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Geändert am: 12.05.2021 22:08:19

Wall Street beendet Tag tiefrot -- SMI geht im Plus in Feiertagspause -- DAX schliesst mit positivem Vorzeichen -- Asiens Börsen letztlich uneinheitlich

Der heimische Markt präsentierte sich zur Wochenmitte mit positiver Tendenz. Der DAX legte zu. Die Wall Street tendierte zur Wochenmitte mit negativen Vorzeichen. Die asiatischen Aktienmärkten fanden am Mittwoch keine gemeinsame Richtung.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt notierte zur Wochenmitte im Plus.

Der SMI eröffnete die Sitzung leicht höher und hielt sich auch anschliessend auf grünem Terrain. In die Feiertagspause ging er letztendlich 0,55 Prozent stärker bei 11'049,51 Zählern. Erst am Freitag wird an der Schweizer Börse wieder gehandelt.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI gingen ebenfalls stärker in den Handel und behielten ihre positive Tendenz im Verlauf bei. Am Abend wiesen sie noch Gewinne von 0,22 Prozent auf 1'780,93 Punkte bzw. 0,38 Prozent auf 14'160,36 Zähler aus.

Nach zwei schwachen Handelstagen hat sich die Schweizer Börse am Mittwoch etwas berappelt. Getragen wurde die Aufwärtsbewegung auch vom Franken, der gegen den Dollar zurückfiel, was der Exportwirtschaft Chancen verleiht. Unerwartet hohe Inflationsdaten in den USA hielten zwar die Sorge vor einer baldigen Wende in der Geldpolitik der Notenbanken wach. Andererseits sorgten die Daten für den Anstieg der US-Währung gegen den Franken. Einmal mehr stützte auch der defensive Charakter des Leitindex SMI.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt startete am Mittwoch einen Stabilisierungsversuch.

Der DAX eröffnete die Sitzung etwas höher. Auch im fortlaufenden Handel konnte der Leitindex seine Gewinne die meiste Zeit über halten. In den Feierabend ging er schliesslich 0,20 Prozent fester bei 15'150,22 Punkten.

Gestützt auf gut aufgenommene Unternehmensberichte stabilisierte sich der Leitindex DAX am Mittwoch über der Marke von 15'100 Zählern. Ein zuvor zeitweise noch befürchteter erneuter Rückschlag in Richtung der 15'000 Punkte blieb damit aus.

Das beherrschende Thema blieb zur Wochenmitte die Inflation und die damit verbundene Gefahr steigender Zinsen. Mit Spannung erwartet wurden auch die Inflationsdaten aus den USA: Der Preisauftrieb in den USA hatte sich im April sprunghaft erhöht, da der wirtschaftliche Aufschwung und Lieferunterbrechungen die Preise für Waren und Dienstleistungen in die Höhe trieben.
In Deutschland ging es in der Berichtssaison noch einmal rund. Vor dem Feiertag Christi Himmelfahrt an diesem Donnerstag, an dem die Börsen geöffnet haben, legten an diesem Mittwoch besonders viele Unternehmen ihre Quartalszahlen vor, darunter aus dem DAX die Konzerne Merck, Allianz, Deutsche Telekom, RWE, Deutsche Wohnen und Bayer.

WALL STREET

An der Wall Street dominierten am Mittwoch die Bären.

Der Dow Jones ging etwas tiefer in die Sitzung und baute die Verluste stetig aus. Letztlich gab der US-amerikanische Leitindex 1,99 Prozent auf 33'587,66 Punkte nach. Der NASDAQ Composite startete bereits tief in der Verlustzone und verblieb dort. Er schloss 2,67 Prozent niedriger bei 13'031,68 Zählern.

Ein starker Anstieg der US-Verbraucherpreise im April belastete die US-Börsen am Mittwoch sichtlich. In den USA stieg der Verbraucherpreis-Index im April zum Vormonat um 0,8 Prozent und damit weitaus stärker als erwartet. Zum Vorjahr erhöhten sich die Lebenshaltungskosten um 4,2 Prozent. "Die Jahresteuerungsrate schnellte auch aufgrund eines starken, pandemiebedingten Basiseffektes nach oben", gab Volkswirt Ralf Umlauf von der Helaba zu bedenken. Die zuletzt zunehmend in den Fokus gerückten Inflationserwartungen dürften dennoch weiter angeheizt werden, da auch die monatlichen Veränderungen deutlich oberhalb der Erwartungen gelegen hätten. "Mittel- und langfristig stellt sich die Frage, ob der kombinierte geld- und fiskalpolitische Impuls ohne nachhaltige Folgen für die Preisentwicklung bleiben wird. Die Notenbanken sehen sich aktuell noch nicht unter Druck gesetzt und halten die treibenden Faktoren für vorübergehend", erklärte Experte Umlauf.

ASIEN

Asiens Börsen präsentierten sich zur Wochenmitte uneinheitlich.

In Tokio sackte der Nikkei letztlich um 1,61 Prozent auf 28'147,51 Punkte ab.

Während der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland bis zum Handelsende um 0,61 Prozent auf 3'462,75 Zähler kletterte, gewann der Hang Seng in Hongkong 0,78 Prozent auf 28'231,04 Einheiten hinzu.

Nach der Talfahrt des Vortages fanden die Börsen in Asien am Mittwoch keine einheitliche Richtung. Es ging erneut auf breiter Front nach unten, nur die chinesischen Märkte widersetzten sich dem Trend. Wie schon am Vortag belasteten Inflations- und Coronasorgen. In den USA stehen im Tagesverlauf, aber nach Börsenschluss in Asien die Verbraucherpreise für April auf der Agenda. Im Vorfeld zeigten sich Anleger stark verunsichert.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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