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Geändert am: 14.09.2021 22:10:05

Wall Street schlussendlich mit Abschlägen -- SMI klettert zum Handelsschluss leicht -- DAX letztendlich etwas höher -- Asiens Märkte schliessen ohne einheitliche Tendenz

Der heimische Markt präsentierte sich am Dienstag etwas fester, auch der deutsche Leitindex legte leicht zu. An den US-Börsen ging es abwärts. Die Börsen in Fernost zeigten sich derweil schlussendlich uneins.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt bewegte sich leicht im Plus.

Der SMI notierte zur Eröffnung leicht höher. Im weiteren Verlauf kämpfte er sich dann in die Gewinnzone vor, wo er die Sitzung auch 0,19 Prozent fester bei 12'097,28 Punkten beendete.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten dem Trend des Leitindex, nachdem sie zuvor etwas stärker gestartet waren. Am Abend betrug das Plus noch 0,31 Prozent auf 1'987,20 Zähler bzw. 0,18 Prozent auf 15'633,05 Einheiten.

In der kommenden Woche stehen nach der EZB vergangene Woche dann auch das Fed sowie die SNB mit ihren aktuellen Zinsentscheidungen auf der Agenda. Allerdings hatten beide Institute zuletzt betont, dass sie die Inflationsentwicklung als vorübergehendes Phänomen erachten. Als tendenziell belastend wurde die zunehmende Regulierung der chinesischen Technologie-Konzerne durch die Regierung in Peking erachtet sowie die sich ausweitende Liquiditätskrise des zweitgrössten Immobilienentwicklers Evergrande. Auch ein neuer Ausbruch der Delta-Variante des Coronavirus in der Küstenmetropole Xiamen und der nun verhängte Lockdown schrecke einige Investoren auf, hiess es im Handel.

DEUTSCHLAND

Am Dienstag zeigte sich der DAX antriebslos.

Der DAX begann den neuen Tag etwas schwächer. Zeitweise konnte er wieder etwas zulegen, fiel dann aber an die Nulllinie zurück. Aus dem Handel ging er mit leichten Zuschlägen von 0,14 Prozent bei 15'722,99 Punkten.

Letztlich hielt sich der Rückenwind aber in Grenzen. "Es wird am Markt verhalten positiv gesehen, dass es keine negative Überraschung gab", sagte ein Händler.

In den USA hatte sich der Anstieg der Verbraucherpreise im August von einem hohen Niveau aus etwas abgeschwächt. "Der Preisdruck ist weiterhin beträchtlich, auch wenn die Raten sowohl im Monats- als auch im Vorjahresvergleich etwas geringer ausfallen", kommentierte Ulrich Wortberg von der Helaba.

Die Inflation liegt weiter deutlich über dem Inflationsziel der US-Notenbank Fed, die zwei Prozent anstrebt. Die Fed macht aber vor allem vorübergehende Faktoren für die hohe Rate verantwortlich. An den Märkten wird derzeit über die weiteren Schritte der US-Währungshüter gerätselt, die in der kommenden Woche zur nächsten Sitzung zusammenkommen. Zuletzt hatte die Fed eine Drosselung ihrer Anleihekäufe signalisiert.

WALL STREET

Der US-Handel war am Dienstag von Abschlägen geprägt.

Der Dow Jones eröffnete den Handel etwas fester und legte zunächst auch anschliessend zu. Im weiteren Verlauf fiel er dann jedoch ins Minus zurück, wo er die Sitzung schlussendlich 0,84 Prozent tiefer bei 34'577,57 Punkten beendete. Der NASDAQ Composite ging mit einem grösserem Plus in Handelstag, notierte dann aber auch im Minus. Am Abend wies er noch Verluste von 0,45 Prozent auf 15'037,76 Zähler aus.

In den USA wurden vorbörslich die jüngsten Inflationsdaten für den Monat August vorgelegt. Diese war schwächer ausgefallen als zuvor erwartet. "Die neuen Inflationsdaten nehmen den Druck von der Fed", meinte ein Händler gegenüber Dow Jones Newswires. Er geht nicht davon aus, dass sich Geldpolitik der Währungshüter nach den Daten schnell ändert. "Die Daten stützen die Sichtweite der Fed, dass die Inflation ein vorübergehendes Phänomen ist", so ein Händler. "Die neuen Daten sind zwar bullish, für einen dynamischen Ausbruch der Aktienmärkte nach oben reichen sie aber wohl nicht", so der Marktteilnehmer.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte hielten sich vor den US-Preisdaten zurück.

Der japanische Leitindex Nikkei gewann am Dienstag 0,73 Prozent hinzu auf 30'670,10 Punkte. Er setzte damit seine bisherige Rally im September fort. Im Verlauf erreichte der Leitindex bei knapp 30'800 Punkten das höchste Niveau seit 1990.

Während der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland letztendlich 1,42 Prozent tiefer stand bei 3'662,60 Einheiten, gab der Hang Seng in Hongkong 1,21 Prozent ab auf 25'502,23 Zähler.

An den Börsen in Asien war am Dienstag keine einheitliche Tendenz auszumachen. Anleger hielten sich zumeist in Erwartung der US-Verbraucherpreisdaten zurück, sagen Händler. Die Daten werden im späteren Tagesverlauf veröffentlicht und gelten im Hinblick auf eine bevorstehende mögliche straffere US-Geldpolitik als besonders relevant. Ausserdem werden am frühen Mittwoch wichtige Daten aus China erwartet: Volkswirte schätzen, dass sich Industrieproduktion und Einzelhandelsumsatz im Reich der Mitte im August abgeschwächt haben.

Entsprechend vorsichtig agierten die chinesischen Anleger. Hinzu kommt noch die Unsicherheit über weitere regulatorische Massnahmen Pekings gegen die grossen chinesischen Technologiekonzerne. Nachdem die chinesischen Behörden kürzlich strengere Auflagen für Anbieter von Onlinespielen beschlossen haben und am Montag in Medien über die Zerschlagung des Fintech Alipay spekuliert wurde, haben die zuständigen Stellen nun angeordnet, dass die Technologiegiganten die Links von Wettbewerbern auf ihren Apps nicht länger blockieren dürfen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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