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Geändert am: 13.10.2021 22:04:44

US-Börsen zum Handelsschluss uneinheitlich -- SMI schliesst im Plus -- DAX letztlich mit Gewinnen -- Börsen in Fernost gehen uneinheitlich aus dem Handel

Sowohl der heimische Aktienmarkt als auch der deutsche Leitindex konnten am Mittwoch Aufschläge verbuchen. Die US-Börsen zeigten sich zur Wochenmitte uneinheitlich. Die wichtigsten Handelsplätze in Asien schlugen am Mittwoch unterschiedliche Richtungen ein.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt verbuchte am Mittwoch Gewinne.

Zwar eröffnete der SMI im Minus, im Laufe des Tages konnte er jedoch in die Gewinnzone klettern und legte letztlich um 0,49 Prozent auf 11'814,59 Punkte zu.

Die Nebenwertindizes SLI und SPI folgten der positiven Tendenz des Leitindex. Sie schlossen 0,72 Prozent stärker bei 1'912,72 Zählern respektive 0,72 Prozent fester bei 15'254,89 Einheiten.

"Gerade mit dem Start der Berichtssaison könnte sich der Fokus der Anleger in den kommenden Tagen weg von den Sorgen in Sachen Geldpolitik hin zu Hoffnungen auf gute Zahlen aus den Unternehmen verschieben", hiess es in einem aktuellen Kommentar. "Am Aktienmarkt dürfte spätestens dann die Entscheidung zwischen steigenden Unternehmensgewinnen auf der einen Seite und steigender Inflation auf der anderen Seite fallen." Denn an sich habe sich an den Belastungsfaktoren der letzten Tage grundsätzlich wenig geändert, betonten Marktteilnehmer. Allerdings träten die Auswirkungen immer deutlicher zu Tage. Fragezeichen stünden auch weiterhin hinter der weiteren Entwicklung vom chinesischen Immobilienriese Evergrande, der am Dienstag zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen die Zahlung von Anleihezinsen verpasst hat.

DEUTSCHLAND

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt griffen am Mittwoch zu.

So startete der DAX nur knapp auf rotem Terrain, drehte im Verlauf aber ins Plus und beendete die Sitzung schliesslich 0,68 Prozent höher bei 15'249,38 Zählern.

Die anstehende Quartalsberichtssaison der Unternehmen könnte die Kursentwicklung in den kommenden Wochen nachhaltig bestimmen, meinte Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Die Börsianer rechneten zwar mit einer weiterhin positiven Gewinndynamik, die zum Vorquartal aber deutlich nachlassen sollte.

Gestiegene Energiepreise heizen die Inflation in Deutschland unterdessen weiter an. Erstmals seit knapp 28 Jahren überschritt die Jahresteuerungsrate im September die Vier-Prozent-Marke. Auch in den USA zog die Inflation weiter an.

WALL STREET

Die US-Börsen fanden zur Wochenmitte keine gemeinsame Richtung.

Der US-Leitindex Dow Jones startete marginale 0,02 Prozent höher bei 34'372,71 Punkten und rutschte anschliessend zunächst in die Verlustzone ab. Im Handelsverlauf arbeitete er sich jedoch wieder an die Nulllinie heran und ging bei 34.377,81 Punkten quasi unverändert zum Vortag in den Ferierabend. Der Techwerteindex NASDAQ Composite hielt sich dagegen auf grünem Terrain, nachdem er die Sitzung 0,49 Prozent im Plus bei 14'537,17 Zählern eröffnet hatte. Aus dem Handel ging er letztlich um 0,73 Prozent höher bei 14'571,64 Zählern.

Die aktuell wieder schwächelnden Energiepreise stützten die leicht freundliche Marktstimmung. Zugleich aber bereiteten die just veröffentlichten Verbraucherpreise neue Bauchschmerzen. Die Teuerung in den USA zog im September erneut etwas an. Analysten hatten indes im Schnitt mit einer zum Vormonat unveränderten Inflationsrate gerechnet.

Im Fokus stand zudem der Auftakt der Berichtssaison, den die Grossbank JPMorgan Chase an diesem Mittwoch mit der Veröffentlichung ihres Zahlenwerks eingeläutet hat. Wie erwartet wurde ausserdem vorerst der Zahlungsausfall der US-Regierung abgewendet. Am Dienstagabend hatte auch das Repräsentantenhaus einer kurzzeitigen Erhöhung der Schuldenobergrenze zugestimmt, um der Regierung zumindest bis Anfang Dezember finanziellen Spielraum zu geben. US-Präsident Joe Biden muss das Gesetz jetzt noch unterzeichnen.

ASIEN

Mit einer uneinheitlichen Tendenz haben sich zur Wochenmitte die Aktienmärkte in Asien gezeigt.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit einen Verlust von 0,32 Prozent bei 28'140,28 Zählern.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite hingegen bis zum Handelsende um 0,42 Prozent auf 3'561,76 Einheiten.

In Hongkong wurde der Handel aufgrund einer Taifun-Warnung für Mittwoch vollständig abgesagt. Am Donnerstag findet in Hongkong wegen eines Feiertages kein Handel statt. Zuletzt gab der Hang Seng am Dienstag um 1,43 Prozent auf 24'962,59 Punkte ab.

Weiter belasteten Inflationssorgen das Sentiment, hiess es. So betrachtet der Internationale Währungsfonds (IWF) den jüngsten Anstieg der Inflation zwar als vorübergehendes Phänomen - warnt allerdings vor einem Anstieg der Inflationserwartungen in den USA, wie aus dem aktuellen Weltwirtschaftsausblick hervorgeht.

Es herrschte zudem Zurückhaltung vor dem Beginn der nun anlaufenden Berichtssaison in den USA. Hier wird vor allem darauf geschaut, wie sich die gestiegenen Energiepreise und die Probleme bei den Lieferketten auf die Ergebnisse der Unternehmen ausgewirkt haben. "Diese Berichtssaison ist auch deshalb kritisch, weil die Gewinne in der letzten Saison, insbesondere in den USA, sehr stark waren, was teilweise auf einen Basiseffekt zurückzuführen ist. Das dritte Quartal könnte ein wenig mehr zum Standard werden", sagte Stefan Hofer, Chief Investment Strategist bei LGT.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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