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Geändert am: 14.10.2021 22:11:04

US-Börsen letztendlich im Plus -- SMI beendet Sitzung höher -- DAX schliesst fester -- Börsen in Fernost gehen uneinheitlich aus dem Handel

Der heimische Aktienmarkt konnte sich am Donnerstag auf grünes Terrain absetzen, während der deutsche Leitindex Gewinne erzielte. An der Wall Street sorgen Quartalszahlen für Käufe. Die wichtigsten Handelsplätze in Asien fanden am Donnerstag keine einheitliche Tendenz.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt trat am Donnerstag zeitweise auf der Stelle, konnte sich am Nachmittag dann jedoch in die Gewinnzone vorschieben.

Der SMI eröffnete höher, rutschte dann an die Nulllinie ab. Dank neuem Schwung aus den USA ging es dann jedoch wieder nach oben. Schlussendlich verzeichnete das Börsenbarometer einen Zuschlag von 0,66 Prozent auf 11'892,52 Punkte.

Die Nebenwertindizes SLI und SPI legten zu. Der SLI gewann 0,77 Prozent auf 1'927,49 Zähler, während der SPI 0,74 Prozent auf 15'358,13 Einheiten zulegte.

Einmal mehr wurde der Schweizer Aktienmarkt von den defensiven Schwergewichten ausgebremst. Bereits am Vortag sorgten Kursverluste bei Roche und Novartis dafür, dass der Leitindex SMI seinen europäischen Pendants hinterherhinkte. Insgesamt sei nämlich wieder eine wachsende Risikobereitschaft bei den Anlegern zu beobachten, kommentierte ein Händler. Zwar gebe die Inflation nach der Veröffentlichung der Konsumentenpreise in den USA vom Vortag weiterhin Anlass zur Sorge, ebenso nach den Erzeugerpreisen in China. Gleichzeitig begrüssten Investoren aber das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung und die Reaktion der Zentralbank auf die steigenden Preise.

"Um das Risiko eines eher 'strukturellen' als 'vorübergehenden' Inflationsanstiegs zu mindern, sprachen sich die Fed-Vertreter für ein Tapering ab Ende des Jahres aus", fasste ein Börsianer zusammen. Derzeit kauft die Fed monatlich Anleihen im Wert von 120 Milliarden US-Dollar. "Auch wenn es ab November nur um eine Reduzierung um zehn Milliarden US-Dollar geht, es würde ein starkes Signal an die Anleger senden, dass zumindest die Geldpolitik keine Getränke mehr für die Party kostenfrei servieren wird", kommentierte ein weiterer Experte. Dadurch würden gesunde Abkühlungen auf mittlerweile überhitzten Märkten möglich.

Darüber hinaus gewann die Berichtssaison in den USA an Dynamik: Weitere US-Grossbanken wie Morgan Stanley, Bank of America und Citigroup warteten bereits vor US-Handelsstart mit Quartalszahlen auf.

DEUTSCHLAND

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt waren am Donnerstag in Kauflaune.

So startete der DAX fester und baute die Gewinne stetig aus. Zur Schlussglocke schlug ein Plus von 1,4 Prozent auf 15'462,72 Punkte zu Buche.

Ein leichtes Nachlassen der Inflationsängste stützte den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag. "Die Anleger haben die Hoffnung, dass die Preissteigerungen jetzt den Hochpunkt ausbilden und die Inflation danach wieder zurückgeht. In der Tat könnte der hohe Ölpreis und die daraus entstehenden Belastungen für die Wirtschaft wieder zu einer weniger stark steigenden Ölnachfrage und nachlassenden Preisen führen", bemerkte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Sein Kollege Andreas Lipkow von der comdirect sieht unter den Anlegern zunehmende Erwartungen eines wieder anspringenden Konjunkturwachstums in Europa und einer Entspannung an den Rohstoffmärkten.

Das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung vom Vorabend deute ein langsames Tempo für die erwartete Reduzierung der Anleihekäufe an, hiess es von den Experten der Credit Suisse. Das komme an den Börsen gut an.

Die Blicke der Anleger seien wieder mehr nach oben als nach unten gerichtet, glaubt Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Viele hoffen nach den turbulenteren letzten Monaten jetzt auf eine Jahresend-Rally."

WALL STREET

An den US-Märkten wurde am Donnerstag ein freundlicher Handel beobachtet.

Der US-Leitindex Dow Jones eröffnete die Sitzung etwas fester und konnte seine Gewinne dann weiter ausbauen. Zuletzt legte er noch um 1,56 Prozent auf 34'912,56 Punkt zu. Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete bereits deutlich höher. Im weiteren Verlauf behielt er seine positive Tendenz und beendete die Sitzung mit einem Plus von 1,73 Prozent auf 14'823,43 Zähler.

Der Handelstag stand ganz im Zeichen der grossen US-Banken: Nachdem gestern bereits die Grossbank JPMorgan ihre Zahlen zum vergangenen Quartal vorgelegt hatte, zogen heute die Mitbewerber Bank of America, Morgan Stanley, Wells Fargo und Citigroup nach. Die Institute konnten allesamt mit Gewinnen glänzen.

Anleger dürften bei der nun begonnenen Berichtssaison aber besonders auf die Folgen der Inflation achten. "Können die Unternehmen diesen Risiken trotzen, oder wurde die gesamte Rally nur durch die ultralockere Geldpolitik angeheizt", so Carsten Brzeski, Global Head of Macro Research der ING gegenüber Dow Jones Newswires. Die Anleger wollten "einen Einblick erhalten, wie solide die Erträge und Unternehmen in die Tapering-Phase und die Ära etwas höherer Zinssätze gehen."

ASIEN

Uneinheitlich zeigten sich am Donnerstag die Aktienmärkte in Asien.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit einem Gewinn von 1,46 Prozent bei 28'550,93 Zählern.

Auf dem chinesischen Festland sank der Shanghai Composite hingegen bis Handelsende um 0,10 Prozent auf 3'558,28 Einheiten.

In Hongkong findet am Donnerstag wegen eines Feiertages kein Handel statt. Da der Handel am Vortag aufgrund einer Taifun-Warnung vollständig abgesagt wurde, war der Hang Seng zuletzt am Dienstag um 1,43 Prozent auf 24'962,59 Punkte gefallen.

Die solide Entwicklung der Wall Street habe den asiatischen Börsen den notwendigen Rückenwind verliehen, stellte Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda fest. Japanische Aktien hätten zudem von zurückhaltenden Aussagen eines Notenbankmitglieds profitiert.

Nicht mithalten konnten die chinesischen Festlandsbörsen. Halley begründete dies mit dem Anstieg der Produzentenpreise in dem Land. Diese hätten Sorgen wegen Störungen der Lieferketten verstärkt. In China waren die Erzeugerpreise im September so stark gestiegen vielen Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum August hatte sich der Anstieg noch einmal beschleunigt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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