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Geändert am: 12.04.2021 22:05:47

US-Börsen beenden Sitzung schwächer -- SMI schliesst im Minus -- DAX zum Handelsende tiefer -- Asiens Börsen letztlich mit Verlusten

Am Montag zeigte sich der heimische Markt schwächer, während der deutsche Leitindex keine klare Richtung fand. An der Wall Street gaben die Kurse moderat nach. Zum Wochenstart präsentierten sich die Börsen in Asien in Rot.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt notierte am Montag im Minus.

Der SMI ging leichter in den Handel und fiel anschliessend noch weiter auf rotes Terrain. Schlussendlich ging es 0,51 Prozent auf 11'181,35 Punkte nach unten.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI präsentierten sich am Montag ebenfalls schwächer. Der SLI schloss 0,48 Prozent im Minus bei 1'814,10 Zählern, während der SPI zum Sitzungsende minus 0,57 Prozent bei 14'247,45 Indexeinheiten auswies.

Der Schweizer Aktienmarkt startete die neue Handelswoche mit einer moderaten Konsolidierung. Damit vertagte sich auch der Angriff auf das Vor-Corona-Hoch bei 11'270 Punkten. Grundsätzlich sei die Stimmung am Markt aber weiter gut, nur die Luft gerade etwas raus, meinte ein Händler. "Keine Kauf-, aber auch keine Verkaufsbereitschaft" laute das aktuelle Tagesmotto.

Die Mischung aus fortgesetzter ultralockerer Geldpolitik der US-Notenbank Fed, Fortschritten mit der laufenden US-Impfkampagne und sich erholenden Wirtschaftsdaten sorge dafür, dass Investoren weiter am Markt blieben. Kurzzeitige Überhitzungserscheinungen dürften dabei lediglich für kleinere Rücksetzer sorgen. Zudem sei diese Woche befrachtet mit Konjunktur- und ersten Unternehmensdaten, so dass eine gewisse Zurückhaltung zum Wochenstart nicht überrasche. In den USA stehen etwa Konsumentenpreise an, gefolgt von Export- und Importpreisen. Angesichts der aktuellen Inflationsdiskussion dürften diese Daten besondere Beachtung finden.

Auf Unternehmensseite legten Bossard, Burkhalter und HOCHDORF vorbörslich Zahlen vor.

DEUTSCHLAND

Zum Wochenstart wechselte der deutsche Leitindex die Vorzeichen.

Der DAX eröffnete die Sitzung kaum bewegt und kletterte anschliessend ins Plus - im Tagesverlauf wechselte zwischen Gewinn- und Verlustzone und verlor schlussendlich 0,13 Prozent auf 15'215,00 Punkte.

Nach dem Rekord in der vergangenen Woche liessen es Anleger am deutschen Aktienmarkt am Montag ruhiger angehen. Auf der einen Seite hielten sich die Anleger mit Engagements zurück, auf der anderen Seite sei aber auch kein Marktteilnehmer bereit, seine Dividendenpapiere zu verkaufen, erläuterte Analyst Christian Henke vom Broker IG am Montag die Lage.

Die US-Börsen hatten am Freitag einen starken Wochenabschluss hingelegt, in Asien jedoch zeigten die Kurse zum Wochenbeginn nach unten. Der Blick richtete sich nun bereits auf die Berichtsaison, die in dieser Woche in den USA beginnt. Geschäftszahlen der Banken Goldman Sachs und JPMorgan stehen dabei zur Wochenmitte im Fokus.

In Deutschland bremsen ein wenig die Sorgen vor einem härteren Lockdown, steigende Inflationserwartungen und das schon erhöhte Kursniveau die Kauflaune. Der Wirtschaftsoptimismus, vor allem in den USA, scheint eingepreist zu sein. Nach Einschätzung des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell steht die US-Wirtschaft am Wendepunkt zu mehr Wachstum.

WALL STREET

Am Montag ging es an der Wall Street etwas nach unten.

Der Dow Jones notierte zum Handelsstart marginale 0,07 Prozent tiefer bei 33'775,06 Punkten, danach gab er etwas weiter nach. Zum Handelsschluss betrug sein Minus 0,16 Prozent auf 33'745,40 Punkte. Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete 0,32 Prozent im Minus bei 13'854,44 Einheiten und blieb auf rotem Terrain. Er schloss 0,36 Prozent schwächer bei 13'850,00 Punkten.

Nach dem starken Wochenabschluss mit weiteren Rekorden an der Wall Street liessen es die Anleger am Montag ruhig angehen.

Nervosität herrschte wegen den am Dienstag anstehenden Verbraucherpreisen, nachdem die US-Erzeugerpreise zuletzt mächtig angezogen hatten. Allerdings hatte die US-Notenbank zuletzt immer wieder erklärt, dass sich Preisanstiege als vorübergehend erweisen dürften und sie gegen solche nicht vorgehen werde. US-Notenbankpräsident Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft indes an einem Wendepunkt. "All diese Dinge müssen in einer Art Goldilock-Manier ablaufen, damit die aktuellen Gewinne Bestand haben", sagte Chefinvestmentstratege Edward Park von Brooks Macdonald. Auch Park sprach von Zweifeln wegen der jüngsten Zuwächse am Aktienmarkt.

Anlegern steht eine ereignisreiche Woche bevor, gerade im Bankensektor: So öffnen JPMorgan, Goldman Sachs und Wells Fargo am Mittwoch ihre Bücher, am Donnerstag folgen Bank of America und Citigroup.

ASIEN

Am Montag verbuchten die wichtigsten Indizes in Fernost Abschläge.

Der japanische Leitindex Nikkei gab letztlich um 0,77 Prozent auf 29'538,73 Zähler nach.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite derweil 1,09 Prozent auf 3'412,95 Punkte. In Hongkong ging es für den Hang Seng bis zum Handelsende um 0,86 Prozent auf 28'453,28 Einheiten nach unten.

Die Börsen in Asien haben sich zu Wochenbeginn mehrheitlich mit Abschlägen gezeigt und damit die positiven Vorgaben der US-Börsen ignoriert. Aufgrund der nahenden Bilanzsaison und in dieser Woche anstehender wichtiger Konjunkturdaten agierten die Anleger vorsichtig, hiess es aus dem Handel.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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