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Geändert am: 15.06.2021 22:06:59

Wall Street beendet Handel mit Verlusten -- SMI schliesst im Plus -- DAX geht fester in den Feierabend -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich leichter

Der heimische Markt sowie das deutsche Börsenbarometer notierten im Dienstagshandel stärker. Die US-Börsen bewegten sich auf rotem Terrain. An den Märkten in Fernost wurden am Dienstag überwiegend Abschläge verzeichnet.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt verbuchte am Dienstag Aufschläge.

Der SMI startete mit einem Plus und hielt sich auch im weiteren Verlauf in der Gewinnzone. Er beendete die Sitzung mit einem Zuwachs von 0,47 Prozent bei 11'921,97 Punkten.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI präsentierten sich ebenfalls fester und gingen 0,34 Prozent höher bei 1'930,76 Zählern respektive 0,44 Prozent stärker bei 15'308,29 Indexeinheiten aus dem Handel.

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag gleich zur Eröffnung mit 11'900 die nächste Hunderter-Marke geknackt. Der Sturm auf die 12'000er Marke blieb aber aus. Am Markt gingen die Meinungen dazu etwas auseinander. So meinten manche Händler, der SMI könnte die Marke noch vor dem grossen Verfall an den Terminmärkten am Freitag überspringen. Andere Akteure sagten, Investoren bekommen im Vorfeld der morgigen US-Notenbanksitzung langsam kalte Füsse. Bei einigen Anlegern kämen langsam Zweifel auf, ob die US-Notenbank Fed nicht vielleicht doch strengere Töne auf ihrer Sitzung anschlagen könnte. Dies sorge dafür, dass sich Anleger mit weiteren Zukäufen erst einmal zurückhielten. "Sie haben erkannt, dass sie jede Menge Risiko mit sich herumtragen könnten, wenn die Fed es der Europäischen Zentralbank eben nicht gleichtun und ihrerseits schon erste Straffungen der Geldpolitik ankündigen wird", kommentierte ein Händler. Zwar sei die Situation in den USA durch die grossen Stimuli-Pakete grundsätzlich eine andere und die Inflation liege auch deshalb bei fünf Prozent. Dieses Niveau müsse die Fed nicht zwingend in Panik versetzen, die Unsicherheit über die tatsächliche Einschätzung der aktuellen Lage durch die US-Währungshüter dürfte den Markt aber in jedem Falle etwas ausbremsen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Dienstag freundlich.

Der DAX konnte zum Ertönen der Startglocke zulegen und verblieb auch im weiteren Verlauf in der Gewinnzone. Er beendete die Sitzung mit plus 0,36 Prozent bei 15'729,52 Zählern.

Am deutschen Aktienmarkt blieb der DAX in Sichtweite des zu Wochenbeginn erreichten Rekordhochs. Die Aktienmärkte befinden sich seit Monaten im Aufwärtstrend. Angetrieben werden die Kurse insbesondere von der sehr lockeren Geldpolitik der Notenbanken und den milliardenschweren Corona-Hilfspaketen der Regierungen. "Solange eine neue kurzfristige Übertreibung oder frische Umkehrsignale ausbleiben, geht die Show weiter", kommentierte Charttechnik-Experte Andreas Büchler von Index Radar.

Mit Blick auf den DAX schrieben die Analysten der Landesbank Helaba: "Grundsätzlich gilt es der Regel 'The trend is your friend!' besondere Aufmerksamkeit zu schenken, was das neuerliche Rekordhoch des Leitindex unterstreicht." Allerdings sollte dennoch immer wieder kritisch analysiert werden, ob die Rahmenbedingungen auf dem erreichten Niveau Neuengagements rechtfertigen und ob sich insbesondere ausreichend tragfähige Chance/Risiko-Profile definieren lassen. Gründe, welche ein solches negativ beeinflussen, seien durchaus vorhanden, wie etwa die Inflation, welche den höchsten Stand seit zehn Jahren erreichte.

WALL STREET

Der US-Aktienmarkt gab am Dienstag nach.

So eröffnete der Dow Jones kaum verändert und fiel anschliessend in die Verlustzone. Er beendete den Handel letztlich mit einem Minus von 0,27 Prozent auf 34'299,73 Punkte. Daneben gab der NASDAQ Composite anfänglich geringfügig und sank danach tiefer ins Minus. Er beendete den Tag letztlich 0,71 Prozent leichter bei 14'072,86 Zählern.

Experten rechnen zwar nicht mit einer Zinsänderung, warten aber mit Spannung auf Aussagen der Währungshüter zum Thema Inflation. Davor wollen sich die Anleger nicht mehr gross neu positionieren.

Debattiert wird derzeit vor allem über die Nachhaltigkeit der aktuell sehr hohen US-Inflation und den damit steigenden Druck auf die Notenbank, die geldpolitischen Zügel anzuziehen. "Die spannendste Frage wird sein, ob die Fed schon über eine Rückführung ihrer milliardenschweren Wertpapierkäufe nachdenkt", sagte ein Experte.

Konjunkturdaten vermittelten am Dienstag nochmals neue Eindrücke über die aktuelle wirtschaftliche Verfassung der USA. Der hohe Erzeugerpreisanstieg untermauerte die jüngsten Inflationsbedenken. Die Stimmung in den New Yorker Industrieunternehmen konnte derweil die Erwartungen nicht ganz erfüllen und die Einzelhandelsumsätze fielen im Mai etwas deutlicher als gedacht aus. Die US-Industrie hat ihre Produktion im Mai um 0,8 Prozent und damit etwas stärker als erwartet gesteigert.

ASIEN

Im asiatischen Handel ging es am Dienstag überwiegend abwärts.

Einzig in Tokio notierte der Nikkei letztlich 0,96 Prozent fester bei 29'441,30 Punkten.

Nach dem Feiertag am Montag ging es auf dem chinesischen Festland für den Shanghai Composite schlussendlich 0,92 Prozent auf 3'556,56 Einheiten herunter. Der Hang Seng in Hongkong verlor daneben 0,71 Prozent auf 28'638,53 Stellen.

Dominierendes Thema an den Märkten war die zweitägige Sitzung der US-Notenbank, die dann am Mittwochabend (MESZ) ihre Ergebnisse präsentieren wird. Zuletzt hatten die Notenbanker immer wieder betont, über die derzeit hohen Inflationsraten hinwegzusehen, und zunächst weiter keine Straffung ihrer Geldpolitik zu planen. Darauf hatten sich die Marktzinsen in den USA merklich zurückgebildet, wenngleich sie an den beiden vergangenen Tagen wieder eine leichte Gegenbewegung nach oben zeigten.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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