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Geändert am: 16.06.2021 22:03:56

Nach US-Zinsentscheid: Wall Street gibt nach -- SMI schliesst nach neuem Rekordhoch im Plus -- DAX etwas schwächer -- Asiatische Indizes letztlich verlustreich

Der heimische Markt verbuchte am Mittwoch Gewinne, während sich der deutsche Leitindex unentschlossen zeigte. Die US-Börsen wiesen negative Vorzeichen aus. An den Märkten in Fernost ging es zur Wochenmitte weiter abwärts.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt dominierten am Mittwoch die Bullen.

Der SMI startete mit einem kleinen Plus und baute seine Gewinne im Verlauf weiter aus. Dabei konnte er bei 11'995,82 Punkten und somit knapp unter der 12'000er Marke ein neues Allzeithoch erklimmen. Letztlich kletterte er um 0,50 Prozent auf 11'982,03 Punkte.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI präsentierten sich ebenfalls in Grün. Der SLI ging bei 1'937,71 Einheiten um 0,36 Prozent stärker in den Feierabend, der SPI beendete die Sitzung bei 15'373,92 Stellen um 0,43 Prozent höher.

Trotz eines zuletzt starken Anstiegs der Inflation dürfte die Fed an ihrer extrem lockeren Geldpolitik festhalten, zumindest nach Einschätzung der Mehrheit der Ökonomen. An den Finanzmärkten wurde entsprechend nicht damit gerechnet, dass die amerikanischen Währungshüter eine Rückführung der Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft in der Corona-Krise signalisieren werden. Allenfalls könnte die Fed erste sanfte Exit-Signale aussenden. Die Bank Mirabaud verwies denn auch auf Stimmen, wonach die Sitzung für Fed-Chef Jerome Powell möglicherweise zu einer der wichtigeren wird. Und dass die Volatilität im Zusammenhang mit den drängender werdenden Fragen um den möglichen Zeitpunkt einer Normalisierung der Geldpolitik ansteigen könnte.

DEUTSCHLAND

Der DAX eröffnete etwas höher, drehte dann jedoch in die Verlustzone ab. Nachdem er mehrfach das Vorzeichen wechselte, notierte er zum Handelsende 0,12 Prozent leichter bei 15'710,57 Indexeinheiten.

Vor den geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt nicht aus der Reserve locken lassen. Das zu Wochenbeginn erreichte Rekordhoch von rund 15'803 Zählern blieb damit aber unverändert in Sichtweite. Die Ergebnisse der Zinssitzung der Fed werden nach Börsenschluss in Europa erwartet.

"Das ist wieder so ein Tag, der erst abends richtig losgeht. Auf dem Parkett warten alle auf die Fed", beschrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners die Börsenlage.

Die Inflation in den USA hatte zuletzt stark angezogen, was die Fed unter Druck setzen könnte, die geldpolitischen Zügel anzuziehen. Die Analysten der Dekabank gaben sich gleichwohl gelassen: "Trotz der stärker als erwarteten Preisdaten in den USA dürfte die Fed an ihrem Mantra festhalten, dass der Anstieg der Inflation nur vorübergehend ist". Die Notenbanker um den Chef Jerome Powell könnten den Fokus daher weiter auf die geldpolitische Unterstützung des Arbeitsmarktes legen.

WALL STREET

Nach den Entscheidungen der US-Notenbanksitzung gab die Wall Street am Mittwoch weiter nach.

Der Dow Jones eröffnete mit einem geringfügigen Plus, fiel dann aber auf rotes Terrain zurück und verweilte dort anschliessend. Bis zum Handelsende gab er um 0,77 Prozent auf 34'034,86 Punkte nach. Der NASDAQ Composite zeigte sich zum Handelsstart noch wenig bewegt, rutschte im Verlauf jedoch ebenfalls ins Minus und notierte letztlich 0,24 Prozent leichter bei 14'039,68 Zählern.

Die US-Notenbank hat ihre sehr lockere Geldpolitik bestätigt. Der Leitzins bleibe in der Spanne von null bis 0,25 Prozent, teilte die Fed nach ihrer Zinssitzung mit. Ökonomen hatten bereits mit der Entscheidung gerechnet.

ASIEN

Die asiatischen Indizes zeigten sich auch am Mittwoch verlustreich.

Der Nikkei in Tokio ging um 0,51 Prozent schwächer bei 29'291,01 Stellen aus dem Handel.

Auf dem chinesischen Festland schloss der Shanghai Composite 1,07 Prozent schwächer und bei 3'518,33 Punkten. Der Hang Seng in Hongkong musste ein Minus in Höhe von 0,70 Prozent hinnehmen und ging bei 28'436,84 Indexpunkten in den Feierabend.

Der Markt folgte den negativen Vorgaben der Wall Street, wo neue Konjunkturdaten nicht überzeugen konnten - insbesondere die Einzelhandelsumsätze. Die Blicke der Akteure waren aber auf die Bekanntgabe der Beschlüsse der zweitägigen Beratungen der US-Notenbank am Abend gerichtet, weshalb sich einige mit Engagements am Aktienmarkt zurückhielten. Allgemein wird zwar noch nicht mit einer Reaktion auf die zuletzt deutlich erhöhten Inflationsraten gerechnet. Die Frage ist daher, ob sich die Währungshüter mit dem Thema "Tapering" zumindest schon befassen, also einem möglichen Zurückfahren der umfangreichen Anleihekäufe als Konjunkturstimulus. Am Dienstag fielen die neuesten Erzeugerpreisdaten aus den USA höher aus als von Ökonomen erwartet.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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