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Geändert am: 13.04.2021 22:02:08

US-Handel endet uneinheitlich -- SMI schliesst mit negativer Tendenz -- DAX geht höher in den Feierabend -- Märkte in Fernost letztlich uneinheitlich

Am heimischen Markt zeigten sich Anleger verunsichert, während der deutsche Leitindex am Dienstag höher tendierte. Die US-Börsen präsentierten sich am Dienstag uneinheitlich. Die asiatischen Indizes fanden keine gemeinsame Richtung.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt zeigten sich am Dienstag in Verkaufslaune.

Der SMI zunächst moderat im Minus, rutschte dann jedoch immer tiefer und tiefer. Letztlich stand ein Abschlag von 0,53 Prozent auf 11'122,37 Punkte an der Tafel.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI zeigten sich ebenfalls schwächer. Der SLI gab 0,34 Prozent auf 1'807,93 Zähler nach, während der SPI 0,42 Prozent auf 14'189,84 Indexpunkte verlor.

Der Schweizer Aktienmarkt notierte am Dienstag im Minus. Im Vorfeld der Berichtssaison zum ersten Quartal wollten sich Investoren nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, hiess es im Handel. Vor allem der morgige Mittwoch dürfte auch für den Schweizer Markt wichtig sein, da sich dann die ersten US-Grossbanken in die Bücher schauen lassen. Nachdem viele Aktien in den letzten Wochen sehr gut gelaufen und teilweise von einem Rekord zum nächsten gestiegen sind, sei die Unsicherheit relativ gross, ob die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal die mittlerweile recht anspruchsvollen Bewertungen auch rechtfertigten, meinte ein Händler.

Zu der generellen Zurückhaltung trugen zudem die US-Konsumentenpreise bei. Sie stehen im engen Zusammenhang mit den zuletzt gestiegenen Anleiherenditen. Gestiegene Inflationserwartungen gelten als Hauptursache für den jüngsten Renditeanstieg. Auf Datenseite gab es noch den ZEW-Index aus Deutschland, der unerwartet gefallen ist. Dagegen zeigten am Morgen Daten aus China, dass die Wirtschaft dort robust wächst. Der Markt dümple seit Wochenbeginn zwar etwas vor sich hin, eine Korrektur stelle sich aber nicht ein, weil vor allem die institutionellen Investoren in den Startlöchern stünden, sagte ein Händler.

Hierzulande hat Givaudan die Berichtssaison für die Blue Chips mit Umsatzzahlen eingeläutet.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex hielt sich am Dienstag im Plus.

Der DAX beendete den Tag mit einem Kursgewinn von 0,13 Prozent bei 15'234,36 Zählern. Er war am Morgen zunächst höher gestartet und dann zwischenzeitlich noch einmal auf rotes Terrain gefallen.

Der DAX hatte am Dienstagnachmittag auf die jüngsten Verbraucherpreise aus den USA kaum reagiert und sein moderates Plus behauptet. Damit bleibt er in Reichweite seines vor einer Woche erreichten Rekordhochs von rund 15'312 Punkten.

"Der Preisdruck in den USA nimmt zu, wenngleich der Anstieg mit höheren Energiepreisen zu erklären ist", kommentierten die Ökonomen der Helaba die Teuerungsdaten. Die Kernteuerung sei somit noch als moderat einzustufen. Die Inflationssorgen sollten zunächst nicht grösser werden und die Währungshüter sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, die expansive Geldpolitik zurückzunehmen. Die Furcht vor Inflation gilt als Hauptursache für die steigenden Renditen am Anleihemarkt, die wiederum besonders Technologiewerte immer wieder unter Druck setzen.

WALL STREET

Am Dienstag zeigten sich die US-Börsen uneinheitlich.

Der Dow Jones ging mit einem Abschlag von 0,20 Prozent bei 33'679,44 Punkten aus dem Handel. Der Techwerteindex NASDAQ Composite legte daneben um 1,05 Prozent auf 13'996,10 Indexpunkte zu.

Als kleiner Stimmungsdämpfer für den Dow erwies sich die Nachricht, dass die zuständigen Behörden in den USA eine vorübergehende Aussetzung der Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson (J&J) empfohlen haben. Das bedeutet einen empfindlichen Rückschlag für die Impfkampagne des Landes, da der Wirkstoff - anders als die Präparate etwa von Pfizer / BioNTech und Moderna - nur einmal und nicht zweimal verabreicht werden muss.

Derweil sind die US-Verbraucherpreise für den März ohne Energie- und Nahrungsmittel ein wenig stärker gestiegen als erwartet, kommentierte Patrick Boldt von der Landesbank Helaba. Die Kernteuerung sei noch als moderat einzustufen. "Vor diesem Hintergrund sollten die Inflationssorgen zunächst nicht grösser werden und die Währungshüter werden sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, die expansive Geldpolitik zurückzunehmen."

ASIEN

Nach dem Rücksetzer vom Wochenbeginn zeigten sich die Börsen in Asien am Dienstag uneinig.

Der japanische Leitindex Nikkei kletterte um 0,72 Prozent hoch auf 29'751,61 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite 0,48 Prozent auf 3'396,47 Zähler, während es in Hongkong für den Hang Seng um 0,15 Prozent nach oben ging auf 28'497,25 Einheiten.

Die Börsen in Asien haben sich am Dienstag nach dem Rücksetzer zu Wochenbeginn uneinheitlich gezeigt. Während es in Tokio deutlicher nach oben ging, verzeichnete der Aktienmarkt in Shanghai ein Minus. Hier bremsten unter den Erwartungen gebliebene Exporte, die gleichwohl im Jahresvergleich ein deutliches Plus zeigten. Stärker als erwartet entwickelten sich zugleich die ebenfalls sehr stark gestiegenen Importe. Im Handel war zudem weiter von Sorgen vor einer strafferen Geldpolitik in China zu hören.

Insgesamt sei der Handel eher ruhig gewesen, berichteten Marktteilnehmer. Sie verwiesen auf die im späteren Tagesverlauf anstehende Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise. In der vergangenen Woche hatten die Erzeugerpreise mit einem kräftigen Anstieg überrascht und damit Inflationsängste und Sorgen vor einer in Bälde strafferen US-Geldpolitik geschürt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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