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14.04.2026
Geändert am: 13.03.2026 21:08:39

SMI geht wenig bewegt ins Wochenende -- DAX beendet Freitagshandel im Minus -- Wall Street schliesst schwächer -- Asiens Börsen letztlich tiefer

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Freitag volatil. Auch der deutsche Aktienmarkt konnte seine zwischenzeitlichen Gewinne nicht nachhaltig verteidigen. Die US-Börsen notierten am Freitag tiefer. An den asiatischen Börsen dominierten zum Wochenende die Bären.

SCHWEIZ

Anleger am heimischen Aktienmarkt wurden am Freitag im Handelsverlauf wieder vorsichtiger.

Der SMI stieg bereits leichter in die Sitzung ein und pendelte dann zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her. Letztlich verabschiedete er sich marginale 0,02 Prozent tiefer bei 12'839,27 Punkten ins Wochenende.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI wechselten ebenso häufiger das Vorzeichen, nachdem sie zum Sitzungsstart einbüssten und notierten schlussendlich 0,15 Prozent schwächer bei 17'893,35 Stellen bzw. 0,27 Prozent im Minus bei 2'032,65 Einheiten.

Am zehnten Handelstag seit dem Kriegsausbruch im Iran liess sich am Schweizer Aktienmarkt zu Wochenschluss ein eher volatiler Handel beobachten. Richtungsweisend für die Anleger ist und bleibt die Entwicklung am Energiemarkt, denn Gas- und Ölpreise sind der Gradmesser für Konjunktur- und Inflationssorgen.

Der Mechanismus seit Beginn des Konflikts ist immer gleich: Ölpreis rauf, Aktienkurse runter - und umgekehrt. Am Freitag pendelte der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent um 100 US-Dollar, nachdem er am Montag mit fast 120 Dollar noch auf den höchsten Stand seit 2022 geschossen war.

Die Freigabe von Reserven durch die Internationale Energieagentur (IEA) hat aber insgesamt nur wenig Druck aus dem Kessel genommen. In einem weiteren Versuch, die Spannungen auf der Angebotsseite etwas zu lindern, kündigten die USA am späten Donnerstag an, vorübergehend den Verkauf von auf Schiffen gelagertem russischem Öl zu erlauben

Die Stimmung kann aber jederzeit wieder brenzlig werden. Denn der Iran drohte mit Angriffen auf die Öl- und Gasvorkommen der Region und griff bereits Öltanker im Persischen Golf an. Gleichzeitig hat der Iran offenbar auch damit begonnen, die Seestrasse von Hormus zu verminen. Sollten die hohen Energiepreise die Inflation nachhaltig ansteigen lassen, droht der Wirtschaft eine zusätzliche Belastung. Bereits setzten viele Investoren darauf, dass die EZB wegen der steigenden Energiepreise bald die Leitzinsen anhebt.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete vor dem Wochenende letztlich wieder Abgaben.

Der DAX notierte zur Startglocke bereits leichter und bewegte sich anschliessend weiter auf rotem Terrain - die Verluste konnten dann zeitweise wettgemacht werden, sodass er am Nachmittag leicht im Plus tendierte. Dann gab er jedoch wieder deutlicher ab und beendete die Handelswoche mit einem Minus von 0,60 Prozent bei 23'447,29 Punkten.

Fast zwei Wochen nach Kriegsausbruch im Iran musste der DAX am Freitag erneut Verluste verbuchen. Die Risikobereitschaft blieb vor dem Wochenende gedämpft, denn an den vergangenen Montagen hatte es jeweils ein böses Erwachen gegeben wegen des Iran-Kriegs.

Der Ölpreis blieb zu Wochenschluss das entscheidende Thema, während der Iran mit weiteren Attacken auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Golfregion drohte. Für Gesprächsstoff sorgte im Tagesverlauf die Erlaubnis der USA, dass Länder zeitweise russisches Öl kaufen dürfen, das sich bereits auf Schiffen befindet. Ausserdem berichtete die "Financial Times", dass Frankreich und Italien das Gespräch mit Teheran suchen sollen, um eine sichere Passage durch die Strasse von Hormus zu erreichen.

Wie der Aktienstratege Emmanuel Cau von der Barclays Bank schrieb, sind die Aktienmärkte bislang noch nicht so stark gefallen wie bei früheren Ölpreisschocks. Anleger glaubten noch an den "Trump-Put", also die Annahme, dass der US-Präsident rechtzeitig eingreift, wenn die Märkte stärker unter Druck geraten. "Die Nervosität wächst jedoch täglich und je länger die Strasse von Hormus geschlossen bleibt, desto stärker dürften die Märkte in Richtung Stagflation tendieren", warnte der Experte. In diesem Szenario stagniert das Wirtschaftswachstum, während die Inflation anzieht. Vor diesem Hintergrund rückten die Zinsentscheide der grossen Notenbanken in den Mittelpunkt, die in der kommenden Woche anstehen.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Freitag tiefer.

Der Dow Jones startete nahe der Nulllinie und legte anschliessend deutlich zu. Im weiteren Verlauf fiel er jedoch ins Minus zurück, wo er den Tag letztlich 0,25 Prozent schwächer bei 46'559,83 Punkten beendete.
Der NASDAQ Composite eröffnete höher, drehte anschliessend jedoch ebenso in die Verlustzone. Sein Schlussstand: 22'105,36 Zähler (-0,93 Prozent).

Die US-Börsen haben ihren am Freitag gestarteten vorsichtigen Erholungsversuch rasch wieder beendet. Belastet wurde die Stimmung zuletzt vor allem durch die zunehmende Eskalation des Iran-Kriegs und die damit verbundenen steigenden Ölpreise. Zuvor hatten im frühen Handel enttäuschende Konjunkturdaten noch Hoffnungen der Anleger auf zumindest eine Leitzinssenkung der US-Notenbank in diesem Jahr geweckt. Hintergrund ist, dass die US-Wirtschaft im Schlussquartal 2025 schwächer gewachsen ist als von Ökonomen erwartet.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Freitag rote Vorzeichen aus.

In Tokio verlor der Nikkei 225 1,16 Prozent auf 53'819,61 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland sank der Shanghai Composite um 0,82 Prozent auf 4'095,45 Zähler.

In Hongkong gab der Hang Seng um 0,98 Prozent auf 25'465,60 Zähler ab.

Der andauernde Iran-Krieg und seine Folgen lasteten auch am Freitag auf den Börsen in Ostasien. Vor allem die drastisch gestiegenen Ölpreise weckten Konjunktur- und Inflationssorgen, zumal in der kommenden Woche zahlreiche Notenbanksitzungen anstehen. Unter anderem tagen die US-Notenbank, die Bank of England, die Europäische Zentralbank und die Reserve Bank of Australia (RBA). Mit den Ölpreisen dürfte die Inflation steigen, was die Notenbanken dazu veranlassen könnte, Zinssenkungen zu verschieben oder die Zinsen gar anzuheben.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Typ Stop-Loss Hebel Symbol
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Short 14’087.83 13.62 B5HSYU
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Long 12’420.22 13.69 SDDBDU
Long 11’912.87 8.94 SKTB3U
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13.03.26 Aguia Resources Ltd / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

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