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Geändert am: 12.05.2026 22:03:38

SMI letztlich wenig bewegt -- DAX schliesst unter 24'000 Punkten -- US-Börsen schliessen uneinheitlich -- Asiens Börsen zum Handelsende uneins

Der heimische Leitindex zeigte sich am Dienstag wenig bewegt, während der deutsche Leitindex deutliche Verluste erlitt. An den US-Börsen lief der Handel verhalten. Die Börsen in Fernost präsentierten sich am zweiten Handelstag der Woche mit unterschiedlichen Vorzeichen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich am Dienstag ohne grosse Veränderung.

Der SMI eröffnete die Sitzung im Minus. Im Verlauf konnte er seine Verluste jedoch wettmachen und verabschiedete sich 0,14 Prozent höher bei 13'119,53 Punkten in den Feierabend.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI bewegten sich ebenfalls seitwärts. Sie beendeten die Sitzung 0,04 Prozent im Plus bei 18'582,49 Zählern bzw. 0,11 Prozent im Minus bei 2'095,02 Einheiten.

Die Märkte hoffen weiter auf Fortschritte im Iran-Konflikt, doch die Gespräche bleiben festgefahren. Der Ölpreis der Sorte Brent stieg am Dienstag zeitweise um 2,5 Prozent auf 106,89 US-Dollar. Bereits in der vergangenen Woche hatten die Preise mit ausbleibenden Fortschritten bei den Verhandlungen zwischen den USA und Iran kräftig angezogen.

In den Fokus der Anleger rückten ausserdem die US-Inflationsdaten. Der Inflationsdruck in den USA hat sich im April verstärkt, primär getrieben durch die kriegsbedingt gestiegenen Energiekosten infolge des Konflikts mit dem Iran. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent und lagen um 3,8 (Vormonat: 3,3) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,6 Prozent und einer Jahresteuerung von 3,8 Prozent gerechnet.

Zudem richtet sich der geopolitische Fokus zunehmend nach China: Dort trifft Donald Trump diese Woche auf Staatspräsident Xi Jinping. Begleitet wird Trump von Spitzenmanagern wie Elon Musk, Tim Cook und Larry Fink. Im Zentrum stehen Themen wie Handel, künstliche Intelligenz und geopolitische Spannungen - grosse politische Durchbrüche werden allerdings kaum erwartet.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Dienstag die Bären.

Der DAX eröffnete die Sitzung bereits klar in Rot und weitete seine Verluste im Verlauf noch aus. Dabei durchbrach er die runde Marke von 24'000 Punkte nach unten. Schliesslich verabschiedete er sich 1,62 Prozent tiefer bei 23'954,93 Punkten in den Feierabend.

Nach einer Stabilisierung zum Wochenauftakt hat der DAX am Dienstag erneut nachgegeben. Die weiter angespannte Lage im Iran-Krieg belastete. Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hält zwar noch, hängt laut US-Präsident Donald Trump jedoch inzwischen am seidenen Faden.

Die Situation im Iran-Krieg ist weiterhin ungelöst und scheint laut Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners festgefahren. "Die Hoffnungen ruhen jetzt darauf, dass China als erfolgreicher Vermittler zwischen den Kriegsparteien agieren wird."

Von Seiten der Unternehmen lief die zu Ende gehende Berichtssaison auf Hochtouren. Aus dem DAX standen drei Konzerne im Blick sowie zahlreiche weitere aus MDAX und SDAX.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich am Dienstag uneinheitlich.

Der Dow Jones Industrial ging mit einem leichten Plus von 0,11 Prozent bei 49'760,56 Punkten in den Feierabend.
Der NASDAQ Composite verlor unterdessen 0,71 Prozent auf 26'088,20 Zähler.

Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran wirkt brüchig, die Anzeichen mehren sich, dass sich der Nahost-Konflikt und damit die Sperrung der Strasse von Hormus hinzieht. US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, der Waffenstillstand werde "künstlich am Leben erhalten" und er werde nicht von seiner Forderung abrücken, dass der Iran sein Atomprogramm aufgibt. Der Iran ist im Gegenzug bereit, "eine wohlverdiente Antwort auf jede Aggression zu geben." Die wieder zunehmende Unsicherheit zeigt sich in weiter steigenden Ölpreisen. Ein Fass der Sorte Brent verteuert sich um 3,5 Prozent auf 107,84 Dollar.

Keinen Impuls setzten dagegen die mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten. Der Inflationsdruck in den USA hat sich im April verstärkt, primär getrieben durch die kriegsbedingt gestiegenen Energiekosten infolge des Konflikts mit dem Iran. So stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent und lagen um 3,8 (Vormonat: 3,3) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit wurden die Erwartungen genau erfüllt.

