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Geändert am: 12.10.2021 22:01:51

US-Börsen schliessen schwächer -- SMI geht etwas leichter in den Feierabend -- DAX letztlich im Minus -- Börsen in Fernost schliessen mit Abgaben

Der heimische Leitindex konnte seine Verluste am Dienstag im Verlauf eindämmen. Der deutsche Leitindex verkleinert sein Minus ebenfalls. Die US-Börsen zeigten sich mit leichten Verlusten. An den wichtigsten Handelsplätzen in Asien kam es am Dienstag zu Verlusten.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt hielten sich im Dienstagshandel zurück.

Der SMI verbuchte zum Handelsstart deutliche Verluste, konnte sein Minus im Verlauf jedoch eindämmen und beendete die Sitzung 0,13 Prozent leichter bei 11'756,76 Punkten.

Die Nebenwertindizes SLI und SPI folgten der Tendenz des Leitindex. Der SLI schloss marginale 0,03 Prozent schwächer bei 1'899,08 Zählern, während der SPI um nahezu unverändert bei 15'144,66 Einheiten in den Feierabend ging.

Die Anleger hielten sich laut Händlern am Dienstag zurück. Die Stimmung sei wegen der steigenden Inflation, anziehenden Anleiherenditen und der zunehmenden Angst vor einer Konjunkturabkühlung getrübt. Dazu kommen laut Händlern die Schuldenprobleme der chinesischen Immobilienwirtschaft hinzu. Es wird befürchtet, dass eine Pleite von China Evergrande einen Dominoeffekt im ganzen Bausektor auslösen könnte.

Nun hoffen die Markteilnehmer auf positive Impulse von der Berichtssaison. Dort werde sich zeigen, ob die Sorgen, dass der steigende Preisdruck bei den Unternehmen bereits angekommen ist, berechtigt sind oder nicht, sagte ein Händler. "Nach den starken Geschäftszahlen für das erste und zweite Quartal könnten sich die Marktschätzungen als zu hoch erweisen." Der Fokus dürfte dabei auch stark auf die Ausblicke gerichtet werden. Hierzulande hatte mit Givaudan die erste Bluechip-Firma Angaben zum dritten Quartal veröffentlicht. In den USA geht der Zahlenreigen am Mittwoch mit dem Abschluss der Grossbank JPMorgan los.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Dienstag seine anfänglich deutlichen Verluste etwas eindämmen.

Der DAX gab zur Eröffnung klar nach und verharrte anschliessend im negativen Bereich. Die Verluste wurden im Laufe des Tages aber kleiner und so verabschiedete sich der deutsche Leitindex 0,34 Prozent tiefer bei 15'146,87 Zählern in den Feierabend.

Derzeit treiben die Anleger unter anderem Sorgen wegen der hohen Verschuldung vieler chinesischer Immobilienkonzerne sowie Inflationsgefahren um. "Die gefährliche Spirale aus steigenden Energiepreisen, zunehmenden Inflationserwartungen und steigenden Renditen am Anleihemarkt dreht sich unaufhörlich weiter und lässt keine Kauflaune aufkommen", kommentierte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Neue Nahrung erhielten die Inflationssorgen von Daten, die eine weitere Beschleunigung des hohen Preisauftriebs in Deutschland signalisierten. Im September kletterten die Grosshandelspreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,2 Prozent. Das war der stärkste Anstieg seit der ersten Ölkrise im Jahr 1974.

WALL STREET

Nach Verlusten am Vortag ging es an den US-Börsen auch am Dienstag leicht abwärts.

Der US-Leitindex Dow Jones tendierte über weite Strecken des Handels seitwärts und verabschiedete sich schlussendlich mit einem Abschlag von 0,34 Prozent bei 34'378,01 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite schloss daneben 0,14 Prozent schwächer bei 14'465,92 Zählern.

Mit Spannung warten die Investoren bereits auf den Start der Berichtssaison der Unternehmen. In den kommenden Tagen werden insbesondere Grossbanken über das abgelaufene Quartal berichten.

Die Anleger sind aktuell hin- und hergerissen zwischen der Aussicht auf steigende Unternehmensgewinne im Zuge der gesamtwirtschaftlichen Erholung und Inflationssorgen andererseits. Im Fokus stehen aktuell insbesondere die Ölpreise, die weiter über 80 US-Dollar je Barrel und damit nahe mehrjähriger Höchststände notieren. Ihr zuletzt kräftiger Anstieg hat sich allerdings aktuell wieder etwas abgeschwächt.

Diesseits und jenseits des Atlantiks herrscht die Befürchtung, dass die Ölpreisrally zu Energieengpässen führen und die globale Wirtschaftserholung von der Corona-Pandemie abwürgen könnte. Abgesehen davon wird auch auf China geschaut, denn die weltweit zweitgrösste Volkswirtschaft greift seit geraumer Zeit regulatorisch schärfer durch, kontrolliert Monopole stärker und weitet wohl ihre Überprüfungen im Finanz- und Bankensystem aus.

ASIEN

An den Börsen in Asien gaben die Kurse am Dienstag nach.

Der japanische Leitindex Nikkei verlor bis zum Handelsschluss 0,94 Prozent auf 28'230,61 Zähler.

Auf dem chinesischen Festland schloss der Shanghai Composite 1,25 Prozent leichter bei 3'546,94 Einheiten. In Hongkong ging der Hang Seng um 1,43 Prozent tiefer bei 24'962,59 Punkten aus dem Handel.

Zunehmende Inflationssorgen vor dem Hintergrund immer weiter steigender Energiepreise belasteten das Sentiment. Zudem herrschte bei den Investoren Zurückhaltung vor der im Wochenverlauf beginnenden US-Berichtssaison. Hier werde darauf geschaut, wie sich die gestiegenen Energiepreise und die Lieferkettenprobleme auf die Ergebnisse der Unternehmen ausgewirkt haben, sagte ein Beobachter.

Auch am Dienstag waren die Aktien des wankenden Immobilien-Konzerns China Evergrande vom Handel ausgesetzt. Der Konzern hat am Montag fällige gewordene Kuponzahlungen von mehr als 148 Millionen Dollar bislang nicht beglichen. Dies verstärkte die Sorgen, dass auch andere Immobilienunternehmen mit ihren Zahlungen in Verzug geraten könnten, hiess es.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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