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Geändert am: 15.04.2024 22:02:23

Anleger nehmen Irans Angriff auf Israel eher gelassen hin: US-Börsen schliessen tiefer -- SMI und DAX letztlich freundlich -- Asiatische Börsen schliessen mehrheitlich leichter

Der heimische und deutsche Aktienmarkt starteten mit leichten Gewinnen in die neue Handelswoche. Die US-Börsen gaben am Montag nach. Die asiatischen Märkte präsentierten sich am Montag tendenziell tiefer, während es in Shanghai bergauf ging.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt startete am Montag freundlich in die neue Börsenwoche.

Der SMI bewegte sich zum Handelsstart im Plus und blieb dann auf grünem Terrain. Zum Ende der Sitzung notierte der Leitindex 0,14 Prozent höher bei 11'395,81 Punkten.

Der SPI und der SLI folgten nach einem freundlichen Start der positiven Tendenz des Leitindex. Schliesslich notierten sie 0,24 Prozent fester bei 15'087,40 Einheiten bzw. 0,26 Prozent stärker bei 1'869,68 Zählern.

Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten liess die Anleger aber erneut vorsichtig agieren.

Mit mehr als 300 Raketen und Drohnen griff die iranische Armee am Wochenende israelische Ziele an. Dieser erste direkte Angriff des Iran auf Israel bringe die Erzfeinde an den Rand eines Krieges, hiess es. Die israelische Führung hat Medienberichten zufolge noch nicht entschieden, wie sie auf den Angriff reagieren soll. Das Kriegskabinett habe noch keine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen, berichtete die Zeitung "Times of Israel". Mit dieser Eskalation dürfte eine Flucht in sichere Häfen einsetzen, sind sich Beobachter einig. Hinzu komme, dass die angelaufene Berichtssaison für das erste Quartal gemischte Signale sendete.

Hierzulande sorgte am Montag auf Unternehmensebene vor allem die Meldung für Aufmerksamkeit, dass der Untersuchungsbericht zu den Hindenburg-Manipulationsvorwürfen Temenos entlastet.

DEUTSCHLAND

Die deutschen Anleger zeigten sich am Montag trotz des Iran-Israel-Konflikts in recht guter Stimmung.

Der DAX eröffnet minimal höher. Anschliessend stieg der deutsche Leitindex rasch über die 18'000-Punkte-Marke und setzte sich dort fest. Letztendlich notierte er 0,54 Prozent höher bei 18'026,58 Zählern.

Der DAX hat am Montag einen Erholungskurs eingeschlagen. Er näherte sich wieder der Marke von 18'200 Punkten. Deutlich stärker als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsumsätze hoben die Stimmung zusätzlich, denn sie untermauern eine robuste US-Wirtschaft. Der Nahost-Konflikt sorgte unterdessen zwar für eine gewisse Nervosität, doch Anleger reagierten bisher gelassen. Allerdings, so warnte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets, sei der deutsche Leitindex technisch angeschlagen und zeige derzeit mehr Stärke, "als wirklich dahinterstecken dürfte".

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Montag mit roten Vorzeichen.

Der Dow Jones Index verlor 0,65 Prozent auf 37'735,24 Punkte. Der NASDAQ Composite gab daneben 1,79 Prozent auf 15'885,02 Punkte nach.

Die jüngste Eskalation des Nahostkonflikts liess die Anleger zurückhaltend agieren. Etwas stützend wirkte nach Angaben aus dem Handel, dass der iranische Angriff auf Israel Grossteils abgewehrt wurde und wenig Schaden anrichtete. Beobachter warnten jedoch, dass die Lage jederzeit weiter eskalieren könnte.

Neben der politischen Grosswetterlage rückte ausserdem die gerade anlaufende Bilanzsaison in den Fokus.

An Konjunkturdaten wurden am Montag derweil die vielbeachteten Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Sie stiegen im März um 0,7 Prozent zum Vormonat. Volkswirte hatten im Konsens einen Anstieg um 0,3 Prozent vorhergesagt. Die Daten geben Auskunft über den privaten Konsum, der für etwa 70 Prozent der US-Wirtschaftsleistung steht. Der gleichzeitig veröffentlichte Empire State Manufacturing Index erreichte im April einen Stand von minus 14,3, nachdem der Index im März bei minus 20,9 gestanden hatte. Erwartet worden war allerdings ein Stand von minus 5,0.

ASIEN

Am Freitag mussten die asiatischen Börsen überwiegend Verluste verkraften.

In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei 225 letztlich 0,74 Prozent leichter bei 39'232,80 Zählern.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite hingegen um 1,26 Prozent auf 3'057,38 Einheiten an. In Hongkong ging der Hang Seng 0,73 Prozent leichter bei 16'600,46 Stellen in den Feierabend.

Die Eskalation im Nahen Osten nach dem erstmaligen direkten Angriff Israels durch Iran sorgte an den Aktienmärkten in Asien für Nervosität und fallende Kurse. Dabei fielen die Abgaben insgesamt aber eher moderat aus, nachdem sie zwischenzeitlich zumindest etwas deutlicher waren. In Schanghai stieg das Börsenbarometer sogar deutlich.

Auch am Ölmarkt fiel die Reaktion eher gelassen aus. Die Ölpreise zeigten sich wenig verändert, Rohöl der Sorte Brent kostete mit zeitweise 85,45 Dollar je Fass einen Tick weniger als am Freitag. Ein Anstieg der Ölpreise sei kurzfristig unwahrscheinlich, weil die OPEC über ausreichend freie Kapazitäten verfüge und die geopolitische Risikoprämie bereits hoch sei, erläuterten die Energieexperten von ANZ.

Der Markt sei seit Oktober, als der Hamas-Israel-Konflikt begann, nervös, und eine mögliche iranische Beteiligung sei schon lange ein Grund zur Sorge. Während Teheran die Angelegenheit nun als abgeschlossen betrachten könnte, werde einiges davon abhängen, wie wiederum Israel nun reagiere, so ANZ weiter.

An den Aktienmärkten schien die Entwicklung ähnlich interpretiert zu werden. Günstig sei auch, dass der iranische Angriff mit Drohnen und Raketen wohl nur überschaubare Schäden hinterlassen hat, dank der Luftabwehr Israels.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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