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Geändert am: 14.01.2022 22:09:55

US-Börsen letztlich uneins -- SMI und DAX gehen mit Verlusten ins Wochenende -- Asiatische Börsen letztendlich in Rot

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt notierten am Freitag auf rotem Terrain. Der US-Leitindex startete mit Verlusten in die Berichtssaison. An den Börsen in Fernost ging es vor dem Wochenende nach unten.

SCHWEIZ

Die Stimmung auf dem Zürcher Börsenparkett war am Freitag angespannt.

Der SMI stand während der gesamten Sitzung deutlich im Minus und verabschiedete sich letztlich 0,75 Prozent tiefer bei 12'525,63 Punkten ins Wochenende.

Die gleiche Tendenz wiesen auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI aus, die den Freitagshandel dann mit Abschlägen von 1,12 Prozent bei 2'006,64 Zählern bzw. 0,89 Prozent bei 15'882,36 Einheiten beendeten.

Der Schweizer Aktienmarkt schloss sich am Freitag den negativen Vorgaben von ausländischen Märkten an. Die Stimmung habe sich eingetrübt, sagte ein Händler. Die Anleger seien eher bereit, Gewinne mitzunehmen und sich aus dem Markt zurückzuziehen. Dies mache den Markt etwas volatiler.

Eingetrübt wurde die Stimmung von gestiegenen Zinssorgen. US-Notenbankvertreter hatten sich am Vortag für eine zeitnahe Anhebung des Leitzinses ausgesprochen und damit die Befürchtungen vor eine noch schnelleren geldpolitische Straffung angeheizt. "Die Zinswolken haben sich verdunkelt", sagte ein Händler.

Da am Montag in den USA ein Feiertag (Martin Luther-King-Day) begangen wird, positionierten sich die Investoren zudem für ein verlängertes Wochenende und verhielten sich eher vorsichtig.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Freitag deutlich schwächer.

Der DAX weitete seine anfänglichen Verluste im weiteren Verlauf noch aus und schloss 0,93 Prozent schwächer bei 15'883,24 Punkten.

Der Start in die Berichtssaison in den USA fiel enttäuschend aus. Die beiden Grossbanken JPMorgan und Citigroup konnten die in sie gesteckten Erwartungen nicht voll erfüllen. Der deutsche Leitindex rutschte wieder klar unter die Marke von 16'000 Punkten, um die er seit dem Jahresstart erneut ringt.

Weiterhin spielte auch die hohe Inflation und die damit verbundene Aussicht auf bald steigende Leitzinsen eine wichtige Rolle für die Vorsicht der Anleger. Mehrere Mitglieder der Fed hatten sich am Donnerstag für eine zeitnahe Anhebung der US-Leitzinsen ausgesprochen, was eine schnellere geldpolitische Straffung immer wahrscheinlicher macht.

Die Credit Suisse etwa erwartet einen ersten Zinsschritt der US-Notenbank (Fed) im März und rechnet mit insgesamt vier in diesem Jahr. Diese von zunehmend mehr Marktkennern geteilte Erwartung - Goldman Sachs hatte sich erst wenige Tage zuvor ähnlich geäussert - hinterliess Spuren. Wachstumswerte reagieren i.d.R. besonders sensibel auf höhere Zinsen. Da zudem der kommende Montag in den USA ein Feiertag ist, positionierten sich die Investoren auch bereits für ein verlängertes Wochenende.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich zum Ende der Woche uneinheitlich.

Der Dow Jones ging am Freitag schwächer in den Handel und gab anschliessend weiter nach. Zum Ertönen der Schlussglocke notierte er 0,56 Prozent im Minus bei 35'911,22 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite bewegte sich derweil in der Gewinnzone, nachdem er zum Start noch nachgegeben hatte. Letztlich legte er um 0,59 Prozent auf 14'893,75 Zähler zu.

Zum Start der Berichtssaison in den USA hat der US-Leitindex am Freitag seine Vortagesverluste ausgeweitet. Die Zahlen und Ausblicke einiger US-Finanzkonzerne fielen überwiegend enttäuschend aus. Auch die am Vortag abermals unter starken Verkaufsdruck geratenen Technologiewerte erholten sich nicht. Sie leiden besonders unter Zinsängsten, die noch einmal grösser geworden sind, nachdem einige US-Währungshüter signalisiert hatten, die Inflation aggressiv bekämpfen zu wollen.

Auch US-Konjunkturdaten gaben kaum Anlass zur Freude. So fielen die Umsätze im wichtigen US-Einzelhandel im Dezember deutlich stärker als erwartet. Die Industrieproduktion für Dezember konnte mit den Erwartungen ebenfalls nicht mithalten. Auch das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima enttäuschte und fiel im Januar auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren. Der Preisauftrieb der von den USA importierten Gütern schwächte sich dagegen im Dezember stärker als gedacht ab.

Den Auftakt bei den Unternehmenszahlen für das vierte Quartal machten vor dem Wochenende traditionell einige Grossbanken, deren Ergebnisse jedoch mehrheitlich die Erwartungen nicht erfüllten.

ASIEN

Anleger an den asiatischen Aktienmärkten hielten sich am Freitag zurück.

Der japanische Leitindex Nikkei verlor letztlich 1,37 Prozent auf 28'124,28 Punkte.

Der Shanghai Composite sackte um 0,96 Prozent auf 3'521,26 Zähler ab. In Hongkong stand der Hang Seng 0,19 Prozent im Minus bei 24'383,32 Indexpunkten.

Die Sorge vor steigenden Zinsen war am Freitag wieder das beherrschende Thema an den Aktienmärkten. Mit teils deutlichen Kursabschlägen folgten die Börsen den schwachen Vorgaben der Wall Street, wo stark gestiegene Erzeugerpreise die sich abzeichnenden Leitzinserhöhungen wieder voll in den Fokus gerückt hatten. Daneben kamen aus Kreisen der US-Notenbank weitere mahnende Stimmen, die die erste Zinserhöhung bereits für März erwarten lassen.

Ins Bild passte da, dass die südkoreanische Notenbank den Leitzins am Freitag erneut erhöht hat, erstmals seit 2007 damit wieder zweimal in Folge. Mehrheitlich war das so auch erwartet worden.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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