ASIEN

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstag mit unterschiedlichen Tendenzen.

In Tokio gewann der Nikkei 225 letztlich 0,52 Prozent auf 62'742,57 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite schliesslich 0,25 Prozent tiefer bei 4'214,49 Zählern.

In Hongkong verlor der Hang Seng schlussendlich 0,22 Prozent auf 26'347,91 Einheiten.

An den asiatischen Aktienmärkten setzte sich am Dienstag im späten Geschäft kein klarer Trend durch. Insgesamt liess sich in der Region beobachten, dass die von Halbleiterwerten getriebene Rally an Schwung verliert. Dazu rückte der Iran-Krieg wieder stärker ins Bewusstsein, dessen Ende nicht absehbar ist. Der iranische Botschafter in China hat erklärte, sein Land sei bereit, einen Vier-Punkte-Vorschlag des chinesischen Staatschefs Xi Jinping zu unterstützen.

Doch zugleich droht eine Ausweitung des Krieges. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen heimlich militärische Angriffe auf den Iran durchgeführt und sich damit als aktiver Kriegsteilnehmer positioniert, in dem sie selbst das Hauptziel Irans waren. Die Risiken im Nahen Osten blieben hoch, urteilt der leitende NAB-Devisenstratege Rodrigo Catril. Die brüske Zurückweisung des iranischen Vorschlags zum Kriegsende durch US-Präsident Donald Trump habe die Zweifel an einem Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran erneuert.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’329.14 19.32 SWKBJU
Short 14’619.47 13.65 S5ZB6U
Short 15’148.39 8.97 SK3BLU
SMI-Kurs: 13’751.56 16.06.2026 17:24:37
Long 13’191.95 19.88 SCB29U
Long 12’910.98 14.00 SE2BZU
Long 12’333.66 8.85 SATBJU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Wirtschaftsdaten

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12.05.26 Overall Household Spending (YoY)
12.05.26 BoJ Summary of Opinions
12.05.26 JP Foreign Reserves
12.05.26 National Australia Bank's Business Confidence
12.05.26 National Australia Bank's Business Conditions
12.05.26 Retail Sales (YoY)
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12.05.26 Führender Wirtschaftsindex
12.05.26 Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität
12.05.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
12.05.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
12.05.26 Harmonisierter Verbraucherpreisindex (Jahr)
12.05.26 Harmonisierter Verbraucherpreisindex (Monat)
12.05.26 Erzeuger- und Importpreise (Jahr)
12.05.26 Erzeuger- und Importpreise (Monat)
12.05.26 Fed's Williams speech
12.05.26 Industrieproduktion w.d.a. ( Jahr )
12.05.26 Unemployment Rate
12.05.26 Industrial Output s.a. (MoM)
12.05.26 EZB-Mitglied Nagel spricht
12.05.26 3-Month Letras Auction
12.05.26 9-Month Letras Auction
12.05.26 ZEW Umfrage - Konjunkturerwartungen
12.05.26 ZEW Umfrage - Konjunkturerwartungen
12.05.26 Arbeitslosenqoute, gesamt
12.05.26 ZEW Survey – Current Situation
12.05.26 Unemployment Rate (%)
12.05.26 Budget Release
12.05.26 NFIB Business Optimism Index
12.05.26 Consumer Price Index (YoY)
12.05.26 ECB's Elderson speech
12.05.26 Manufacturing Production Index (YoY)
12.05.26 Industrial Output (YoY)
12.05.26 Industrial Output (MoM)
12.05.26 IPCA Inflation
12.05.26 ADP Beschäftigungsänderung 4-Wochen-Durchschnitt
12.05.26 Verbraucherpreisindex Kernrate s.a.
12.05.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
12.05.26 Verbraucherpreisindex n.s.a. (Monat)
12.05.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
12.05.26 Verbraucherpreisindex ohne Lebensmittel und Energie (Monat)
12.05.26 Verbraucherpreisindex ohne Lebensmittel und Energie (Jahr)
12.05.26 Redbook Index (YoY)
12.05.26 Fed-Mitglied Goolsbee spricht
12.05.26 Auktion 52-wöchiger Treasury Bills
12.05.26 USDA WASDE Report
12.05.26 10-Jahres Note Auktion
12.05.26 Fed's Goolsbee speech
12.05.26 EZB-Mitglied Nagel spricht
12.05.26 Monatliches Budget-Statement
12.05.26 API wöchentlicher Rohöllagerbestand

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