<
Kurse + Charts + Realtime
Snapshot
Chart (gross)
Historisch
Chartvergleich
>
<
Nachrichten
Marktberichte
Analysen
>
Geändert am: 14.10.2019 22:08:49

Dow geht mit kleinem Minus aus dem Handel -- SMI und DAX schliessen leichter -- Asiens Börsen letztlich in Grün

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt ist schwach in die neue Woche gestartet.

Der Leitindex SMI hatte den Tag schon im Minus begonnen und baute seine Verluste zwischenzeitlich noch aus. Im späten Handel konnte er diese jedoch wieder etwas eindämmen. Er schloss mit einem Abschlag von 0,53 Prozent auf 9'964,24 Zähler.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI wiesen Verluste aus. Für den SLI ging es letztlich 0,53 Prozent auf 1'523,75 Einheiten nach unten, während der SPI 0,5 Prozent schwächer bei 12'117,85 Punkten schloss.

Während an anderen europäischen Börsenplätzen von einer Verschnaufpause nach der Rally von Ende vergangener Woche die Rede war, litt der Schweizer Markt vor allem unter den sehr schwachen Pharma-Grosswerten. Diese wurden von der Aussicht auf mögliche Strafzölle seitens der USA gebremst.

So hiess es in einem Bericht der NZZ unter Berufung auf gut informierte Quellen, der amerikanische Handelsbeauftragte Robert Lighthizer habe vor Pharmavertretern Strafzölle auf Exporte von pharmazeutischen Gütern aus der Schweiz in Aussicht gestellt.

Die Annäherungen zwischen den USA und China in Sachen Handelsstreit vom letzten Freitag werden derweil allgemein begrüsst. Ein Teilabkommen löse zwar noch nicht den Handelskonflikt, sorge aber für eine gewisse Entspannung bei den Investoren, heisst es etwa in einem Kommentar der Credit Suisse.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex gab am Montag nach.

Der DAX war mit einem Abschlag in den Tag gestartet und fiel im Handelsverlauf tief in die Verlustzone. Am späten Nachmittag konnte er seine Verluste zwar weitgehend wettmachen, notierte letztlich jedoch noch 0,20 Prozent tiefer bei 12'486,56 Zählern.

Der deutsche Aktienmarkt hat sich nach seiner Freitagsrally zum Wochenauftakt eine Auszeit genommen. Dämpfende Nachrichten aus China zum Handelskonflikt mit den USA nahmen Anlegern den Wind aus den Segeln. China wolle weitere Gespräche führen, bevor es die sogenannte "Phase eins" des Handelsabkommen unterzeichnen werde, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg von mit der Angelegenheit vertrauten Personen. US-Präsident Donald Trump hatte hingegen bereits am Freitag die Einigung auf ein Teilabkommen verkündet.

Zudem drohe noch immer ein ungeregelter Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union mit wirtschaftlichem Chaos auf beiden Seiten.

Anzeige

DIE TOP-ETFS VON iSHARES

Name Valor TER Perf. 3J in %
iShares SMI® (CH)
889976
0.36
42.97
iShares Core SPI® (CH)
23793565
0.10
44.24
iShares Edge S&P 500 Mini...
20023273
0.20
43.04
iShares MSCI World ESG Sc...
43695827
0.20

iShares Electric Vehicles...
44880650
0.40

WALL STREET

Zum Beginn der neuen Woche ging es an der Wall Street wenig bewegt zu.

Der Dow Jones hatte den Montagshandel mit einem kleinen Verlust begonnen und bewegte sich anschliessend in einer engen Range um die Nulllinie. Am Ende schloss er 0,11 Prozent tiefer bei 26'787,36 Punkten. Auch der NASDAQ Composite hatte zum Start etwas nachgegeben und hielt sich im Anschluss nahe seines Schlusskurses von Freitag. Bis Börsenschluss verlor der Techwerteindex 0,10 Prozent auf 8'048,65 Einheiten.

Eine neue Wasserstandsmeldung im Handelskonflikt hat die Anleger an der Wall Street am Montag wieder etwas vorsichtiger gestimmt. Am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump zwar eine Teileinigung mit China verkündet, dann aber trübte eine Meldung das Bild, dass der Kompromiss doch noch nicht unter Dach und Fach sei.

China wolle weitere Gespräche führen, bevor es die sogenannte "Phase eins" des Handelsabkommens unterzeichnen werde, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg von mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Ende Oktober sollen demnach Einzelheiten noch ausgearbeitet werden, bevor Präsident Xi Jinping das am Freitag von Trump verkündete Abkommen unterzeichnen könne. Die zuletzt spürbare Euphorie im Handelsstreit erfuhr damit zu Wochenbeginn wieder einen leichten Dämpfer.

ASIEN

In Asien waren die Anleger am Montag in Kauflaune.

In Japan blieb die Börse feiertagsbedingt geschlossen. Zuletzt war der Nikkei am Freitag um 1,15 Prozent auf 21'798,87 Zähler geklettert.

Der Shanghai Composite schloss auf dem chinesischen Festland 1,15 Prozent stärker bei 3'007,88 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong um 0,81 Prozent zulegte auf 26'521,85 Punkte.

Die Anleger reagierten damit zwar positiv auf die offenbar gefundene Teileinigung im US-chinesischen Handelszwist, die Begeisterung hielt sich aber in Grenzen angesichts vielfacher Skepsis über die erzielten Fortschritte. Für einen Stimmungsdämpfer sorgten zudem die chinesischen Exporte und Importe im September. Beide sanken gegenüber dem Vorjahr etwas stärker als Analysten geschätzt hatten.

Anders als US-Präsident Donald Trump, der von einem "sehr substanziellen" Abkommen sprach, aber auch nur einer "Phase eins", äusserten sich Analysten vorsichtig zu den erzielten Ergebnissen, während Peking von "substanziellen Fortschritten auf vielen Feldern" sprach. Jeffrey Halley von Oanda sieht "kaum Zeichen für einen signifikanten Durchbruch". Beide Seiten schienen kleine Erfolge ausgehandelt zu haben, die ihnen zwar im Hier und Jetzt hülfen, wichtige Probleme habe man aber vor sich her geschoben.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

Eintrag hinzufügen

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
14.10.19 Allergan plc / Generalversammlung

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
n/a
Handelsstreit sorgt für Auf und Ab | BX Swiss TV

Indizes in diesem Artikel

DAX 13'137.70
-0.16%
Dow Jones 27'766.29
-0.20%
NASDAQ Comp. 8'506.21
-0.24%
SMI 10'338.35
-0.46%
SPI 12'486.28
-0.41%
NIKKEI 225 23'038.58
-0.48%
Hang Seng 26'466.88
-1.57%
Shanghai Composite 2'903.64
-0.25%
SLI 1'586.78
-0.42%

Finanzen.net News

pagehit
FinanzenNet.Finando.Web.Core.Areas.Article.ViewModels.News.DetailsViewModel FinanzenNet.Finando.Web.Core.Extensions.VueComponent ;