.

Der Dow Jones schloss 0,18 Prozent tiefer bei 34'751,12 Punkten. Der NASDAQ Composite schaffte es im späten Handel auf grünes Terrain und schloss 0,13 Prozent höher bei 15'181,92 Punkten.

Händler schauten mit wachsender Sorge gen China, wo der wankende Immobilienriese Evergrande eine Krise des Immobiliensektors auslösen könnte. Auch der chinesische Bankensektor könnte betroffen sein, die Entwicklung könnte empfindliche Auswirkungen auf die chinesische Konjunktur nach sich ziehen, warnen Stimmen aus dem Handel. Wegen des abgeschotteten Finanzmarktes in China drohten aber kaum Ansteckungsgefahren, heisst es weiter. "Evergrande zeigt, dass es so viele Schwachstellen im chinesischen System gibt und es schwer zu sagen ist, wo die chinesische Regierung eingreift. Das drückt einfach auf das Vertrauen", sagt Chefstrategin Seema Shah von Principal Global Investors.

Die heimischen Konjunkturdaten aus den USA sprachen dagegen eine positive Sprache. Der Philadelphia-Fed-Index für September fällt signifikant besser als erwartet aus. Und der Einzelhandelsumsatz im August ist deutlich gestiegen, obwohl hier von sinkenden Erlösen ausgegangen worden war. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen leicht schwächer als gedacht aus, bewegten sich aber im Grossen und Ganzen im Rahmen der Erwartung. "Verbrauchern geht es gemäss ihrer verfügbaren Mittel sehr gut, sie haben also die Möglichkeit, die Ausgaben zu erhöhen", sagt US-Chefvolkswirt Tom Porcelli von RBC. Der nationale Konsum stellt die entscheidende Kennziffer für das US-BIP. Die ausgabefreudigen US-Konsumenten stützten den Aktienterminmarkt kaum, weil die Fed schneller die Geldpolitik straffen könnte.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Donnerstag mit negativen Vorzeichen.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit einem Verlust von 0,62 Prozent bei 30'323,34 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite 1,34 Prozent auf 3'607,09 Zähler. Für den Hang Seng in Hongkong ging es um 1,46 Prozent auf 24'667,85 Einheiten abwärts.

Die schwachen chinesischen Konjunkturdaten vom Mittwoch wirkten noch nach, sagten Marktteilnehmer, die zudem von erhöhter Nervosität vor dem grossen Verfall am Freitag sprachen. Feste Vorgaben der Wall Street verpufften.

Schlusslicht unter den Börsen der Region war erneut Hongkong, wo der Hang-Seng-Index im späten Handel um 2 Prozent fiel. Zentrales Thema war dort das Debakel um den finanziell stark angeschlagenen Immobilienkonzern China Evergrande. Erst am Mittwoch hatte die chinesische Regierung Banken gewarnt, dass Evergrande am 20. September fällige Zinsen für Kredite nicht zahlen könne. Dazu kam, dass die Immobilienpreise in China zuletzt nicht mehr so stark gestiegen sind, nachdem die chinesische Regierung Massnahmen ergriffen hat, die der Überhitzung entgegenwirken sollen. Aus am Mittwoch veröffentlichten Daten ging hervor, dass die Preise für neue Wohnimmobilien im August den geringsten Anstieg seit acht Monaten verzeichneten.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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